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Stand 26. Juni 2019

Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle

Wildschweine: Bache mit  Frischlingen
am
24.06.2019

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. Laos jetzt ebenfalls betroffen.

26. Juni 2019: Erster Fall der Afrikanische Schweinepest in Laos

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in immer mehr asiatische Länder aus. Jetzt teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mit, dass die hochansteckende Viruserkrankung erstmals in Laos ausgebrochen ist.

Betroffen sind sieben Ortschaften in der Provinz Saravane, etwa 65 km vom nächsten Ausbruchsort in Vietnam entfernt. Die größte Haltung verfügte über einen Bestand von 788 Schweinen, von denen 375 durch ASP starben. Die kleinste zählte 82 Tiere, von denen 34 verendeten.

Sorgen bereitet den Experten, dass die ASP als nächstes auf Thailand mit seiner gut entwickelten Schweinebranche überspringen könnte; das Infektionsgebiet in Laos ist nur knapp 70 km von der Grenze entfernt.

Zudem gab es bereits im südlich an Thailand grenzenden Kambodscha ASP-Fälle. In Vietnam sind nach neuesten Meldungen der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mittlerweile 58 von 63 Provinzen von der Tierseuche betroffen. Insgesamt wurden 2,6 Mio. Schweine gekeult. In dem Land erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Notstand ausgerufen wird.

Mit Material von AgE, PigProgress

13. Juni 2019: Zweiter ASP-Fall in Hongkong

Nach dem zweiten ASP-Fall innerhalb eines Monats mussten in Hongkong 4.700 Schweine gekeult werden. Das Virus wurde wieder auf einem Schlachthof in Sheng Shui nahe der Grenze zu China nachgewiesen.

Das betroffene Schwein stammt aus einer Farm in Guangdong, China. Der staatliche Schlachthof wird zur Reinigung und Desinfektion geschlossen. Außerdem stoppte die Hongkonger Ministerin für Ernährung und Gesundheit, Sophia Chan, vorerst die Einfuhr vom chinesischen Festland.

Polen: 40 neue Fälle von ASP

Über den Monatswechsel wurden in Polen 40 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Laut der obersten Veterinärbehörde stammen die Hälfte davon aus der Wojewodschaft Masowien südlich von Warschau. Weitere Infektionen sind in der benachbarten Wojewodschaft Lublin registriert worden. Besondere Aufmerksamkeit erregte allerdings ein ASP-Fall bei einem Wildschwein im Landkreis Płońsk in Masowien. Dieser sei offiziell der erste in diesem Landkreis gewesen. Damit habe sich das Seuchengebiet erneut ausgebreitet.

Unterdessen hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) eine globale Initiative gefordert, um die Seuche zu bekämpfen. Damit hofft die OIE, die ASP vollständig auszumerzen und ihre verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Schweinehaltung zu verringern. Diese Initiative wird von der OIE und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert.

03. Juni 2019: Nordkorea meldet ersten ASP-Fall

Aus den asiatischen Ländern wie China und Vietnam werden weiter zahlreiche Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Seit einigen Wochen gab es bereits Gerüchte, dass die Tierseuche auch in Nordkorea ausgebrochen sei.

Jetzt schickte das Land einen offiziellen Bericht an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE): Betroffen ist eine genossenschaftliche Farm in Chagang-Do, etwa 15 km südlich der Grenze zu China. 22 der insgesamt 99 Schweine starben an ASP.

Stand 31. Mai 2019: Bisher größter ASP-Ausbruch in Polen

Im Osten Polens ist in einem großen Schweinebestand die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Mit rund 8.000 betroffenen Tieren ist es der bisher größte ASP-Ausbruch in dem Land. 

Problematisch ist laut Medienberichten, dass in letzter Zeit viele Absetzer aus dem betroffenen Betrieb an weitere Schweinehalter verkauft worden sind. Die Bestände in den Betrieben würden nun ebenfalls auf ASP-Infektionen untersucht; allerdings seien bislang keine Anzeichen für kranke Tiere gefunden worden.

Stand 28. Mai 2019: 1,7 Mio. Schweine in Vietnam gekeult

Die Behörden im Vietnam ließen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den vergangenen zwei Wochen weitere 500.000 Schweine keulen. Der Bestand ist um 1,7 Mio. Tiere beziehungsweise 5 Prozent gesunken, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. 

In Taiwan wächst die Angst vor der Tierseuche weiter. Seit Ausbruch der ASP in China wurden mindestens 98 Schweinekörper an der Küste und den Nachbarinseln Taiwans angeschwemmt, sieben davon trugen das Virus. Zwar ist die Herkunft der Schweinekörper nicht nachzuvollziehen, aber einige Mensche spekulieren, dass sie aus China stammen.

21. Mai 2019: ASP-Ausbruch in Ostpolen

In einem Schweinemastbetrieb im Nordosten Polens ist die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde handelt es sich um einen Betrieb mit rund 1.800 Tieren in der Ortschaft Pieczonki in der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Der Hof befindet sich in der sogenannten roten Zone, also in einem Gebiet mit erhöhtem ASP-Risiko. Entsprechend den seuchenrechtlichen Vorgaben wird der betroffene Bestand gekeult. Zeitnah sollen Proben in benachbarten Schweinehaltungsbetrieben genommen werden.

Laut Behörden ist dies in 2019 erst der zweite ASP-Fall bei Hausschweinen. Der erste hatte im Januar allerdings nur einen vergleichsweise kleinen Betrieb mit insgesamt 67 Tieren betroffen. Allerdings sind in diesem Jahr schon mehr als 1.000 Seuchenfälle beim Schwarzwild registriert worden.

Mit Material von AgE

21. Mai 2019: Über 2.000 neue ASP-Fälle in Vietnam, USA untersucht auf ASP

Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestätigen neue Informationen den Verdacht, dass sich das  ASP-Virus in Vietnam tatsächlich bis in den tiefen Süden des Landes ausgebreitet haben könnte. Es ist das erste Mal seit Ende März, dass Vietnam der OIE neue Ausbrüche gemeldet hat. Demnach gab es über 2.000 neue Fälle. Die Seuche scheint weiter außer Kontrolle zu sein, mindestens 1,33 Mio. Schweine sind verendet oder wurden gekeult.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) plant derweil die Umsetzung eines Überwachungsprogramms für die afrikanische Schweinepest. Als Teil dieses Plans wird der Animal and Plant Health Inspection Service mit der Schweinehaltung, den Staaten und veterinärdiagnostischen Labors zusammenarbeiten, um auf die Schweineherden auf ASP zu testen. So soll das Programm als Frühwarnsystem dienen und dabei helfen, einen möglichen Ausbruch viel schneller zu erkennen. So könne die Ausbreitung des Virus minimiert werden. Die USDA hofft zudem, die Auswirkungen auf Handelsmärkte und Tierbewegungen möglichst gering zu halten, beziehungsweise nach einem Ausbruch schnell wiederherstellen zu können.

13. Mai 2019: Hongkong keult 6.000 Schweine aufgrund von ASP

In einem Schlachthof in Hongkong nahe der Grenze zu China wurde ein mit der Afrikanischen Schweinepest infiziertes Schwein entdeckt. Daraufhin sollen 6.000 Schweine gekeult werden. Es ist der erste Fall in der dicht besiedelten Finanzzentrale.

Nach der Keulung der Tiere im Schlachthof soll dieser laut Lebensmittel- und Gesundheitsamts der Stadt gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

13. Mai 2019: Mecklenburg-Vorpommern erhöht Pürzelprämie

In Deutschland gehen die Präventionsmaßnahmen gegen die ASP in die nächste Runde: Mecklenburg-Vorpommern hat laut Schweriner Volkszeitung angekündigt, dass das Land das millionenteure Abschussprogramm für Schwarzwild ausweiten will. 

Landwirtschaftminister Till Backhaus (SPD) kündigte an, die ursprünglich bis 2019 begrenzte so genannte Pürzelprämie für erlegte Wildschweine zunächst bis 2020 und darüberhinaus bis 2022 zu verlängern.

Neben der Verlängerung werde die Prämie zudem aufgestockt: Jäger erhalten neben 25 Euro für jedes erlegte Wildschwein zusätzlich eine so genannte Fallwildprämie von 50 Euro für jedes gefundene Fall- oder Unfallwild oder krank erlegte Schwarzwild. Zudem wird der Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Jagden pro Tag mit 35 Euro statt bisher 25 Euro unterstützt.

Mit Material von SVZ

Stand 3. Mai 2019: Zwei neue ASP-Fälle in Ungarn

In Ungarn breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter aus. Drei mit ASP infizierte Wildschweine wurden im Verwaltungsbezirk Hajdú-Bihar in Ostungarn entdeckt.

Einen Kadaver fanden die Behörden in Almosd, zwei weitere in Nyírábrány, meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).

Stand 2. Mai 2019: ASP erreicht Nordkorea

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Nordkorea erreicht. Seit Mitte Februar 2019 seien der Hyungjaesan-Distrikt, der Sungho-Distrikt und weitere Gebiete am Rande von Pjöngjang betroffen, meldete Daily NK. Der Virus habe zum Tod vieler Schweine geführt.

Die nordkoreanischen Behörden haben den Vertrieb und Verkauf von Schweinefleisch verboten. Trotzdem geht der Handel mit Schweinefleisch auf den Märkten weiter. Die Nordkoreaner zeigen sich uneinsichtig.

Stand 29. April 2019: Über 24 neue ASP-Fälle in Belgien

In der Provinz Luxemburg entdeckten die belgischen Behörden 25 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen. Bei 23 Tieren handelte es sich um Kadaver, zwei weitere Schwarzkittel waren ASP-positiv und wurden erlegt, berichtete das niederländische Agrarmagazin Boerderij.

Die meisten Tiere entdeckten die Behörden in der Gemeinde Tintigny. Dort wurden 8 der 25 Tiere gefunden. Tintigny führt auch die Liste der ASP-Positivfunde an. Seit dem ersten Auftreten der Tierseuche in Belgien wurden hier insgesamt 204 ASP-positive Wildschweine gefunden.

Insgesamt meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in Belgien bisher 765 mit ASP infizierte Wildschweine. Hausschweinebestände sind bisher nicht betroffen.

Stand 23. April 2019: ASP in Südafrika breitet sich weiter aus

In Südafrika wurde in der Gemeinde Victor Khanye im Distrikt Nkangala ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit liegt dieser Fall außerhalb der Kontrollzone, die vor rund einer Woche beim erstmaligen Ausbruch der ASP in Südafrika festgelegt wurde. 

Stand 23. April 2019: China bestätigt ASP auf der Insel Hainan

Am vergangenen Freitag (19.April 2019) gab China Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Provinz Hainan, einer Insel vor seiner Südküste des Landes, bekannt. Die Tierseuche wurde auf zwei Schweinefarmen in Danzhou City und zwei Farmen in Wanning City nachgewiesen. Damit wurde die Krankheit mittlerweile in allen Provinzen und Regionen des Festlandes und auf der Insel Hainan festgestellt. Seit dem erstmaligen Ausbruch der ASP in China im August 2018 ist der Schweinebestand des Landes von 360 Mio. auf rund 200 Mio. Tiere gesunken.

Stand 15. April 2019: China bestätigt ASP in Tibet

Die Veterinärbehörden Chinas haben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) das erstmalige Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Tibet gemeldet. Es wurden insgesamt drei Ausbrüche bestätigt, einer davon in einem Schweinebetrieb mit 5664 Tieren im Bezirk Bayi. Die anderen Ausbrüche wurden in Hinterhofhaltungen festgestellt. Nach den nun bestätigten ASP-Fällen in Tibet ist die einzige krankheitsfreie Zone die Insel Hainan.

Stand 12. April 2019: ASP erneut in Südafrika ausgebrochen

In der Nordwestprovinz von Südafrika ist auf einer Farm die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestätigt, dass in Ditsobotla auf einem Hof mit 36 Schweinen 32 Tiere von der Seuche getötet wurden. Die restlichen Schweine wurden gekeult. 

Die Farm liegt außerhalb der südafrikanischen Kontrollzone für ASP an der Grenze zu Botswana. Wahrscheinlich haben sich die Hausschweine durch Kontakt mit Wildschweinen angesteckt, so ein Bericht des südafrikanischen Landwirtschaftsministeriums.

Stand 11. April 2019: Über 720 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der mit ASP infizierten Wildschweine ist in Belgien auf 723 angestiegen. Das gab die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bekannt. Letzte Woche wurden 10 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. 

Im März (93) gab es im Vergleich zu Januar (121) und Februar (217) deutlich weniger Fälle. In Belgien hat das Virus bisher keine Hausschweine infiziert.

Stand 5. April 2019: ASP-Virus erreicht Kambodscha

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wandert in Südostasien weiter nach Süden. Am 3. April meldete auch Kambodscha den ersten Ausbruch der Seuche in einer Hinterhofhaltung in der östlichen Provinz Ratanakiri an der Grenze zu Vietnam. Diese Provinz ist dünn besiedelt und auch nicht sehr gut entwickelt.

Laut dem Bericht an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hatte der Betrieb 500 Tiere, von denen sich 400 mit dem Virus infiziert hatten. Weitere 100 Tiere wurden gekeult. Der Ausbruch wurde erstmals am 22. März festgestellt und vom National Animal Health and Production Research Institute (NAHPRI) in Kambodscha bestätigt.

Stand 3. April 2019: In Japan erstmals ASP-Virus in Würstchen nachgewiesen

Auch in Japan wurde der Virus in importierten Fleischprodukten aus China nachgewiesen. Der Virus wurde in Würstchen entdeckt, die im Januar aus China in das Land gebracht wurden, teilte das japanische Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit.

Stand 2. April 2019: Über 1 Mio. tote Schweine in China

Laut des wöchentlichen Updates der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) sind in China seit dem ersten Ausbruch im August 2018 rund 1 Mio. Schweine aufgrund der Afrikanischen Schweinepest gestorben oder gekeult worden. Insgesamt meldeten die Behörden 114 Ausbrüche in 28 Provinzen.

Vietnam zählt seit Februar 2019 schon 556 Ausbrüche in 23 Provinzen. In dem Land sind schon mehr als 89.000 Schweine der Seuche zum Opfer gefallen.

Stand 28. März 2019: Über 700 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der Wildschweine, die sich mit dem tödlichen Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert haben, ist in Südbelgien auf 708 gestiegen. Das zeigen die neusten Zahlen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). 

In der vergangenen Woche wurden 40 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. Die meisten Tiere verendeten im Zentrum des Kerngebiets, einige auf der Nordseite und fünf in der Gemeinde Aubange, in der äußersten südöstlichsten Ecke Belgiens, also nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich.

Erfreulich ist, dass im März (73) deutlich weniger Fälle auftraten als im Februar (217). Zwar sei ASP nicht verschwunden, aber Wanderer sollen ab dem 6. April wieder die Erlaubnis erhalten, die betroffenen Gebiete und Wälder zu betreten. 

Mit Material von OIE, Pig Progress

Stand 27. März 2019: Vietnam richtet Task Force zur ASP ein

Nach dem sich die Afrikanische Schweinepest weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit im Vietnam ausbreitet, wurde dort eine neue Task Force gegründet. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat angekündigt, eine Delegation in das südostasiatische Land zu entsenden, um die Situation und die Maßnahmen zu bewerten. 

Zu Beginn des Ausbruchs waren nur nördliche Provinzen betroffen. Sorge bereitet der Sprung des Virus in die zentrale Provinz Thua Thien-Hue, den sich die Behörden nicht erklären können. Insgesamt sind 20 Gebiete betroffen. Allein in der vergangenen Woche gab es 73 neue ASP-Fälle.

Die der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldeten Fälle belaufen sich damit auf 208 Ausbrüche. Mehr als 10.200 Schweine sind betroffen. Im letzten Bericht der FAO ist sogar von 221 Ausbrüchen die Rede, mehr als 23.400 Tiere seien getötet worden.

Stand 27. März 2019: ASP kehrt zurück nach Moldawien

Im autonomen Gebiet Gagauzia wurde das ASP-Virus bei zwei verendeten Schweinen aus Hinterhofhaltungen nachgewiesen. Das ist der erste Fall in Moldawien seit Juli 2018.

Außerdem meldeten sechs europäische Staaten neue ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen. Die meisten Fälle (122) meldete Ungarn, gefolgt von Polen (61), Belgien (23), Lettland (2) und jeweils einem Fall in Rumänien und Russland. 

Positiv wird bewertet, dass die Tierseuche seit Anfang 2019 offenbar nicht in neue Gebiete vorgedrungen ist. 

25. März 2019: In Polen wurden wieder Wildschweine mit Resistenzen gegen ASP gefunden.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert in Polen unvermindert weiter. Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete allein in der ersten vollen Märzwoche fast hundert neue Seuchenfälle bei Wildschweinen. Die meisten Funde wurden wieder in der Wojewodschaft Masowien registriert, weitere Ausbrüche gab es in der Region Warschau sowie in Ermland-Masuren.

Insgesamt gab es seit Jahresbeginn bereits über 600 ASP-Fälle beim Schwarzwild. Hausschweinbestände blieben verschont. Sorge macht den Behörden, dass erneut infizierte Wildschweine mit teilweisen Resistenzen gefunden wurden. Diese Tiere erkranken anfangs nur leicht und können bis zum Verenden deutlich längere Strecken zurücklegen und das Virus weiter verbreiten.

Stand: 20. März 2019: Wieder ASP-Fälle in Belgien

In der Pufferzone Nord in Belgien wurde zwischen den Orten Les Fossés and Mellier (Léglise) ein totes Wildschwein entdeckt, das den Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in sich trug. Deshalb wurden in Absprache mit der Europäischen Komission die Grenzen der Pufferzone (Zone 1) und der kontaminierten Zone (Zone 2) nach Norden erweitert. 

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden in Belgien insgesamt 687 Fälle von ASP bei Wildschweinen nachgewiesen. 

Stand 15. März 2019: Rapider Anstieg der ASP-Fälle in Vietnam

In Vietnam breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) sehr schnell weiter aus. Inzwischen wird von über 79 Fällen in zehn Provinzen im Norden des Landes berichtet. Laut Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) stieg die Zahl der getöteten oder gekeulten Schweine auf 6.670.

Auffallend ist ein isolierter Ausbruch der Seuche in einer Gemeinde in der Provinz Dien Bien, die auf der Westseite an Laos grenzt. Das Dorf verlor 15 Schweine durch ASP.

Vietnams Premierminister Nguyen Xuan Phuc hat inzwischen drastische Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche gefordert. Als erste Maßnahme wurden an den Binnengrenzen des Landes Kontrollen eingerichtet. Betroffene Landwirte erhalten zudem für jedes infizierte und gekeulte Schwein einen Ausgleich von 80 Prozent des Marktwertes.

Auch aus China wird nach einer Woche ohne neue Fälle wieder ein Ausbruch in der südlichen Provinz Guangxi gemeldet. 24 Tieren trugen das Virus in sich, insgesamt mussten fast 3.200 gekeult werden.

Mit Material von Pig Progress / WATTAgNet

Stand: 6. März 2018: Neue Fälle in Vietnam

Vietnam berichtet von 22 neuen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest. Damit zählt das Land inzwischen 33 Ausbrüche und mindestens 4.238 Schweine, die aufgrund der Seuche starben oder gekeult werden mussten.

Bislang traten alle Fälle in Dörfern, also wahrscheinlich Hinterhofhaltungen, auf und scheinbar nicht auf Farmen. Die meisten Ausbrüche (14) verzeichnet die Provinz Thai Binh, insgesamt sind mindestens 6 Provinzen betroffen.

Stand 25. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien

In Belgien sind erneut Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Dieses Mal reichte die Tierseuche so dicht wie nie zuvor an die luxemburgische Grenze heran. Das infizierte Wildschwein wurde vor einigen Tagen im Dorf Differt in der Gemeinde Messancy in Belgien gefunden. Der Standort ist nur 10 Minuten von Clemency, einer luxemburgischen Stadt, entfernt. 

25. Februar 2019: Immer neue ASP-Fälle in Asien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wütet weiter in Asien: In China sind mittlerweile 27 Provinzen betroffen, über 950.000 Schweine starben bei 108 gemeldeten Ausbrüchen direkt an der Seuche oder wurden gekeult.

Die Behörden in der Mongolei meldeten seit dem ersten Ausbruch Anfang Januar zehn weitere Fälle in sechs Provinzen - alle in Hinterhofhaltungen. Das Virus wurde aber auch in Fleisch und Fleischprodukten in Ulaanbaatar City nachgewiesen. In den eingerichteten Kontrollzonen wurde eine strenge Bewegungskontrolle für 14 bis 28 Tage eingeführt, die auch für die Bewohner selbst gilt.

21. Februar 2019: Zwei neue Provinzen in China melden erste ASP-Fälle

Shandong und die autonome Region Guanxi an Chinas Ostküste gehörten zu den letzten Provinzen, in denen die Afrikanische Schweinepest (ASP) noch nicht ausgebrochen war. Jetzt meldete China für beide Provinzen die ersten Fälle.

Damit verzeichnen inzwischen alle Provinzen entlang der Küste vom Norden bis in den Süden seit Beginn des Ausbruchs im August 2018 mindestens einen Fall der ASP. 

Laut Pig Progress beläuft sich damit die Gesamtzahl der Schweine, die in China auf betroffenen Betrieben gehalten wurden, auf 460.000 Schweine. Nach Angaben der Vereinten Nationen (FAO) wurden bereits 950.000 Schweine gekeult.

20. Februar 2019: Erste ASP-Fälle in Vietnam

Auf drei Farmen in Vietnam wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Das bestätigten die örtlichen Behörden am Dienstag. Die Fälle seinen die ersten der hochansteckenden Viruserkrankung in dem südostasiatischen Land.

Alle Schweine auf den Farmen in den Provinzen Hung Yen und Thai Binh, südöstlich der Hauptstadt Hanoi, wurden gekeult, erklärten die Behörden weiter. 

19. Februar 2019: Belgien weitet ASP-Schutzzonen aus.

Nach den neusten Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Belgien hat die wallonische Regierung begonnen, die drei Schutzzonen zu erweitern. Laut des Ministeriums wurde das Tier in der Überwachungszone tot aufgefunden.

Konkret wurde die Pufferzone im Norden um 2.900 ha vergrößert sowie die Beobachtungszone östlich und westlich der Pufferzone. 

Darüber hinaus teilte die Staatsanwaltschaft der Provinz Luxemburg mit, dass die Inhaftierung eines Verdächtigen im Rahmen der gerichtlichen Untersuchung um einen Monat verlängert wurde. Zu den näheren Gründen der Festnahmen sowie die Identität der zwei Personen schweigen die Behörden weiterhin. 

Laut der Schätzungen der französischen Behörden breitet sich die ASP wöchentlich etwa 1,6 km in Richtung Westen aus.

08. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien, Polen und China

In Belgien wurden inzwischen mindestens 405 mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschweine gemeldet. Mit 113 positiven Tieren ist damit der Januar 2019 der Monat mit den meisten Fällen nach dem Oktober 2018.

Frankreich verstärkt auch deshalb weiter seine Maßnahmen, um zu verhindern, dass die ASP die Grenze überschreitet. In der so genannten weißen Zone soll dazu jedes Wildschwein erschossen werden.

Auch andere europäische Länder berichten von weiteren Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest:

  • In Polen ist die Tierseuche in die Wildschweinpopulationen im Osten und Nordosten zurückgekehrt. Allein in der ersten Januarwoche wurden an 70 Orten in den Regionen Masowien, Ermland-Masuren, Podlachien und Lublin 137 Tiere tot aufgefunden.
  • Rumänien meldet wöchentlich neue Fälle, darunter auch vier Ausbrüche bei Hausschweinen. Dreimal waren Hinterhofhaltungen betroffen, einmal wurde ein Schwein tot an einer Straße aufgefunden.
  • In der Ukraine sind ebenfalls zwei Hinterhofhaltungen von der ASP betroffen.
  • China berichtet unterdessen, dass die Zahl der neuen Fälle langsam zurückgehen würde. So wurden im Januar nur fünf neue Fälle bestätigt. Zum 1. Februar wurden deshalb die Kontrollbeschränkungen in 92 Gebieten in 23 Provinzen aufgehoben. 17 Provinzen "wurden von der Epidemie befreit". Das chinesische Landwirtschaftsministerium warnte jedoch davor, dass das ASP-Risiko noch einige Zeit bestehen bleibe und forderte Wachsamkeit und Kontrollen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihre Schätzung der Zahl der getöteten Schweine in China auf insgesamt mehr als 950.000 erhöht.

22. Januar 2019: ASP-Fälle in der Mongolei

In der Provinz Bulgan, etwa 270 km entfernt von der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar ein Fall von Afrikanischer Schweinepest gemeldet. In einer Hinterhofhaltung hatten sich 85 Schweine infiziert, insgesamt 214 Tiere mussten nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorsorglich gekeult werden.

Der Fall in der Mongolei sorgt für Aufsehen, da das Land bisher frei von der Tierseuche war, obwohl es Grenzen zu China und Russland hat, die beide mit der Afrikanischen Schweinepest kämpfen. Zudem ist die Schweinehaltung in der Mongolei weit weniger verbreitet als in China, sodass Die Verbreitung des Virus eingeschränkt ist. 

18. Januar: Viele neue ASP-Fälle

In der ersten Januarhälfte hat die Weltgesundheitsorganisation (OIE) viele neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Außer in China und der Ukrainie gab es allerdings keine neuen Fälle in Hauschweinebeständen.

Den ersten Ausbruch der ASP meldete die Mongolei. Dort waren in der Region Bulgan auf einem landwirtschaftlicher Betrieb rund 300 Schweine betroffen. 85 starben an dem Virus, 214 wurden gekeult.

Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest gab es unter anderem in folgenden Ländern:

  • Polen
  • Rumänien
  • Ungarn
  • Lettland
  • Ukrainie

11. Januar 2019: ASP an der französischen Grenze

Zwischen den belgischen Ortschaften Meix-devant-Virton und Sommethonne, nur wenig Kilometer von der französischen Grenze entfernt, wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin. Damit befinden sich die beiden Seuchenfälle außerhalb der bisher eingerichteten Pufferzone. Diese wird daher auf einen Teil des erweiterten Beobachtungsgebiets im Südwesten ausgedehnt. Zudem ist für kommenden Donnerstag (17.Januar 2019) ein Treffen mit den französischen Behörden geplant. Es sei nach Angaben der belgischen Behörden nicht auszuschließen, das infizierte Wildschweine die französische Grenze überschritten haben.

08. Januar 2019: Russland meldet 8 Mio. getötete Schweine durch ASP

In Russland sind im vergangenen Jahr gut 250 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen aufgetreten.

Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, mussten deshalb etwa 250.000 Schweine gekeult werden. Die Höhe des Schadens beziffert das Agrarressort auf umgerechnet gut 15 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es nur 1,2 Mio. Euro.

Insgesamt mussten seit dem ersten Ausbruch der Tierseuche im Jahr 2007 rund 8 Mio. Schweine getötet werden. Dadurch seien Einbußen in Höhe von umgerechnet 507 Mio Euro. entstanden.

08. Januar 2019: EU meldet insgesamt 1.435 Ausbrüche in 2018

In der Europäischen Union einschließlich der Ukraine gab es 2018 bis zum Stichtag 18. Dezember nach Angaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) insgesamt 1.435 ASP-Ausbrüche in Nutzschweinbeständen.

2017 waren es nur 248 Fälle. Mit 1.150 Virusnachweisen waren dabei die rumänischen Hausschweinehalter mit Abstand am stärksten betroffen, gefolgt von Polen mit 109 und der Ukraine mit 104 Ausbrüchen.

Zudem gab es EU-weit bis Mitte Dezember 2018 fast 6.000 ASP-Fälle bei Wildschweinen. Das sei verglichen mit dem Vorjahr eine Zunahme um gut 50 Prozent.

04. Januar 2019: Neue ASP-Fälle auch in Belgien

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) kam es auch in Belgien zu neuen Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Rund um die Weihnachtsfeiertage (20. bis 25. Dezember 2018) wurden 10 Ausbrüche in der Region Luxembourg gemeldet.

Insgesamt fand man laut der Behörde 22 verendete Wildschweine, bei allen wurde der Erreger der ASP nachgewiesen.

Update vom 08. Januar 2019: Der belgische Bauernverband wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass entgegen anderslautender Gerüchte keine ASP-infizierten Wildschweine außerhalb der eingezäunten Kernsicherheitszone gefunden worden seien. Dort wurden bis zum 21. Dezember 2018 insgesamt 245 infizierte Wildschweinekadaver gefunden.

03. Januar 2018: Farm mit 73.000 Schweinen von ASP betroffen.

Das neue Jahr beginnt, wie das Alte aufgehört hat: China meldet erneut einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Betroffen ist dieses Mal eine Schweinefarm mit 73.000 Tieren in der Provinz Heilongjiang.

In Suihua City im Nordosten der Provinz infizierten sich laut Angaben des Ministerium für Landwirtschaft über 4.600 Tiere, über 3.700 Tiere starben.

20. Dezember 2018: ASP in der chinesischen Provinz Guangdong

Chinas bevölkerungsreichste und eine der bekanntesten Provinzen, Guangdong, musste am 19. Dezember ihren ersten Ausbruch der afrikanischen Schweinepest (ASP) melden. Laut Pig Progress ist sie die 23. Provinz, die von der Tierseuche betroffen ist.

Das ASP-Virus wurde bei elf Schweinen in einem Schlachthaus in der Stadt Zhuhai nachgewiesen. 39 Tiere mussten zusätzlich gekeult werden. Zhuhai liegt nahe der autonomen Region Macau und ist nur 50 km von Hongkong entfernt.

Stand 19. Dezember 2018: Über 630.000 getötete Schweine in China

In China werden weiter neue ASP-Fälle gemeldet. Nach dem letzten Stand kam es seit Anfang August zu 90 Ausbrüchen in 22 Provinzen. Mehr als 630.000 Schweine mussten inzwischen vorsorglich getötet werden.

Einem Sprecher des Agrarressort zu Folge würden aber die verschärften Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung Wirkung zeigen. Wegen fehlender Neuausbrüche in 35 Gebieten in acht Provinzen wurden Beschränkungen aufgehoben.

Auch zu einem spürbaren Anstieg der Verbraucherpreise für Schweinefleisch habe die Afrikanische Schweinepest in China bislang nicht geführt. Das Gegenteil sei der Fall: In den ersten elf Monaten 2018 konnten die Konsumenten ihr Schweinefleisch um rund 8,7 Prozent günstiger einkaufen als in der Vorjahresperiode.

Stand 17. Dezember 2018: 2 neue Ausbrüche der ASP in China

Aus China werden zwei neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASF) in den Provinzen Sichuan und Qinghai gemeldet. 

Das habe das chinesische Landwirtschaftsministerium gegenüber Reuters bestätigt. Die OIE berichtet von 14 infizierten und toten Schweinen in der Provinz Qinghai. Darüberhinaus wurden 351 Tiere gekeult.

Stand 10.Dezember 2018: ASP seit Anfang November weiter auf dem Vormarsch

Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit aus Rumänien Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen gemeldet. Diese insgesamt 52 Seuchenfälle ereigneten sich in Kleinhaltungen von weniger als 100 Tieren. Betroffen waren erneut die Endemiegebiete im Nordwesten, im Südosten und im Süden des Landes. Auch aus der Ukraine wurden zwei Ausbrüche bei Hausschweinen gemeldet.

Und auch in China breitet sich die ASP weiter aus. Seit den ersten Meldungen im Sommer 2018 kam es in 20 Provinzen zu über 81 Ausbrüchen bei Hausschweinen. Betroffen waren hauptsächlich kleine Betriebe, aber auch kommerzielle Haltungen und zwei Schlachthöfe. Mittlerweile sind in China 570.000 Schweine vorsorglich getötet worden.

Auch in den Wildschweinpopulationen breitet sich die Seuche immer weiter aus. Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit 253 ASP-Fälle mit 425 betroffenen Wildschweinen gemeldet. In Polen traten 120 neue Fälle mit insgesamt 158 betroffenen Tieren auf, in Rumänien und Litauen gab es 35 beziehungsweise 33 neue Fälle mit 118 beziehungsweise 48 betroffenen Tieren. Lettland meldet 23 neue Fälle mit 27 betroffenen Wildschweinen. In Ungarn waren bei 17 Fällen 17 Tiere betroffen. In Belgien gab es seit Anfang November 16 neue Seuchenfälle, bei denen insgesamt 21 Wildschweine betroffen waren. In Estland und Bulgarien kam es zu 8 Fällen beziehungsweise zu einem neuen Fall.

Seit Beginn des Seuchengeschehens in Belgien wurde bei insgesamt 181 Wildschweinen ASP nachgewiesen, allein 21 davon im November. Die infizierten Tiere stammen alle aus der unmittelbar nach Seuchenausbruch ausgewiesenen infizierten Zone, innerhalb derer Kern- und Beobachtungszonen liegen. Anfang November wurden einige Fälle in der Beobachtungszone westlich der ursprünglich eingerichteten Kernzone bestätigt. Die Kernzone wurde daher um etwa 2,3 km² erweitert.

Stand 29. November 2018: ASP-Ausbruch in Tschechien als beendet erklärt.

Nach mehr als 6 Monaten ohne neue Fälle wird der ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik als beendet erklärt. Seit dem 19. April 2018 sind in der Tschechischen Republik keine neuen Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Damit gilt der Ausbruch der Seuche, der am 21. Juni 2017 begann, als beendet. Das teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit mit. 

Stand 19. November 2018: Erstmals Wildschweine in China infiziert.

China bekommt die Afrikanische Schweinepest trotz vielfältiger Präventionsmaßnahmen nicht in den Griff. Jetzt wurde das Virus erstmals auch bei einem Wildschwein in der Provinz Jilin im Nordosten des Landes an der Grenze zu Nordkorea nachgewiesen.

Experten warnen aber vor einer großflächigen Tötungsaktion bei infizierten Wildschweinen. Das würde nur dazu beitragen, dass Wildschweine in benachbarte Region und Länder fliehen und die Seuche dort verbreiten.

Insgesamt sind inzwischen 18 Provinzen und autonome Regionen in China - mehr als die Hälfte des Landes - von der Afrikanischen Schweinepest betroffen.

Stand 25. Oktober 2018: Weitere ASP-Fälle im Nordosten Chinas

Im chinesischen Kreis Zhenxiong der bezirksfreien Stadt Zhaotong im Nordosten der Provinz Yunnan wurden zwei Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) registriert. Das meldet die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). Beim ersten Fall waren 298 Tiere betroffen. 506 Schweine wurden vorsorglich getötet und entsorgt.

Beim zweiten Ausbruch in der gleichen Region waren 247 Tiere betroffen, 106 weitere Schweine wurden zudem gekeult und entsorgt.

Stand 24. Oktober 2018: 114 ASP-Fälle in Belgien seit Mitte September

Seit dem 13. September wurden in der belgischen Region Etalle in der Provinz Luxemburg 114 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen nachgewiesen. Verschiedene Maßnahmen in der Region konnten das Übergreifen der Seuche auf die Hausschweinebestände bislang verhindern. Unter anderem wurden zwischen dem 29. September und 2. Oktober 2018 nach einem Beschluss des Landwirtschaftsministers, Denis Ducrame, alle Hausschweine in dem betroffenen Gebiet vorsorglich getötet. Den Betrieben ist es zudem derzeit verboten, ihre Schweinehaltung wieder aufzubauen. 

22. Oktober 2018: ASP breitet sich in China nach Westen aus.

Auf zwei Farmen in Zhaotong, in der südwestlichen Provinz Yunnan, wurde die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. 545 Tiere starben an der Tierseuche, laut Reuters ließen die Behörden im 3-km-Sperrbezirk weitere 7.000 Tiere keulen.

Die Provinz gehört zu den größten Schweinefleischproduzenten des Landes. Erschreckend ist, dass es sich um den bislang südwestlichsten Ausbruch in China handelt. 3.000 km liegen zwischen dieser Region und dem ersten Ausbruchsort in der Provinz Liaoning.

19. Oktober 2018: Neue ASP-Fälle in China

In der chinesischen Provinz Zhangjiachang sind neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sind sieben Hausschweine an der Seuche erkrankt. 156 Schweine wurden vorsorglich getötet und entsorgt. 

19. Oktober 2018: Ein neuer ASP-Fall in Rumänien

Auch in Rumänien breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. In der rumänischen Gemeinde Slobozia Mandra wurde der Verdacht bei einem Hausschwein bestätigt. 

16. Oktober 2018: 20.000 Schweine in China gekeult

In der Region Liaoning im Nordosten von China wurden drei neue Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Auf einem Betrieb mit rund 20.000 Schweine verendeten 221 an der Tierseuche, die anderen Tiere wurden gekeult. Dies ist der bislang größte betroffene Betrieb in China. 

China meldete seit dem ersten Fall Anfang August mehr als 30 verschiedene Ausbrüche der ASP in neun Provinzen und Gemeinden. Zehntausende Schweine wurden vom Virus getötet oder vorsorglich gekeult.

9. Oktober 2018: 70 gemeldete ASP-Fälle in Belgien

In Belgien nimmt die Zahl der gemeldeten Fälle weiter zu. Bei insgesamt 70 verendeten Wildschweinen wurde der Virus mittlerweile nachgewiesen. Am vergangenen Freitag lag die Zahl noch offiziell bei 44 Tieren.

8. Oktober 2018: ASP in Ungarn

Auch aus dem Osten Europas werden weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Zuletzt wurde ein Wildschwein in Ungarn positiv auf die Tierseuche getestet. Das Tier stammt aus der Nähe der Stadt Tokaj im Nordosten des Landes. 

4. Oktober 2018: Belgien meldet 28 positive Fälle

Das belgische Landwirtschaftsministerium gab bekannt, dass inzwischen von insgesamt 48 untersuchten toten Wildschweinen 28 positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet wurden. Alle Fälle traten in der Region Etalle (Provinz Luxemburg) auf.

Besorgte französische Schweinehalter nahe der Grenze haben angefragt, ob nicht ein Zaun zwischen Frankreich und Belgien sinnvoll sei. Der wallonische Landwirtschaftsminister äußerte sich eindeutig dazu. Es gäbe keine offizielle Anfrage dazu aus Frankreich und die Maßnahme sei auch nicht zielführend.

1. Oktober 2018: 20 ASP-Fälle in Belgien

Bei Kadavern von Wildschweinen wurden in Südbelgien jetzt insgesamt 20 Fälle der afrikanischen Schweinepest (ASP) registriert. Die letzten beiden positiv getesteten Tiere, wurden ebenfalls innerhalb der Sperrzone von 63.000 Hektar im Süden des Landes gefunden.

Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, haben Behörden in der vergangene Woche mit der Schlachtung von rund 4.000 Hausschweinen in 58 landwirtschaftlichen Betrieben begonnen. 

24. September 2018: Afrikanische Schweinepest in China auf dem Vormarsch

China bestätigte am vergangenen Freitag (21.09.2018) zwei neue Fälle der Afrikanischer Schweinepest (ASP). Damit breitet sich die Seuche weiter auf neue Gebiete des weltweit führenden Schweineproduzenten aus.

Ein Fall ereignete sich auf einer Farm mit 484 Schweinen in der Stadt Gongzhuling in der Provinz Jilin im Nordosten Chinas und tötete 56 Schweine, erklärte das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten. Dies ist der erste Ausbruch der Krankheit in der Provinz. Ein zweiter Fall im Horqin Right Territorium der Autonomen Region Innere Mongolei tötete 22 Schweine auf einem Betrieb mit 138 Tieren, bestätigte das Ministerium weiter.

China hat in weniger als zwei Monaten in acht Provinzen fast 20 Ausbrüche der ASP gemeldet, wobei jede Woche neue Fälle gemeldet werden. Der Transport von lebenden Schweine und Schweineprodukten aus 16 Provinzen und Regionen wurde verboten, die Lebendmärkte wurden geschlossen und die Verwendung von Futtermitteln aus Schweineblut verboten, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

21.September 2018: Erneut ASP-Fälle in Belgien.

Die Behörden in Belgien haben im Süden des Landes drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle in der Region Wallonien auf neun. 

18. September: Weitere Seuchenfälle in China

Erneut wurde in einer Hinterhofhaltung in der Inneren Mongolei in China die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen bestätigt. 16 Schweine sind hier an der Seuche verendet. 221 Tiere mussten gekeult und entsorgt werden.

17. September: Weitere Wildschweine in Belgien von ASP betroffen

Bereits am letzten Donnerstag (13.09.2018) wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Belgien, nahe der deutschen Grenze, bestätigt. Nun sind drei weitere Wildschweine von der Seuche betroffen. Das bestätigte das belgische Agrarministerium am vergangenen Wochenende. Die drei Wildschweine wurden ebenfalls in dem Waldgebiet in der Gegend von Etalle gefunden, in dem zuvor schon zwei infizierte Kadaver entdeckt worden waren.

13. September: ASP erreicht Belgien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat nun auch Westeuropa erreicht: Nur 60 km entfernt von der deutschen Grenze sind in Belgien ASP-Fälle festgestellt worden. Das teilte die belgische Behörde für Lebensmittelsicherheit (AFSCA) am Donnerstag (13.09.2018) mit. Die Seuche wurde demnach bei tot aufgefundenen Wildschweinen im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Belgien nachgewiesen. 

10. September: ASP-Fall in Moldawien

Auch Moldawien ist nun von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Das Virus wurde in einer Hinterhofhaltung im Dorf Crocmaz nachgewiesen. Das bestätigte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) Anfang September.

Der Landwirt hatte Ende August die zuständige Behörde für Lebensmittelsicherheit über den Tod eines seiner Schweine informiert. Das Tier zeigte typische Anzeichen der Afrikanischen Schweinepest. Die folgende Untersuchung bestätigte den Verdacht auf ASP.

6. September 2018: ASP breitet sich in China weiter aus

In China grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter. In der chinesischen Provinz Heilongjiang im Nordosten des Landes wurde das Virus bei Hausschweinen in einer Hinterhofhaltung festgestellt. Das meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am Mittwoch (5. September 2018). 75 Tiere mussten aufgrund der Seuche getötet und entsorgt werden.

3. September: ASP erreicht Bulgarien

Bei vier Schweinen im bulgarischen Tutrakanzi im Raum Warna wurde die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. Das berichten bulgarische Medien am vergangenen Freitagabend (31.08.2018).

Wegen des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Rumänien hatte Bulgarien Ende Juli diesen Jahres mit der Errichtung eines 133 km langen Schutzzaunes entlang der Grenze begonnen.

27. August 2018: ASP in Korea

Nach China ist nun auch Korea von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten wurde am Sonntag ein Virusgen der Seuche in zwei verarbeiteten Fleischprodukten festgestellt. Diese Produkte wurden von zwei Reisenden eingeführt, die die Stadt Shenyang in China Anfang diesen Monats besucht hatten. Die Personen meldeten sich freiwillig bei den Behörden. Nördlich von Shenyang wurde die Afrikanische Schweinepest Anfang August erstmals in China gemeldet.

Und auch in Osteuropa grassiert die Seuche weiter. In Rumänien ist die ASP auf der größten Schweinefarm des Landes ausgebrochen. Dort sind 140.000 Schweine betroffen. 

24. August 2018: ASP in China auf dem Vormarsch

Nur wenige Tage nach Bekanntwerden des dritten Falls in der Provinz Jiangsu meldet China wieder einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Dieses Mal sind in der Nähe von Wenzhou laut OIE 430 Schweine betroffen. 340 starben, 90 mussten gekeult werden. 

In Lianyungang, in der Provinz Jiangsu, starben an der hochansteckenden Tierseuche 88 Schweine. 

Bereits Anfang August mussten 8.000 Schweine aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gekeult werden. Ein zweiter Seuchenfall wurde in einem chinesischen Schlachthof der WH-Gruppe in Zhengzhou in der Provinz Henan gemeldet. Dort starben nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 14. August 30 Schweine an der Krankheit. Weitere 230 Schweine in dieser Partie wurden gekeult.

Dieser zweite Fall liegt 1.300 km westlich vom ersten ASP-Ausbruch in China. Die nun erkrankten Schweine wurden legal von einem Lebendschweinemarkt in der Stadt  Heli in der Provinz Heilongjiang transportiert. Diese Provinz liegt ebenfalls im Nordosten Chinas und grenzt an Russland. Der Betrieb im Schlachthof der chinesischen WH-Gruppe wurde von den Behörden vorerst eingestellt.

8. August: Erster ASP-Fall in Litauen

Auch in Osteuropa wütet die Afrikanische Schweinepest weiter: Nach dem erst vor drei Tagen Lettland den bislang gravierendsten Ausbruch der Seuche gemeldet hat, wurde nun ein Fall in Litauen bekannt. 

Betroffen ist ein großer Zuchtbetrieb mit 19.500 Schweinen im Bezirk Akmene im Norden der Ostseerepublik. Wie der staatliche Lebensmittel- und Veterinärdienst mitteilte, wurden zuvor sofortige Untersuchung eingeleitet, nachdem binnen drei Tagen 24 Schweine verendet waren.

Aus Angst vor der weiteren Verbreitung des Virus sollen die übrigen Tiere gekeult werden. Auch hier ist nicht bekannt, wie das Virus in den Betrieb eindringen konnte. Dies sei im Moment die wichtigste Frage, wurde ein Sprecher der dänischen Betreiberfirma in litauischen Medien zitiert.

8. August: Update - Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest in China

Zum ersten Mal meldet China einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in einem Nutztierbestand. In einem Betrieb nahe der Stadt Shenyang in der nordöstlichen Provinz Liaoning verendeten 47 der insgesamt 383 Schweine. Insgesamt wurden im Umfeld des Betriebs fast 1.000 Schweine gekeult.

Update: Mittlerweile wurden aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung der ASP über 8.000 Schweine in China gekeult. Das meldet die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).

Alle Tiere befanden sich in einem Radius von 3 km rund um den ersten Betrieb, in dem die Tierseuche nachgewiesen wurde.

Insgesamt untersuchten die Behörden in der Provinz Liaoning etwa 1,9 Mio. Schweine auf den ASP-Erreger. Bislang wurden aber keine weiteren Tiere positiv auf die Seuche getestet.

6. August 2018: Bislang größter Ausbruch der ASP in Lettland

Auch in Lettland breitet sich die Seuche immer weiter aus. Laut eines Zeitungsberichts wurde das Virus auf einem Betrieb mit 15.000 Schweinen festgestellt.

Das ist der bislang größte Ausbruch in dem Baltenstaat. Aus Angst vor der ASP soll der gesamte Tierbestand gekeult werden.

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