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Stand 06. Dezember 2019

Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle

Wildschwein-Frischlinge-Herbst-Nebe
am Freitag, 06.12.2019 - 08:10

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. In Polen steigt die Besorgnis über immer neue Fälle, einige nur 40 km von der deutschen Grenze entfernt.

06. Dezember 2019: Besorgnis über ASP in Polen wächst

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet den Polen große Sorgen. Drei Wochen nach einem Ausbruch in der polnischen Woiwodschaft Lebus wurde am Donnerstag erstmals in der Woiwodschaft Großpolen der Erreger bei einem verendeten Wildschwein festgestellt.

Das Tier wurde laut Nachrichtenagentur PAP in der Nähe der Ortschaft Keblowo rund 70 km südwestlich von Posen (Poznan) entdeckt.

Das sei zwar wieder weiter von der deutschen Grenze entfernt, aber die polnischen Behörden sind sehr besorgt, da in der Region Großpolen 3,5 Mio. Hausschweine gehalten werden.

Erst am Dienstag war der Virus bei einem toten Wildschwein in der Nähe Nowogrod Bobrzanski in der Woiwodschaft Lebus gefunden worden. Dieser Ort liegt nur gut 42 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt.

Mit Material von dpa

Update 20. November 2019: 18 neue ASP-Fälle in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat einen großen Sprung in Richtung Deutschland gemacht: Innerhalb weniger Tage bestätigte die oberste Veterinärbehörde den Nachweis des Virus bei zwei Wildschweinen in der westpolnischen Wojewodschaft Lebus.

Zwischen den bisherigen Seuchengebiet in Polen und der neuen Zone liegen rund 250 km. Außerdem liegt der neue Seuchenherd nur knapp 80 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. 

Update: Inzwischen haben die Behörden bei 18 tot aufgefundenen Wildschweinen den Fund des ASP-Virus bestätigt. Alle Tiere wurden innerhalb des kontaminierten Gebiets und der ausgewiesenen Pufferzone gefunden. Seit vergangenen Donnerstag ist die Zahl der an ASP verendeten Wildschweine somit auf 20 gestiegen.

Um das Finden infizierter Tiere zu beschleunigen, ist auch die polnische Armee mit Sucheinheiten im Infektionsgebiet unterstützend tätig. Außerdem wurde mit dem Bau eines Zauns um den ersten Fundort begonnen. Die Errichtung eines zweiten Zauns um die Pufferzone ist ebenfalls beschlossen.

Mit Material von AgE

12. November 2019: Erster offizieller ASP-Fall in Indonesien

Die Lage in Indonesien ist seit Wochen unübersichtlich: An tausenden von toten Schweinen in Nordsumatra wurden Labortests durchgeführt. Jetzt bestätigten Beamte des indonesischen Landwirtschaftsministeriums, dass das Land einen ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat.

Bereits seit Anfang September wurde die Klassischen Schweinepest in Indonesien vermutet. Angeblich starben mehr als 4.000 Schweine. Jetzt zeigen die Ergebnisse der klinischen Studien und Labortests, dass es sich um die Afrikanische Schweinepest handelt - auch wenn es gleichzeitig einige Fälle der klassischen Schweinepest gab.

04. November 2019: Neue Fälle in Asien und Belgien

In der Provinz Luxemburg in Belgien wurde Ende Oktober im Beobachtungsgebiet ein totes Wildschwein gefunden, das mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Es war der erste Fund nach fast zwei Monaten. An den Anfang Oktober getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung ändert der Fund nichts, allerdings wird die Frist für die Tilgung der ASP in dem Land erneute um mehrere Wochen verlängert. Erst wenn 12 Monate lang kein neues infiziertes Tier gefunden werde, könne man von der Ausrottung des Virus sprechen.

Auch die Philippinen melden weiterhin neue Fälle der tödlichen Tierseuche. Dort sorgt ASP für Verluste von umgerechnet fast 18 Mio. Euro pro Monat. Inzwischen sind 60.000 Tiere gestorben oder mussten gekeult werden.

In Südkorea ist die Zahl der Fälle bei Wildschweinen auf insgesamt 20 angestiegen. Alle infizierten Tiere wurden nahe der innerkoreanischen Grenze gefunden. Deshalb mobilisiert das Land militärische Scharfschützen und Zivilisten, um Wildschweine in der Nähe der Grenze zu jagen und so die Verbreitung von ASP einzudämmen. Auch Drohnen sollen entlang der entmilitarisierten Zone zum Einsatz kommen. Unabhängig davon bestätigte das Land seit Mitte September diesen Jahres 14 ASP-Fälle in schweinehaltenden Betrieben.

22. Oktober 2019: 11. ASP-Fall in Südkorea bei Wildschweinen

Die Behörden in Südkorea bestätigen den 11. ASP-Ausbruch bei Wildschweinen nahe der Grenze zu Nordkorea. Sie sind sehr besorgt über diese Entwicklung.

Gleichzeitig wird mit aller Macht versucht, ein Ausbreiten der Tierseuche in andere Gebiete zu verhindern. So genannte Quarantäne-Beamte veranlassen und überwachen die Jagd auf Wildschweine. Es werden unter anderem Jäger und Militär eingesetzt sowie Fallen installiert. Die Behörden haben nach eigenen Angaben seit Mitte Oktober fast 3.000 Wildschweine gejagt.

Neue Hausschweinebestände sind seit dem 14. bestätigten Fall Anfang Oktober nicht betroffen.

21. Oktober 2019: ASP auf den Philippinen auf dem Vormarsch

Auf den Philippinen sind zwei weitere Provinzen von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Neue Fälle wurden am vergangenen Freitag (18.10.19) in einigen Gebieten in Cavite, südlich der Hauptstadt Manila, und in Nueva Ecija auf der Insel Luzon bekannt. Mit den neuen Fällen haben die Philippinen als siebtgrößter Schweineimporteur weltweit ihre Quarantänebestimmungen weiter verschärft, um die inländische Schweinehaltung vor einem Ausbreiten der ASP zu schützen. Zudem haben einige nicht betroffene Provinzen in den Mittel- und Südphilippinen ein Verbot von Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten aus dem Großraum Manila und anderen vom Virus betroffenen Provinzen verhängt.

10. Oktober 2019: Neue Fälle in Asien

In den vergangenen Wochen gab es relativ wenige Updates zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus Asien. Jetzt melden unter anderem Laos und Südkorea der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) offiziell neue Fälle.

  • Südkorea berichtet von fünf neuen Ausbrüchen bei Hausschweinen, alle sehr nahe der Grenze zu Nordkorea. Insgesamt wurden an diesen fünf Standorten über 7.500 Schweine gekeult. Besorgniserregend ist der Fund eines toten, mit dem ASP-Virus infizierten Wildschweins in der entmilitarisierten Zone nur 2 km von der Grenze zu Nordkorea entfernt, aber 32 km nordöstlich des nächsten, bekannten Falls in einem Hausschweinebestand. Die Sorge steigt, dass die tödliche Tierseuche in der Wildschweinpopulation endemisch wird. Insgesamt gab es in Südkorea 14 Ausbrüche, 23.000 Tiere mussten gekeult werden.
  • Auch Laos meldet neun neue Ausbrüche der ASP. Die Seuche tritt in verschiedenen Dörfern im ganzen Land auf. Neu hinzugekommen ist die südlichste Provinz Champasack. Nur 15 km von der Grenze zu Thailand entfernt, wurde ein Ausbruch gemeldet. 
  • Die Tierseuchen-Situation auf den Philippinen ist schwer abzuschätzen. Bis jetzt gibt es nur einen offiziell gemeldeten Ausbruch, aber philippinische Quellen sprechen von mindestens fünf betroffenen Provinzen.
Mit Material von Pig Progress

04. Oktober 2019: Mehrere neue Fälle in Rumänien

In Rumänien scheint die Afrikanische Schweinepest einem neuen Höhepunkt entgegen zustreben. Seit etwa einem Jahr wütet die Tierseuche in dem Land. Jetzt sind vermehrt Hausschweinebestände von dem tödlichen Virus betroffen. 

Auch aus Moldawien wurde ein neuer Fall bei Hausschweinen bestätigt.

02. Oktober 2019: Sorge aufgrund neu-infizierter Wildschweine in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) flaute in polnischen Schweinehaltungen zuletzt etwas ab. Vor dem 46. Fall bei Hausschweinen in diesem Jahr hatte es fast einen Monat lang keinen bestätigten Fall gegeben. Fachleute waren mit Blick auf Erfahrungen aus den letzten Jahren vom Ende der diesjährigen „ASP-Saison“ bei Nutztieren ausgegangen.

Bei den Wildschweinen sieht es allerdings anders aus. Die zuständigen Stellen registrierten in den vergangenen zwei Wochen weitere 32 ASP-Fälle mit insgesamt 35 Wildschweinen. Auffällig sei, dass bei mehr als der Hälfte der Tiere ASP-Antikörper nachgewiesen werden konnten. Bisher lag der Anteil solcher Fälle deutlich geringer. Sollte die Zahl solcher teilresistenter und damit noch lange mobiler Tiere tatsächlich zunehmen, könnte dies die Ausbreitung der Seuche befördern.

01. Oktober 2019: Hunderte Ausbrüche in Ost-Timor – Südkorea setzt Militär zur Bekämpfung ein

Die Insel Timor ist die größte der Kleinen Sundainseln in Südostasien. Jetzt wurden in Ost-Timor gleich mehrere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest gemeldet. Etwa 44.000 Schweine sollen insgesamt in der Gegend gehalten werden.

In Südkorea wurden ungefähr zeitgleich Hunderte von Soldaten angewiesen, an der Grenze zu Nordkorea Wildschweine einzufangen, um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Jedoch dürften die Soldaten die Tiere nicht erlegen, da dies einen Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen darstellen würde.

25. September 2019: Südkorea meldet vierten Ausbruch der ASP

Erst vor knapp einer Woche bestätigte Südkorea den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Jetzt wurde das Virus auf einem Schweinebetrieb 40 km nördlich von der Hauptstadt Seoul nachgewiesen. Das ist bereits der vierte bestätigte Ausbruch der tödlichen Viruserkrankung. 

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums mussten seit dem ersten Ausbruch 15.000 Schweine gekeult werden. Das Land ist seit dem in höchster Alarmbereitschaft und hat die Desinfektionsmaßnahmen verstärkt. 

Mit Material von The Pig Site

20. September 2019: Zweiter ASP-Fall in Südkorea

Südkorea meldete innerhalb weniger Tage den zweiten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Schweinezuchtbetrieb liegt in Yeoncheon, lediglich 50 km von dem ersten betroffenen Betrieb in Paju entfernt.

Auf den Philippinen ist Filmmaterial aufgetaucht, auf dem zu sehen ist, wie Schweinekarkassen im Fluss Marikini treiben. Der Fluss liegt in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Manila, also der Region, aus der die ersten Ausbrüche gemeldet wurden. Es wird von bis zu 70 Kadavern berichtet, die teilweise von Helfern an Land gezogen und in Gruben begraben wurden. 

Mit Material von Pig Progress

18. September 2019: Südkorea meldet ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest

Stand still in Südkorea: Nach der Bestätigung des ersten Falls der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat das Landwirtschaftsministerium ein 48-stündiges, landesweites Verbot für Schweinetransporte angeordnet. 

Der Verdacht auf ASP bei fünf toten Schweine auf einem Betrieb nahe der nordkoreanischen Grenze wurde vom südkoreanischen Ministerium offiziell bestätigt, der Ausbruch der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet. 

Auf dem Betrieb in der Nähe von Paju wurden 2.400 Schweine gekeult. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurden außerdem 1.500 Schweine auf zwei weiteren Betrieben desselben Besitzers gekeult.

16. September 2019: Ghana meldet erstmals dieses Jahr Fälle der Afrikanischen Schweinepest

Ghana ist dieses Jahr nach Südafrika und Simbabwe das dritte afrikanische Land, das Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) meldet. Die Fälle traten in zwei Bezirken der Westregion auf. Die Region grenzt an die Elfenbeinküste. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt.

In Südafrika wurden drei neue ASF-Ausbrüche gemeldet. Die Gesamtzahl der Ausbrüche steigt damit seit April dieses Jahres auf 16. Insgesamt verendeten 3.000 Tiere an der Tierseuche oder wurden vorsorglich gekeult. Die jüngsten Fälle ereigneten sich unter anderem in der Provinz Gauteng. Dort sind 800 Tiere in einer Hinterhofhaltung betroffen.

10. September 2019: Die Philippinen bestätigen ASP-Fälle

Auf den Philippinen wurden die ersten Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf mehreren Farmen in der Nähe von Manila bestätigt. Zuvor waren auf diesen Höfen mehrere tote Schweine gefunden worden. Nun bestätigte sich der Verdacht anhand von Labortests, dass die Tiere mit ASP infiziert waren. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Nach Angaben der philippinischen Behörden bestehe der Verdacht, dass das Virus über infizierte Speisereste oder Spülwasser von Hotels und Restaurants, die als Schweinefutter dienten und sich so verbreitet haben. Darüber hinaus wird geprüft, ob die Afrikanische Schweinepest mit infizierten Schweinefleischprodukten eingeschleppt wurde. 

10. September 2019: ASP breitet sich in Polen immer weiter aus

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) zieht in Polen immer weitere Kreise. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte zuletzt einen Seuchenausbruch in einem Kleinbetrieb mit zehn Hausschweinen im Landkreis Allenstein in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Es handelt sich dabei um den 45. ASP-Fall in einer Schweinehaltung seit Jahresbeginn. Bemerkenswert am jüngsten Fall ist laut den Behörden, dass es sich um den ersten im Landkreis Allenstein handelt, womit sich die Seuche im Nordosten Polens erneut ausbreitet. In der Region seien zudem im Vorfeld schon zahlreiche ASP-Funde bei Wildschweinen registriert worden. Wenige Tage zuvor hatten die Behörden zudem im Norden der gleichen Wojewodschaft wegen der Afrikanischen Schweinepest die Tötung des gesamten Schweinebestandes eines Betriebs in der Nähe der Ortschaft Bartoszyce veranlasst. Mit insgesamt 19 betroffenen Höfen seit Jahresanfang hat sich die Wojewodschaft zu einem der „Hot Spots“ in Bezug auf ASP-Fälle in der Landwirtschaft entwickelt.

26. August 2019: Neue ASP-Fälle in Bulgarien und Russland

Bulgarien meldet vier neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP): In den Dörfern Prosena, Mechka und Pisanets wurden drei infizierte Wildschweine gemeldet. Außerdem ist ein Hausschweinebestand mit 4.500 Tieren in der Region Karammonovo von der Tierseuche betroffen.

Die russischen Behörden bestätigten neue Fälle der ASP in der Region Amur nahe der Grenze zu China. In zwei Hinterhofhaltungen im Dorf Volkovo bei Blagoveshchensk mussten Schweine gekeult werden.

22. August 2019: Neue Fälle in Bulgarien und der Ukraine

Bulgarien meldet den zweiten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in der Region Velingrad. Um die weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, wurde das Waldgebiet für alle Aktivitäten wie Pilze sammeln, Holz schlagen oder Wandern, gesperrt.

In der Ukraine ist in einer der größten Schweinehaltungsbetrieben von der ASP betroffen. Das Unternehmen ist größtenteils in dänischer Hand und liegt in der Region Lemberg, unweit der Grenze zu Polen. Nach der Bestätigung des Verdachts wurde direkt mit der Keulung der 95.000 Tiere begonnen. Schätzungsweise in vier Monaten kann der Betrieb, der zu den 10 größten in der Ukraine gehört, seine Arbeit wieder aufnehmen.

Mit Material von AgE, Promed

20. August 2019: ASP-Verdacht auf den Philippinen

Auf den Philippinen werden derzeit Schweine gekeult. Es könnte auf den ersten Ausbruch der afrikanischen Schweinepest (ASP) in dem Land hindeuten, offiziell bestätigt wurde dies bis jetzt nicht.

Das Landwirtschaftsministerium der Philippinen habe die Keulung von Schweinen angeordnet, um das Eindringen des Virus in das Land zu verhindern. Das berichtet unter anderem die philippinischen Zeitung Inquirer.

Auf einer Pressekonferenz nahm Landwirtschaftsminister William Dar Stellung. Weder bestätigte noch verneinte er, dass das ASP-Virus Schweine in dem Land infiziert habe. Aber es läge ein Bericht über die erhöhte Sterblichkeit von Schweinen in Hinterhofhaltungen vor. Normal seien drei bis fünf Prozent, jetzt läge die Mortalität bei 20 Prozent.

Mit Material von PROmed, Inquirer

15. August 2019: Myanmar bestätigt ersten ASP-Fall

Die Behörden in Myanmar meldeten den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Hausschweinebestand an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).

In dem Dorf Mong La im Westen des Landes unmittelbar an der Grenze zu China wurde das Virus bei 15 verendeten Schweinen bestätigt. Weitere 53 Tiere mussten gekeult werden.

Seit der ersten offiziellen Meldung der Tierseuche durch China im August 2018 ist Myanmar nach Fällen in der Mongolei, in Vietnam, in Kambodscha, in der Demokratische Volksrepublik Korea und in der Demokratische Volksrepublik Laos das siebte von ASP betroffene asiatische Land. 

13. August 2019: Serbien bestätigt ersten ASP-Fall

Eine Woche lang wurde spekuliert, jetzt kam die offizielle Bestätigung: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Serbien erreicht. Insgesamt wurden der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vier Ausbrüche gemeldet. Betroffen sind kleinere Betrieben rund um Belgrad und in dem angrenzenden Bezirk Podunavlje. Sieben Tiere waren infiziert, weitere 114 mussten gekeult werden.

Damit bestätigt sich, dass die Tierseuche in Osteuropa weiter außer Kontrolle ist. Serbien ist das elfte Land in der Europäischen Union, indem die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen ist. 

12. August 2019: Die ASP-Situation in Bulgarien und Moldawien verschärft sich

Unter anderem meldeten Moldawien und Russland in der vergangenen Woche weitere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) offiziell an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE):

  • In Moldawien sind erstmals seit rund vier Monaten wieder vier Hausschweinebestände betroffen. Alle liegen in der schon betroffenen Region Cahul im Süden an der Grenze zu Rumänien. 13 Tiere verendeten an der Seuche, rund 100 weitere wurden gekeult. Zum ersten Mal gab es auch in der Region Nisporni einen positiven ASP-Fund in einer Hinterhofhaltung. 
  • Auch in Russland wurde das ASP-Virus in einer Hinterhofhaltung nachgewiesen. Im Wolgograder Gebiet in Südrussland starben vier Schweine am Virus, weitere 10 mussten gekeult werden.
  • In einem Fernsehinterview bezeichnete die bulgarische Landwirtschaftsministerin Desislava Taneva die Situation in ihrem Land als sehr schwierig. Sie schätz die Zahl der Ausbrüche bei Hausschweinen inzwischen auf 26. Fünf der Ausbrüche wurden an einem einzigen Tag in Popino in der Provinz Silistra und in Svishtov in Veliko Tarnovo in kommerziellen Betrieben bestätigt. Beide Provinzen liegen im Norden Bulgariens und grenzen an Rumänien. Insgesamt starben bislang 130.000 Schweine aufgrund der Tierseuche.

Laut der Europäischen Kommission gab es bis zum 29. Juli 647 bestätigte ASP-Ausbrüche bei Hausschweinen in Europa. Am häufigsten betroffen war Rumänien (553 Ausbrüche), gefolgt von Polen (30), der Ukraine (27), Bulgarien (22) und Litauen (12).

Bei den Wildschweinen gab es laut Kommission bis Ende Juli dieses Jahres 3.657 bestätigte ASP-Fälle. Die meisten meldete Polen (1.434), gefolgt von Ungarn (786), Belgien (478), Rumänien (334), Litauen (320) und Lettland (195).

05. August 2019: Erstmals Verdacht auf ASP bei Hausschweinen in Serbien

Serbien meldete Ende letzter Woche den ersten Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen. Vorsorglich wurden auf Anweisung der staatlichen Veterinärverwaltung die Schweine in den Dörfern Velika Krsna und Rabrovac gekeult. Beide Dörfer liegen südlich der Hauptstadt Belgrad. 

Auch Moldawien meldet neue Fälle bei Hausschweinen und Wildschweinen. Unterdessen erwarten die russischen Veterinärbehörden für das Jahr 2019 deutlich weniger neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest. Nachdem in den vergangenen Jahren mindestens die Hälfte aller industriellen Schweinefleischproduzenten in Russland betroffen waren, prognostiziert man für dieses Jahr die geringste Zahl an neuen Fällen seit zehn Jahren.

01. August 2019: Fünfter Schweinebetrieb in Bulgarien von ASP betroffen

Bulgarien meldet inzwischen den fünften Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Schweinezuchtbetrieb. In der Nähe der Donaustadt Svishtov im Norden des Landes an der Grenze zu Rumänien mussten 17.000 Schweine auf der Farm gekeult werden.

In den vergangenen zwei Wochen wurden bereits über 100.000 Schweine auf vier betroffenen Betrieben gekeult. Das Land meldete insgesamt mehr als 20 ASP-Fälle auf Farmen und in Hinterhofhaltungen. Eine Folge der Ausbrüche ist, dass die Preise für Schweinefleisch innerhalb eines Monats um 30 Prozent gestiegen sind.

Mit Material von Reuters

29. Juli 2019: Afrikanische Schweinepest erreicht die Slowakei

In der Slowakei ist erstmals ein Fall der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am vergangenen Donnerstag (25.07.19) mitteilte, ist ein Kleinstbetrieb mit vier Schweinen in Strážne im Kreis Kosice betroffen. Der Betrieb sei nur wenige Kilometer von der Ukraine entfernt.

Die Slowakei sei mittlerweile das zehnte Land in der Europäischen Union, in dem die für Schweine hochansteckende Tierseuche ausgebrochen ist.

23. Juli 2019: 17.000 gekeulte Schweine in Bulgarien

Auf einem Schweinezuchtbetrieb bei Ruse im Nordosten Bulgariens ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Nach Angaben der Nationalen Behörde für Lebensmittelsicherheit wurden daraufhin alle 17.000 Schweine des Betriebs gekeult.

Außerdem berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, dass in einem Umkreis von drei Kilometern eine Quarantänezone eingerichtet wird, in der alle gehaltenen Hausschweine gekeult werden könnten.

Das ist Teil der verschärften Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der für Schweine tödlichen Seuche zu verhindern. Denn allein im Juli traten mehr als 30 Fälle der Krankheit in mehreren Regionen, einschließlich der Grenzprovinzen zu Rumänien, auf.

19. Juli 2019: Viele Neuinfektionen in Polen

Die Kette von Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen reißt nicht. Zuletzt traf es wieder eine vergleichsweise große Herde. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte den 20. Seuchenfall bei Hausschweinen seit Jahresbeginn in einem schweinehaltenden Betrieb in Masowien. Mehr als 3.300 Tieren wurden gekeult.

Der Hof liegt in einer sogenannten Roten Zone, in der wegen eines hohen Infektionsrisikos bereits Einschränkungen beim Viehverkehr und verschärfte Auflagen bestanden hätten. In der Nähe des Betriebes habe es in den vergangenen Monaten immer wieder Funde von infizierten Wildschweinen gegeben, zuletzt im Juni in nur 1 km Entfernung zum betroffenen Stall. Der aktuelle Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, da sich unweit davon weitere große Schweinehaltungen befinden.

Zwei weitere ASP-Ausbrüche bei Nutztieren wurden von den Behörden in dieser Woche in der Wojewodschaft Lublin nachgewiesen. Insgesamt müssen hier im Rahmen der Seuchenbestimmungen 361 Hausschweine getötet werden. Beide Betriebe befinden sich in der Gemeinde Niemce, in der es bis dahin noch nicht zu Seuchenfällen bei Hausschweinen gekommen sein soll.

Mit Material von AgE

15. Juli 2019: Etliche neue Ausbrüche in Polen

In Polen ist es erneut zu etlichen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen gekommen. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte zum Beispiel einen Seuchenfall in einer Anlage mit mehr als 1.700 Tieren in der Wojewodschaft Ermland-Masuren. Kurz zuvor hatte es in der gleichen Region unweit der Grenze zu Kaliningrad einen Fall gegeben.

Die Behörden sprechen von dem 14. und 15. ASP-Ausbruch in Schweinehaltungsbetrieben seit Jahresbeginn. Hinzu kommen weit über 2.000 ASP-Fälle bei Wildschweinen im gesamten Land.

Die Behörden in Nordirland warnen noch einmal vor der Mitnahme von Fleisch- und Wurstwaren aus betroffenen Gebierten. Hintergrund ist, dass Spuren des Virus in Wurst aus Asien gefunden wurden, das Passagieren illegal nach Nordirland brachten.

12. Juli 2019: Neue ASP-Fälle in Kambodscha, Laos und Vietnam

Ausbrüche der Afrikanische Schweinepest (ASP) wurden bei Hausschweinen in neuen Regionen folgender Länder gemeldet:

  • Kambodscha
  • Laos
  • Vietnam
  • Bulgarien
  • China 
  • Lettland
  • Ukraine

Offiziell von der Weltorganisation für Tiergesundheit bestätigt sind Fälle in Kambodscha, China und Vietnam. So zählt Kambodscha inzwischen vier Fälle, rund 1.000 Tiere starben an der Seuche oder wurden gekeult. 

In der Ukraine ist ein Betrieb in Kherson im Süden des Landes betroffen. Bei 58 Tieren wurde das Virus nachgewiesen, insgesamt mussten rund 1.000 Tiere gekeult werden. Nach einem Ausbruch in einer Hinterhofhaltung ist dies innerhalb kürzester Zeit der zweite Fall in der Region.

04. Juli 2019: Belgien meldet neuen ASP-Fall

Im Südosten Belgiens wurde nach einem erneuten ASP-Fall bei Wildschweinen die Beobachtungszone erweitert. Der wallonische Landwirtschaftsminister Rene Collin schloss ein rund 7.000 ha großes Waldgebiet. Das bedeutet unter anderem ein Betretungsverbot. Die systematische Kadaversuche wird intensiviert, Wildschweine werden bejagt.

01. Juli 2019: Fast 3 Mio. getötete Schweine im Vietnam

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wütet weiter im Vietnam. Fast 3 Mio. Schweine sind bislang von oder aufgrund der Tierseuche gestorben. Die Situation hat sich dermaßen verschlechtert, dass ein hochrangiger Politiker öffentlich dazu aufgerufen hat, in den betroffenen Gebieten doch besser auf die Erzeugung von Geflügel oder Rinder umzusteigen. 

In der vergangenen Woche meldete Vietnam drei neue Ausbrüche in dörflichen Beständen. Rund 330 Schweine verendeten an der Seuche und wurden gekeult, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Laut eines Berichts von VN Express mussten inzwischen 2,83 Mio. Schweine gekeult werden und die Verluste belaufen sich auf umgerechnet rund 137 Mio. Euro. Nur drei der insgesamt 63 vietnamesischen Provinzen und Städte sind noch ASP-frei. Fast jede dritte Hinterhofhaltung hat seine Schweine durch die Seuche verloren.

Auch China meldet offiziell Ausbrüche in zwei Provinzen. Nachdem es scheinbar 5 Monate keine neuen Ausbrüche in Qinghai gab, ist die Seuche in die zentralchinesische Provinz zurückgekehrt: In einer Hinterhofhaltung wurde das Virus bei 17 verendeten Schweinen nachgewiesen. 

27. Juni 2019: In Polen trifft die ASP zwei weitere Landkreise

In Polen wächst die Sorge, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter ausbreitet. So registriert die oberste Veterinärbehörde des Landes in der zweiten Juniwoche 24 neue ASP-Funde mit insgesamt 28 Wildschweinen.

Das sei zwar ein deutlicher Rückgang der Anzahl der Fälle, aber als problematisch wird die Verbreitung gesehen. Zwei der Funde traten in bisher ASP-freien Landkreisen auf. Medienberichten zufolge ist der eine Nachweis im Kreis Węgrowski rund 50 km entfernt vom nächsten bisher aufgetretenen ASP-Fall. Auch im Landkreis Zamość sei die Seuche zum ersten Mal aufgetreten; hier habe man allerdings im nahen Nachbarkreis bereits viele tote Wildschweine gefunden. Zudem gebe es bisher nicht bestätigte Hinweise auf Neuinfektionen in weiteren bis dahin nicht betroffenen Gegenden.

Fachleute zeigten sich überrascht, dass die Krankheit nach einer längeren Phase mit klarer geografischer Abgrenzung nun wieder vergleichsweise rasch über bisher nicht betroffene Regionen hinausgehe. Damit steige auch die Gefahr von Seuchenausbrüchen in Schweinehaltungen.

Mit Material von AgE

26. Juni 2019: Erster Fall der Afrikanische Schweinepest in Laos

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in immer mehr asiatische Länder aus. Jetzt teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mit, dass die hochansteckende Viruserkrankung erstmals in Laos ausgebrochen ist.

Betroffen sind sieben Ortschaften in der Provinz Saravane, etwa 65 km vom nächsten Ausbruchsort in Vietnam entfernt. Die größte Haltung verfügte über einen Bestand von 788 Schweinen, von denen 375 durch ASP starben. Die kleinste zählte 82 Tiere, von denen 34 verendeten.

Sorgen bereitet den Experten, dass die ASP als nächstes auf Thailand mit seiner gut entwickelten Schweinebranche überspringen könnte; das Infektionsgebiet in Laos ist nur knapp 70 km von der Grenze entfernt.

Zudem gab es bereits im südlich an Thailand grenzenden Kambodscha ASP-Fälle. In Vietnam sind nach neuesten Meldungen der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mittlerweile 58 von 63 Provinzen von der Tierseuche betroffen. Insgesamt wurden 2,6 Mio. Schweine gekeult. In dem Land erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Notstand ausgerufen wird.

Mit Material von AgE, PigProgress

13. Juni 2019: Zweiter ASP-Fall in Hongkong

Nach dem zweiten ASP-Fall innerhalb eines Monats mussten in Hongkong 4.700 Schweine gekeult werden. Das Virus wurde wieder auf einem Schlachthof in Sheng Shui nahe der Grenze zu China nachgewiesen.

Das betroffene Schwein stammt aus einer Farm in Guangdong, China. Der staatliche Schlachthof wird zur Reinigung und Desinfektion geschlossen. Außerdem stoppte die Hongkonger Ministerin für Ernährung und Gesundheit, Sophia Chan, vorerst die Einfuhr vom chinesischen Festland.

Polen: 40 neue Fälle von ASP

Über den Monatswechsel wurden in Polen 40 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Laut der obersten Veterinärbehörde stammen die Hälfte davon aus der Wojewodschaft Masowien südlich von Warschau. Weitere Infektionen sind in der benachbarten Wojewodschaft Lublin registriert worden. Besondere Aufmerksamkeit erregte allerdings ein ASP-Fall bei einem Wildschwein im Landkreis Płońsk in Masowien. Dieser sei offiziell der erste in diesem Landkreis gewesen. Damit habe sich das Seuchengebiet erneut ausgebreitet.

Unterdessen hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) eine globale Initiative gefordert, um die Seuche zu bekämpfen. Damit hofft die OIE, die ASP vollständig auszumerzen und ihre verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Schweinehaltung zu verringern. Diese Initiative wird von der OIE und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert.

03. Juni 2019: Nordkorea meldet ersten ASP-Fall

Aus den asiatischen Ländern wie China und Vietnam werden weiter zahlreiche Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Seit einigen Wochen gab es bereits Gerüchte, dass die Tierseuche auch in Nordkorea ausgebrochen sei.

Jetzt schickte das Land einen offiziellen Bericht an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE): Betroffen ist eine genossenschaftliche Farm in Chagang-Do, etwa 15 km südlich der Grenze zu China. 22 der insgesamt 99 Schweine starben an ASP.

Stand 31. Mai 2019: Bisher größter ASP-Ausbruch in Polen

Im Osten Polens ist in einem großen Schweinebestand die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Mit rund 8.000 betroffenen Tieren ist es der bisher größte ASP-Ausbruch in dem Land. 

Problematisch ist laut Medienberichten, dass in letzter Zeit viele Absetzer aus dem betroffenen Betrieb an weitere Schweinehalter verkauft worden sind. Die Bestände in den Betrieben würden nun ebenfalls auf ASP-Infektionen untersucht; allerdings seien bislang keine Anzeichen für kranke Tiere gefunden worden.

Stand 28. Mai 2019: 1,7 Mio. Schweine in Vietnam gekeult

Die Behörden im Vietnam ließen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den vergangenen zwei Wochen weitere 500.000 Schweine keulen. Der Bestand ist um 1,7 Mio. Tiere beziehungsweise 5 Prozent gesunken, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. 

In Taiwan wächst die Angst vor der Tierseuche weiter. Seit Ausbruch der ASP in China wurden mindestens 98 Schweinekörper an der Küste und den Nachbarinseln Taiwans angeschwemmt, sieben davon trugen das Virus. Zwar ist die Herkunft der Schweinekörper nicht nachzuvollziehen, aber einige Mensche spekulieren, dass sie aus China stammen.

21. Mai 2019: ASP-Ausbruch in Ostpolen

In einem Schweinemastbetrieb im Nordosten Polens ist die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde handelt es sich um einen Betrieb mit rund 1.800 Tieren in der Ortschaft Pieczonki in der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Der Hof befindet sich in der sogenannten roten Zone, also in einem Gebiet mit erhöhtem ASP-Risiko. Entsprechend den seuchenrechtlichen Vorgaben wird der betroffene Bestand gekeult. Zeitnah sollen Proben in benachbarten Schweinehaltungsbetrieben genommen werden.

Laut Behörden ist dies in 2019 erst der zweite ASP-Fall bei Hausschweinen. Der erste hatte im Januar allerdings nur einen vergleichsweise kleinen Betrieb mit insgesamt 67 Tieren betroffen. Allerdings sind in diesem Jahr schon mehr als 1.000 Seuchenfälle beim Schwarzwild registriert worden.

Mit Material von AgE

21. Mai 2019: Über 2.000 neue ASP-Fälle in Vietnam, USA untersucht auf ASP

Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestätigen neue Informationen den Verdacht, dass sich das  ASP-Virus in Vietnam tatsächlich bis in den tiefen Süden des Landes ausgebreitet haben könnte. Es ist das erste Mal seit Ende März, dass Vietnam der OIE neue Ausbrüche gemeldet hat. Demnach gab es über 2.000 neue Fälle. Die Seuche scheint weiter außer Kontrolle zu sein, mindestens 1,33 Mio. Schweine sind verendet oder wurden gekeult.

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) plant derweil die Umsetzung eines Überwachungsprogramms für die afrikanische Schweinepest. Als Teil dieses Plans wird der Animal and Plant Health Inspection Service mit der Schweinehaltung, den Staaten und veterinärdiagnostischen Labors zusammenarbeiten, um auf die Schweineherden auf ASP zu testen. So soll das Programm als Frühwarnsystem dienen und dabei helfen, einen möglichen Ausbruch viel schneller zu erkennen. So könne die Ausbreitung des Virus minimiert werden. Die USDA hofft zudem, die Auswirkungen auf Handelsmärkte und Tierbewegungen möglichst gering zu halten, beziehungsweise nach einem Ausbruch schnell wiederherstellen zu können.

13. Mai 2019: Hongkong keult 6.000 Schweine aufgrund von ASP

In einem Schlachthof in Hongkong nahe der Grenze zu China wurde ein mit der Afrikanischen Schweinepest infiziertes Schwein entdeckt. Daraufhin sollen 6.000 Schweine gekeult werden. Es ist der erste Fall in der dicht besiedelten Finanzzentrale.

Nach der Keulung der Tiere im Schlachthof soll dieser laut Lebensmittel- und Gesundheitsamts der Stadt gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

13. Mai 2019: Mecklenburg-Vorpommern erhöht Pürzelprämie

In Deutschland gehen die Präventionsmaßnahmen gegen die ASP in die nächste Runde: Mecklenburg-Vorpommern hat laut Schweriner Volkszeitung angekündigt, dass das Land das millionenteure Abschussprogramm für Schwarzwild ausweiten will. 

Landwirtschaftminister Till Backhaus (SPD) kündigte an, die ursprünglich bis 2019 begrenzte so genannte Pürzelprämie für erlegte Wildschweine zunächst bis 2020 und darüberhinaus bis 2022 zu verlängern.

Neben der Verlängerung werde die Prämie zudem aufgestockt: Jäger erhalten neben 25 Euro für jedes erlegte Wildschwein zusätzlich eine so genannte Fallwildprämie von 50 Euro für jedes gefundene Fall- oder Unfallwild oder krank erlegte Schwarzwild. Zudem wird der Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Jagden pro Tag mit 35 Euro statt bisher 25 Euro unterstützt.

Mit Material von SVZ

Stand 3. Mai 2019: Zwei neue ASP-Fälle in Ungarn

In Ungarn breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter aus. Drei mit ASP infizierte Wildschweine wurden im Verwaltungsbezirk Hajdú-Bihar in Ostungarn entdeckt.

Einen Kadaver fanden die Behörden in Almosd, zwei weitere in Nyírábrány, meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).

Stand 2. Mai 2019: ASP erreicht Nordkorea

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Nordkorea erreicht. Seit Mitte Februar 2019 seien der Hyungjaesan-Distrikt, der Sungho-Distrikt und weitere Gebiete am Rande von Pjöngjang betroffen, meldete Daily NK. Der Virus habe zum Tod vieler Schweine geführt.

Die nordkoreanischen Behörden haben den Vertrieb und Verkauf von Schweinefleisch verboten. Trotzdem geht der Handel mit Schweinefleisch auf den Märkten weiter. Die Nordkoreaner zeigen sich uneinsichtig.

Stand 29. April 2019: Über 24 neue ASP-Fälle in Belgien

In der Provinz Luxemburg entdeckten die belgischen Behörden 25 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen. Bei 23 Tieren handelte es sich um Kadaver, zwei weitere Schwarzkittel waren ASP-positiv und wurden erlegt, berichtete das niederländische Agrarmagazin Boerderij.

Die meisten Tiere entdeckten die Behörden in der Gemeinde Tintigny. Dort wurden 8 der 25 Tiere gefunden. Tintigny führt auch die Liste der ASP-Positivfunde an. Seit dem ersten Auftreten der Tierseuche in Belgien wurden hier insgesamt 204 ASP-positive Wildschweine gefunden.

Insgesamt meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in Belgien bisher 765 mit ASP infizierte Wildschweine. Hausschweinebestände sind bisher nicht betroffen.

Stand 23. April 2019: ASP in Südafrika breitet sich weiter aus

In Südafrika wurde in der Gemeinde Victor Khanye im Distrikt Nkangala ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit liegt dieser Fall außerhalb der Kontrollzone, die vor rund einer Woche beim erstmaligen Ausbruch der ASP in Südafrika festgelegt wurde. 

Stand 23. April 2019: China bestätigt ASP auf der Insel Hainan

Am vergangenen Freitag (19.April 2019) gab China Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Provinz Hainan, einer Insel vor seiner Südküste des Landes, bekannt. Die Tierseuche wurde auf zwei Schweinefarmen in Danzhou City und zwei Farmen in Wanning City nachgewiesen. Damit wurde die Krankheit mittlerweile in allen Provinzen und Regionen des Festlandes und auf der Insel Hainan festgestellt. Seit dem erstmaligen Ausbruch der ASP in China im August 2018 ist der Schweinebestand des Landes von 360 Mio. auf rund 200 Mio. Tiere gesunken.

Stand 15. April 2019: China bestätigt ASP in Tibet

Die Veterinärbehörden Chinas haben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) das erstmalige Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Tibet gemeldet. Es wurden insgesamt drei Ausbrüche bestätigt, einer davon in einem Schweinebetrieb mit 5664 Tieren im Bezirk Bayi. Die anderen Ausbrüche wurden in Hinterhofhaltungen festgestellt. Nach den nun bestätigten ASP-Fällen in Tibet ist die einzige krankheitsfreie Zone die Insel Hainan.

Stand 12. April 2019: ASP erneut in Südafrika ausgebrochen

In der Nordwestprovinz von Südafrika ist auf einer Farm die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestätigt, dass in Ditsobotla auf einem Hof mit 36 Schweinen 32 Tiere von der Seuche getötet wurden. Die restlichen Schweine wurden gekeult. 

Die Farm liegt außerhalb der südafrikanischen Kontrollzone für ASP an der Grenze zu Botswana. Wahrscheinlich haben sich die Hausschweine durch Kontakt mit Wildschweinen angesteckt, so ein Bericht des südafrikanischen Landwirtschaftsministeriums.

Stand 11. April 2019: Über 720 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der mit ASP infizierten Wildschweine ist in Belgien auf 723 angestiegen. Das gab die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bekannt. Letzte Woche wurden 10 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. 

Im März (93) gab es im Vergleich zu Januar (121) und Februar (217) deutlich weniger Fälle. In Belgien hat das Virus bisher keine Hausschweine infiziert.

Stand 5. April 2019: ASP-Virus erreicht Kambodscha

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wandert in Südostasien weiter nach Süden. Am 3. April meldete auch Kambodscha den ersten Ausbruch der Seuche in einer Hinterhofhaltung in der östlichen Provinz Ratanakiri an der Grenze zu Vietnam. Diese Provinz ist dünn besiedelt und auch nicht sehr gut entwickelt.

Laut dem Bericht an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hatte der Betrieb 500 Tiere, von denen sich 400 mit dem Virus infiziert hatten. Weitere 100 Tiere wurden gekeult. Der Ausbruch wurde erstmals am 22. März festgestellt und vom National Animal Health and Production Research Institute (NAHPRI) in Kambodscha bestätigt.

Stand 3. April 2019: In Japan erstmals ASP-Virus in Würstchen nachgewiesen

Auch in Japan wurde der Virus in importierten Fleischprodukten aus China nachgewiesen. Der Virus wurde in Würstchen entdeckt, die im Januar aus China in das Land gebracht wurden, teilte das japanische Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit.

Stand 2. April 2019: Über 1 Mio. tote Schweine in China

Laut des wöchentlichen Updates der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) sind in China seit dem ersten Ausbruch im August 2018 rund 1 Mio. Schweine aufgrund der Afrikanischen Schweinepest gestorben oder gekeult worden. Insgesamt meldeten die Behörden 114 Ausbrüche in 28 Provinzen.

Vietnam zählt seit Februar 2019 schon 556 Ausbrüche in 23 Provinzen. In dem Land sind schon mehr als 89.000 Schweine der Seuche zum Opfer gefallen.

Stand 28. März 2019: Über 700 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der Wildschweine, die sich mit dem tödlichen Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert haben, ist in Südbelgien auf 708 gestiegen. Das zeigen die neusten Zahlen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). 

In der vergangenen Woche wurden 40 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. Die meisten Tiere verendeten im Zentrum des Kerngebiets, einige auf der Nordseite und fünf in der Gemeinde Aubange, in der äußersten südöstlichsten Ecke Belgiens, also nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich.

Erfreulich ist, dass im März (73) deutlich weniger Fälle auftraten als im Februar (217). Zwar sei ASP nicht verschwunden, aber Wanderer sollen ab dem 6. April wieder die Erlaubnis erhalten, die betroffenen Gebiete und Wälder zu betreten. 

Mit Material von OIE, Pig Progress

Stand 27. März 2019: Vietnam richtet Task Force zur ASP ein

Nach dem sich die Afrikanische Schweinepest weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit im Vietnam ausbreitet, wurde dort eine neue Task Force gegründet. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat angekündigt, eine Delegation in das südostasiatische Land zu entsenden, um die Situation und die Maßnahmen zu bewerten. 

Zu Beginn des Ausbruchs waren nur nördliche Provinzen betroffen. Sorge bereitet der Sprung des Virus in die zentrale Provinz Thua Thien-Hue, den sich die Behörden nicht erklären können. Insgesamt sind 20 Gebiete betroffen. Allein in der vergangenen Woche gab es 73 neue ASP-Fälle.

Die der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldeten Fälle belaufen sich damit auf 208 Ausbrüche. Mehr als 10.200 Schweine sind betroffen. Im letzten Bericht der FAO ist sogar von 221 Ausbrüchen die Rede, mehr als 23.400 Tiere seien getötet worden.

Stand 27. März 2019: ASP kehrt zurück nach Moldawien

Im autonomen Gebiet Gagauzia wurde das ASP-Virus bei zwei verendeten Schweinen aus Hinterhofhaltungen nachgewiesen. Das ist der erste Fall in Moldawien seit Juli 2018.

Außerdem meldeten sechs europäische Staaten neue ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen. Die meisten Fälle (122) meldete Ungarn, gefolgt von Polen (61), Belgien (23), Lettland (2) und jeweils einem Fall in Rumänien und Russland. 

Positiv wird bewertet, dass die Tierseuche seit Anfang 2019 offenbar nicht in neue Gebiete vorgedrungen ist. 

25. März 2019: In Polen wurden wieder Wildschweine mit Resistenzen gegen ASP gefunden.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert in Polen unvermindert weiter. Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete allein in der ersten vollen Märzwoche fast hundert neue Seuchenfälle bei Wildschweinen. Die meisten Funde wurden wieder in der Wojewodschaft Masowien registriert, weitere Ausbrüche gab es in der Region Warschau sowie in Ermland-Masuren.

Insgesamt gab es seit Jahresbeginn bereits über 600 ASP-Fälle beim Schwarzwild. Hausschweinbestände blieben verschont. Sorge macht den Behörden, dass erneut infizierte Wildschweine mit teilweisen Resistenzen gefunden wurden. Diese Tiere erkranken anfangs nur leicht und können bis zum Verenden deutlich längere Strecken zurücklegen und das Virus weiter verbreiten.

Stand: 20. März 2019: Wieder ASP-Fälle in Belgien

In der Pufferzone Nord in Belgien wurde zwischen den Orten Les Fossés and Mellier (Léglise) ein totes Wildschwein entdeckt, das den Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in sich trug. Deshalb wurden in Absprache mit der Europäischen Komission die Grenzen der Pufferzone (Zone 1) und der kontaminierten Zone (Zone 2) nach Norden erweitert. 

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden in Belgien insgesamt 687 Fälle von ASP bei Wildschweinen nachgewiesen. 

Stand 15. März 2019: Rapider Anstieg der ASP-Fälle in Vietnam

In Vietnam breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) sehr schnell weiter aus. Inzwischen wird von über 79 Fällen in zehn Provinzen im Norden des Landes berichtet. Laut Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) stieg die Zahl der getöteten oder gekeulten Schweine auf 6.670.

Auffallend ist ein isolierter Ausbruch der Seuche in einer Gemeinde in der Provinz Dien Bien, die auf der Westseite an Laos grenzt. Das Dorf verlor 15 Schweine durch ASP.

Vietnams Premierminister Nguyen Xuan Phuc hat inzwischen drastische Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche gefordert. Als erste Maßnahme wurden an den Binnengrenzen des Landes Kontrollen eingerichtet. Betroffene Landwirte erhalten zudem für jedes infizierte und gekeulte Schwein einen Ausgleich von 80 Prozent des Marktwertes.

Auch aus China wird nach einer Woche ohne neue Fälle wieder ein Ausbruch in der südlichen Provinz Guangxi gemeldet. 24 Tieren trugen das Virus in sich, insgesamt mussten fast 3.200 gekeult werden.

Mit Material von Pig Progress / WATTAgNet

Stand: 6. März 2018: Neue Fälle in Vietnam

Vietnam berichtet von 22 neuen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest. Damit zählt das Land inzwischen 33 Ausbrüche und mindestens 4.238 Schweine, die aufgrund der Seuche starben oder gekeult werden mussten.

Bislang traten alle Fälle in Dörfern, also wahrscheinlich Hinterhofhaltungen, auf und scheinbar nicht auf Farmen. Die meisten Ausbrüche (14) verzeichnet die Provinz Thai Binh, insgesamt sind mindestens 6 Provinzen betroffen.

Stand 25. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien

In Belgien sind erneut Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Dieses Mal reichte die Tierseuche so dicht wie nie zuvor an die luxemburgische Grenze heran. Das infizierte Wildschwein wurde vor einigen Tagen im Dorf Differt in der Gemeinde Messancy in Belgien gefunden. Der Standort ist nur 10 Minuten von Clemency, einer luxemburgischen Stadt, entfernt. 

25. Februar 2019: Immer neue ASP-Fälle in Asien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wütet weiter in Asien: In China sind mittlerweile 27 Provinzen betroffen, über 950.000 Schweine starben bei 108 gemeldeten Ausbrüchen direkt an der Seuche oder wurden gekeult.

Die Behörden in der Mongolei meldeten seit dem ersten Ausbruch Anfang Januar zehn weitere Fälle in sechs Provinzen - alle in Hinterhofhaltungen. Das Virus wurde aber auch in Fleisch und Fleischprodukten in Ulaanbaatar City nachgewiesen. In den eingerichteten Kontrollzonen wurde eine strenge Bewegungskontrolle für 14 bis 28 Tage eingeführt, die auch für die Bewohner selbst gilt.

21. Februar 2019: Zwei neue Provinzen in China melden erste ASP-Fälle

Shandong und die autonome Region Guanxi an Chinas Ostküste gehörten zu den letzten Provinzen, in denen die Afrikanische Schweinepest (ASP) noch nicht ausgebrochen war. Jetzt meldete China für beide Provinzen die ersten Fälle.

Damit verzeichnen inzwischen alle Provinzen entlang der Küste vom Norden bis in den Süden seit Beginn des Ausbruchs im August 2018 mindestens einen Fall der ASP. 

Laut Pig Progress beläuft sich damit die Gesamtzahl der Schweine, die in China auf betroffenen Betrieben gehalten wurden, auf 460.000 Schweine. Nach Angaben der Vereinten Nationen (FAO) wurden bereits 950.000 Schweine gekeult.

20. Februar 2019: Erste ASP-Fälle in Vietnam

Auf drei Farmen in Vietnam wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Das bestätigten die örtlichen Behörden am Dienstag. Die Fälle seinen die ersten der hochansteckenden Viruserkrankung in dem südostasiatischen Land.

Alle Schweine auf den Farmen in den Provinzen Hung Yen und Thai Binh, südöstlich der Hauptstadt Hanoi, wurden gekeult, erklärten die Behörden weiter. 

19. Februar 2019: Belgien weitet ASP-Schutzzonen aus.

Nach den neusten Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Belgien hat die wallonische Regierung begonnen, die drei Schutzzonen zu erweitern. Laut des Ministeriums wurde das Tier in der Überwachungszone tot aufgefunden.

Konkret wurde die Pufferzone im Norden um 2.900 ha vergrößert sowie die Beobachtungszone östlich und westlich der Pufferzone. 

Darüber hinaus teilte die Staatsanwaltschaft der Provinz Luxemburg mit, dass die Inhaftierung eines Verdächtigen im Rahmen der gerichtlichen Untersuchung um einen Monat verlängert wurde. Zu den näheren Gründen der Festnahmen sowie die Identität der zwei Personen schweigen die Behörden weiterhin. 

Laut der Schätzungen der französischen Behörden breitet sich die ASP wöchentlich etwa 1,6 km in Richtung Westen aus.

08. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien, Polen und China

In Belgien wurden inzwischen mindestens 405 mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschweine gemeldet. Mit 113 positiven Tieren ist damit der Januar 2019 der Monat mit den meisten Fällen nach dem Oktober 2018.

Frankreich verstärkt auch deshalb weiter seine Maßnahmen, um zu verhindern, dass die ASP die Grenze überschreitet. In der so genannten weißen Zone soll dazu jedes Wildschwein erschossen werden.

Auch andere europäische Länder berichten von weiteren Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest:

  • In Polen ist die Tierseuche in die Wildschweinpopulationen im Osten und Nordosten zurückgekehrt. Allein in der ersten Januarwoche wurden an 70 Orten in den Regionen Masowien, Ermland-Masuren, Podlachien und Lublin 137 Tiere tot aufgefunden.
  • Rumänien meldet wöchentlich neue Fälle, darunter auch vier Ausbrüche bei Hausschweinen. Dreimal waren Hinterhofhaltungen betroffen, einmal wurde ein Schwein tot an einer Straße aufgefunden.
  • In der Ukraine sind ebenfalls zwei Hinterhofhaltungen von der ASP betroffen.
  • China berichtet unterdessen, dass die Zahl der neuen Fälle langsam zurückgehen würde. So wurden im Januar nur fünf neue Fälle bestätigt. Zum 1. Februar wurden deshalb die Kontrollbeschränkungen in 92 Gebieten in 23 Provinzen aufgehoben. 17 Provinzen "wurden von der Epidemie befreit". Das chinesische Landwirtschaftsministerium warnte jedoch davor, dass das ASP-Risiko noch einige Zeit bestehen bleibe und forderte Wachsamkeit und Kontrollen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ihre Schätzung der Zahl der getöteten Schweine in China auf insgesamt mehr als 950.000 erhöht.

22. Januar 2019: ASP-Fälle in der Mongolei

In der Provinz Bulgan, etwa 270 km entfernt von der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar ein Fall von Afrikanischer Schweinepest gemeldet. In einer Hinterhofhaltung hatten sich 85 Schweine infiziert, insgesamt 214 Tiere mussten nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorsorglich gekeult werden.

Der Fall in der Mongolei sorgt für Aufsehen, da das Land bisher frei von der Tierseuche war, obwohl es Grenzen zu China und Russland hat, die beide mit der Afrikanischen Schweinepest kämpfen. Zudem ist die Schweinehaltung in der Mongolei weit weniger verbreitet als in China, sodass Die Verbreitung des Virus eingeschränkt ist. 

18. Januar: Viele neue ASP-Fälle

In der ersten Januarhälfte hat die Weltgesundheitsorganisation (OIE) viele neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Außer in China und der Ukrainie gab es allerdings keine neuen Fälle in Hauschweinebeständen.

Den ersten Ausbruch der ASP meldete die Mongolei. Dort waren in der Region Bulgan auf einem landwirtschaftlicher Betrieb rund 300 Schweine betroffen. 85 starben an dem Virus, 214 wurden gekeult.

Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest gab es unter anderem in folgenden Ländern:

  • Polen
  • Rumänien
  • Ungarn
  • Lettland
  • Ukrainie

11. Januar 2019: ASP an der französischen Grenze

Zwischen den belgischen Ortschaften Meix-devant-Virton und Sommethonne, nur wenig Kilometer von der französischen Grenze entfernt, wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin. Damit befinden sich die beiden Seuchenfälle außerhalb der bisher eingerichteten Pufferzone. Diese wird daher auf einen Teil des erweiterten Beobachtungsgebiets im Südwesten ausgedehnt. Zudem ist für kommenden Donnerstag (17.Januar 2019) ein Treffen mit den französischen Behörden geplant. Es sei nach Angaben der belgischen Behörden nicht auszuschließen, das infizierte Wildschweine die französische Grenze überschritten haben.

08. Januar 2019: Russland meldet 8 Mio. getötete Schweine durch ASP

In Russland sind im vergangenen Jahr gut 250 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen aufgetreten.

Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, mussten deshalb etwa 250.000 Schweine gekeult werden. Die Höhe des Schadens beziffert das Agrarressort auf umgerechnet gut 15 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es nur 1,2 Mio. Euro.

Insgesamt mussten seit dem ersten Ausbruch der Tierseuche im Jahr 2007 rund 8 Mio. Schweine getötet werden. Dadurch seien Einbußen in Höhe von umgerechnet 507 Mio Euro. entstanden.

08. Januar 2019: EU meldet insgesamt 1.435 Ausbrüche in 2018

In der Europäischen Union einschließlich der Ukraine gab es 2018 bis zum Stichtag 18. Dezember nach Angaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) insgesamt 1.435 ASP-Ausbrüche in Nutzschweinbeständen.

2017 waren es nur 248 Fälle. Mit 1.150 Virusnachweisen waren dabei die rumänischen Hausschweinehalter mit Abstand am stärksten betroffen, gefolgt von Polen mit 109 und der Ukraine mit 104 Ausbrüchen.

Zudem gab es EU-weit bis Mitte Dezember 2018 fast 6.000 ASP-Fälle bei Wildschweinen. Das sei verglichen mit dem Vorjahr eine Zunahme um gut 50 Prozent.

04. Januar 2019: Neue ASP-Fälle auch in Belgien

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) kam es auch in Belgien zu neuen Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Rund um die Weihnachtsfeiertage (20. bis 25. Dezember 2018) wurden 10 Ausbrüche in der Region Luxembourg gemeldet.

Insgesamt fand man laut der Behörde 22 verendete Wildschweine, bei allen wurde der Erreger der ASP nachgewiesen.

Update vom 08. Januar 2019: Der belgische Bauernverband wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass entgegen anderslautender Gerüchte keine ASP-infizierten Wildschweine außerhalb der eingezäunten Kernsicherheitszone gefunden worden seien. Dort wurden bis zum 21. Dezember 2018 insgesamt 245 infizierte Wildschweinekadaver gefunden.

03. Januar 2018: Farm mit 73.000 Schweinen von ASP betroffen.

Das neue Jahr beginnt, wie das Alte aufgehört hat: China meldet erneut einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Betroffen ist dieses Mal eine Schweinefarm mit 73.000 Tieren in der Provinz Heilongjiang.

In Suihua City im Nordosten der Provinz infizierten sich laut Angaben des Ministerium für Landwirtschaft über 4.600 Tiere, über 3.700 Tiere starben.

20. Dezember 2018: ASP in der chinesischen Provinz Guangdong

Chinas bevölkerungsreichste und eine der bekanntesten Provinzen, Guangdong, musste am 19. Dezember ihren ersten Ausbruch der afrikanischen Schweinepest (ASP) melden. Laut Pig Progress ist sie die 23. Provinz, die von der Tierseuche betroffen ist.

Das ASP-Virus wurde bei elf Schweinen in einem Schlachthaus in der Stadt Zhuhai nachgewiesen. 39 Tiere mussten zusätzlich gekeult werden. Zhuhai liegt nahe der autonomen Region Macau und ist nur 50 km von Hongkong entfernt.

Stand 19. Dezember 2018: Über 630.000 getötete Schweine in China

In China werden weiter neue ASP-Fälle gemeldet. Nach dem letzten Stand kam es seit Anfang August zu 90 Ausbrüchen in 22 Provinzen. Mehr als 630.000 Schweine mussten inzwischen vorsorglich getötet werden.

Einem Sprecher des Agrarressort zu Folge würden aber die verschärften Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung Wirkung zeigen. Wegen fehlender Neuausbrüche in 35 Gebieten in acht Provinzen wurden Beschränkungen aufgehoben.

Auch zu einem spürbaren Anstieg der Verbraucherpreise für Schweinefleisch habe die Afrikanische Schweinepest in China bislang nicht geführt. Das Gegenteil sei der Fall: In den ersten elf Monaten 2018 konnten die Konsumenten ihr Schweinefleisch um rund 8,7 Prozent günstiger einkaufen als in der Vorjahresperiode.

Stand 17. Dezember 2018: 2 neue Ausbrüche der ASP in China

Aus China werden zwei neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASF) in den Provinzen Sichuan und Qinghai gemeldet. 

Das habe das chinesische Landwirtschaftsministerium gegenüber Reuters bestätigt. Die OIE berichtet von 14 infizierten und toten Schweinen in der Provinz Qinghai. Darüberhinaus wurden 351 Tiere gekeult.

Stand 10.Dezember 2018: ASP seit Anfang November weiter auf dem Vormarsch

Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit aus Rumänien Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen gemeldet. Diese insgesamt 52 Seuchenfälle ereigneten sich in Kleinhaltungen von weniger als 100 Tieren. Betroffen waren erneut die Endemiegebiete im Nordwesten, im Südosten und im Süden des Landes. Auch aus der Ukraine wurden zwei Ausbrüche bei Hausschweinen gemeldet.

Und auch in China breitet sich die ASP weiter aus. Seit den ersten Meldungen im Sommer 2018 kam es in 20 Provinzen zu über 81 Ausbrüchen bei Hausschweinen. Betroffen waren hauptsächlich kleine Betriebe, aber auch kommerzielle Haltungen und zwei Schlachthöfe. Mittlerweile sind in China 570.000 Schweine vorsorglich getötet worden.

Auch in den Wildschweinpopulationen breitet sich die Seuche immer weiter aus. Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit 253 ASP-Fälle mit 425 betroffenen Wildschweinen gemeldet. In Polen traten 120 neue Fälle mit insgesamt 158 betroffenen Tieren auf, in Rumänien und Litauen gab es 35 beziehungsweise 33 neue Fälle mit 118 beziehungsweise 48 betroffenen Tieren. Lettland meldet 23 neue Fälle mit 27 betroffenen Wildschweinen. In Ungarn waren bei 17 Fällen 17 Tiere betroffen. In Belgien gab es seit Anfang November 16 neue Seuchenfälle, bei denen insgesamt 21 Wildschweine betroffen waren. In Estland und Bulgarien kam es zu 8 Fällen beziehungsweise zu einem neuen Fall.

Seit Beginn des Seuchengeschehens in Belgien wurde bei insgesamt 181 Wildschweinen ASP nachgewiesen, allein 21 davon im November. Die infizierten Tiere stammen alle aus der unmittelbar nach Seuchenausbruch ausgewiesenen infizierten Zone, innerhalb derer Kern- und Beobachtungszonen liegen. Anfang November wurden einige Fälle in der Beobachtungszone westlich der ursprünglich eingerichteten Kernzone bestätigt. Die Kernzone wurde daher um etwa 2,3 km² erweitert.

Stand 29. November 2018: ASP-Ausbruch in Tschechien als beendet erklärt.

Nach mehr als 6 Monaten ohne neue Fälle wird der ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik als beendet erklärt. Seit dem 19. April 2018 sind in der Tschechischen Republik keine neuen Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Damit gilt der Ausbruch der Seuche, der am 21. Juni 2017 begann, als beendet. Das teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit mit. 

Stand 19. November 2018: Erstmals Wildschweine in China infiziert.

China bekommt die Afrikanische Schweinepest trotz vielfältiger Präventionsmaßnahmen nicht in den Griff. Jetzt wurde das Virus erstmals auch bei einem Wildschwein in der Provinz Jilin im Nordosten des Landes an der Grenze zu Nordkorea nachgewiesen.

Experten warnen aber vor einer großflächigen Tötungsaktion bei infizierten Wildschweinen. Das würde nur dazu beitragen, dass Wildschweine in benachbarte Region und Länder fliehen und die Seuche dort verbreiten.

Insgesamt sind inzwischen 18 Provinzen und autonome Regionen in China - mehr als die Hälfte des Landes - von der Afrikanischen Schweinepest betroffen.