Login
Stand 22. Januar 2019

Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle

Wildschweine: Bache mit  Frischlingen
Thumbnail
Martina Hungerkamp, agrarheute
am
22.01.2019

Die Afrikanische Schweinepest ist weiter auf dem Vormarsch. Hier finden Sie die Fälle des vergangenen halben Jahres. In der ersten Januarhälfte gab es

22. Januar 2019: ASP-Fälle in der Mongolei

In der Provinz Bulgan, etwa 270 km entfernt von der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar ein Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) gemeldet. In einer Hinterhofhaltung hatten sich 85 Schweine infiziert, insgesamt 214 Tiere mussten nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorsorglich gekeult werden.

Der Fall in der Mongolei sorgt für Aufsehen, da das Land bisher frei von der Tierseuche war, obwohl es Grenzen zu China und Russland hat, die beide mit der Afrikanischen Schweinepest kämpfen. Zudem ist die Schweinehaltung in der Mongolei weit weniger verbreitet als in China, sodass Die Verbreitung des Virus eingeschränkt ist. 

18. Januar: Viele neue ASP-Fälle

In der ersten Januarhälfte hat die Weltgesundheitsorganisation (OIE) viele neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Außer in China und der Ukrainie gab es allerdings keine neuen Fälle in Hauschweinebeständen.

Den ersten Ausbruch der ASP meldete die Mongolei. Dort waren in der Region Bulgan auf einem landwirtschaftlicher Betrieb rund 300 Schweine betroffen. 85 starben an dem Virus, 214 wurden gekeult.

Neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest gab es unter anderem in folgenden Ländern:

  • Polen
  • Rumänien
  • Ungarn
  • Lettland
  • Ukrainie

11. Januar 2019: ASP an der französischen Grenze

Zwischen den belgischen Ortschaften Meix-devant-Virton und Sommethonne, nur wenig Kilometer von der französischen Grenze entfernt, wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin. Damit befinden sich die beiden Seuchenfälle außerhalb der bisher eingerichteten Pufferzone. Diese wird daher auf einen Teil des erweiterten Beobachtungsgebiets im Südwesten ausgedehnt. Zudem ist für kommenden Donnerstag (17.Januar 2019) ein Treffen mit den französischen Behörden geplant. Es sei nach Angaben der belgischen Behörden nicht auszuschließen, das infizierte Wildschweine die französische Grenze überschritten haben.

08. Januar 2019: Russland meldet 8 Mio. getötete Schweine durch ASP

In Russland sind im vergangenen Jahr gut 250 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen aufgetreten.

Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, mussten deshalb etwa 250.000 Schweine gekeult werden. Die Höhe des Schadens beziffert das Agrarressort auf umgerechnet gut 15 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es nur 1,2 Mio. Euro.

Insgesamt mussten seit dem ersten Ausbruch der Tierseuche im Jahr 2007 rund 8 Mio. Schweine getötet werden. Dadurch seien Einbußen in Höhe von umgerechnet 507 Mio Euro. entstanden.

08. Januar 2019: EU meldet insgesamt 1.435 Ausbrüche in 2018

In der Europäischen Union einschließlich der Ukraine gab es 2018 bis zum Stichtag 18. Dezember nach Angaben des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) insgesamt 1.435 ASP-Ausbrüche in Nutzschweinbeständen.

2017 waren es nur 248 Fälle. Mit 1.150 Virusnachweisen waren dabei die rumänischen Hausschweinehalter mit Abstand am stärksten betroffen, gefolgt von Polen mit 109 und der Ukraine mit 104 Ausbrüchen.

Zudem gab es EU-weit bis Mitte Dezember 2018 fast 6.000 ASP-Fälle bei Wildschweinen. Das sei verglichen mit dem Vorjahr eine Zunahme um gut 50 Prozent.

04. Januar 2019: Neue ASP-Fälle auch in Belgien

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) kam es auch in Belgien zu neuen Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Rund um die Weihnachtsfeiertage (20. bis 25. Dezember 2018) wurden 10 Ausbrüche in der Region Luxembourg gemeldet.

Insgesamt fand man laut der Behörde 22 verendete Wildschweine, bei allen wurde der Erreger der ASP nachgewiesen.

Update vom 08. Januar 2019: Der belgische Bauernverband wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass entgegen anderslautender Gerüchte keine ASP-infizierten Wildschweine außerhalb der eingezäunten Kernsicherheitszone gefunden worden seien. Dort wurden bis zum 21. Dezember 2018 insgesamt 245 infizierte Wildschweinekadaver gefunden.

03. Januar 2018: Farm mit 73.000 Schweinen von ASP betroffen.

Das neue Jahr beginnt, wie das Alte aufgehört hat: China meldet erneut einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Betroffen ist dieses Mal eine Schweinefarm mit 73.000 Tieren in der Provinz Heilongjiang.

In Suihua City im Nordosten der Provinz infizierten sich laut Angaben des Ministerium für Landwirtschaft über 4.600 Tiere, über 3.700 Tiere starben.

20. Dezember 2018: ASP in der chinesischen Provinz Guangdong

Chinas bevölkerungsreichste und eine der bekanntesten Provinzen, Guangdong, musste am 19. Dezember ihren ersten Ausbruch der afrikanischen Schweinepest (ASP) melden. Laut Pig Progress ist sie die 23. Provinz, die von der Tierseuche betroffen ist.

Das ASP-Virus wurde bei elf Schweinen in einem Schlachthaus in der Stadt Zhuhai nachgewiesen. 39 Tiere mussten zusätzlich gekeult werden. Zhuhai liegt nahe der autonomen Region Macau und ist nur 50 km von Hongkong entfernt.

Stand 19. Dezember 2018: Über 630.000 getötete Schweine in China

In China werden weiter neue ASP-Fälle gemeldet. Nach dem letzten Stand kam es seit Anfang August zu 90 Ausbrüchen in 22 Provinzen. Mehr als 630.000 Schweine mussten inzwischen vorsorglich getötet werden.

Einem Sprecher des Agrarressort zu Folge würden aber die verschärften Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung Wirkung zeigen. Wegen fehlender Neuausbrüche in 35 Gebieten in acht Provinzen wurden Beschränkungen aufgehoben.

Auch zu einem spürbaren Anstieg der Verbraucherpreise für Schweinefleisch habe die Afrikanische Schweinepest in China bislang nicht geführt. Das Gegenteil sei der Fall: In den ersten elf Monaten 2018 konnten die Konsumenten ihr Schweinefleisch um rund 8,7 Prozent günstiger einkaufen als in der Vorjahresperiode.

Stand 17. Dezember 2018: 2 neue Ausbrüche der ASP in China

Aus China werden zwei neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASF) in den Provinzen Sichuan und Qinghai gemeldet. 

Das habe das chinesische Landwirtschaftsministerium gegenüber Reuters bestätigt. Die OIE berichtet von 14 infizierten und toten Schweinen in der Provinz Qinghai. Darüberhinaus wurden 351 Tiere gekeult.

Stand 10.Dezember 2018: ASP seit Anfang November weiter auf dem Vormarsch

Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit aus Rumänien Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen gemeldet. Diese insgesamt 52 Seuchenfälle ereigneten sich in Kleinhaltungen von weniger als 100 Tieren. Betroffen waren erneut die Endemiegebiete im Nordwesten, im Südosten und im Süden des Landes. Auch aus der Ukraine wurden zwei Ausbrüche bei Hausschweinen gemeldet.

Und auch in China breitet sich die ASP weiter aus. Seit den ersten Meldungen im Sommer 2018 kam es in 20 Provinzen zu über 81 Ausbrüchen bei Hausschweinen. Betroffen waren hauptsächlich kleine Betriebe, aber auch kommerzielle Haltungen und zwei Schlachthöfe. Mittlerweile sind in China 570.000 Schweine vorsorglich getötet worden.

Auch in den Wildschweinpopulationen breitet sich die Seuche immer weiter aus. Seit dem 1. November 2018 wurden EU-weit 253 ASP-Fälle mit 425 betroffenen Wildschweinen gemeldet. In Polen traten 120 neue Fälle mit insgesamt 158 betroffenen Tieren auf, in Rumänien und Litauen gab es 35 beziehungsweise 33 neue Fälle mit 118 beziehungsweise 48 betroffenen Tieren. Lettland meldet 23 neue Fälle mit 27 betroffenen Wildschweinen. In Ungarn waren bei 17 Fällen 17 Tiere betroffen. In Belgien gab es seit Anfang November 16 neue Seuchenfälle, bei denen insgesamt 21 Wildschweine betroffen waren. In Estland und Bulgarien kam es zu 8 Fällen beziehungsweise zu einem neuen Fall.

Seit Beginn des Seuchengeschehens in Belgien wurde bei insgesamt 181 Wildschweinen ASP nachgewiesen, allein 21 davon im November. Die infizierten Tiere stammen alle aus der unmittelbar nach Seuchenausbruch ausgewiesenen infizierten Zone, innerhalb derer Kern- und Beobachtungszonen liegen. Anfang November wurden einige Fälle in der Beobachtungszone westlich der ursprünglich eingerichteten Kernzone bestätigt. Die Kernzone wurde daher um etwa 2,3 km² erweitert.

Stand 29. November 2018: ASP-Ausbruch in Tschechien als beendet erklärt.

Nach mehr als 6 Monaten ohne neue Fälle wird der ASP-Ausbruch in der Tschechischen Republik als beendet erklärt. Seit dem 19. April 2018 sind in der Tschechischen Republik keine neuen Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Damit gilt der Ausbruch der Seuche, der am 21. Juni 2017 begann, als beendet. Das teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit mit. 

Stand 19. November 2018: Erstmals Wildschweine in China infiziert.

China bekommt die Afrikanische Schweinepest trotz vielfältiger Präventionsmaßnahmen nicht in den Griff. Jetzt wurde das Virus erstmals auch bei einem Wildschwein in der Provinz Jilin im Nordosten des Landes an der Grenze zu Nordkorea nachgewiesen.

Experten warnen aber vor einer großflächigen Tötungsaktion bei infizierten Wildschweinen. Das würde nur dazu beitragen, dass Wildschweine in benachbarte Region und Länder fliehen und die Seuche dort verbreiten.

Insgesamt sind inzwischen 18 Provinzen und autonome Regionen in China - mehr als die Hälfte des Landes - von der Afrikanischen Schweinepest betroffen.

Stand 25. Oktober 2018: Weitere ASP-Fälle im Nordosten Chinas

Im chinesischen Kreis Zhenxiong der bezirksfreien Stadt Zhaotong im Nordosten der Provinz Yunnan wurden zwei Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) registriert. Das meldet die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). Beim ersten Fall waren 298 Tiere betroffen. 506 Schweine wurden vorsorglich getötet und entsorgt.

Beim zweiten Ausbruch in der gleichen Region waren 247 Tiere betroffen, 106 weitere Schweine wurden zudem gekeult und entsorgt.

Stand 24. Oktober 2018: 114 ASP-Fälle in Belgien seit Mitte September

Seit dem 13. September wurden in der belgischen Region Etalle in der Provinz Luxemburg 114 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen nachgewiesen. Verschiedene Maßnahmen in der Region konnten das Übergreifen der Seuche auf die Hausschweinebestände bislang verhindern. Unter anderem wurden zwischen dem 29. September und 2. Oktober 2018 nach einem Beschluss des Landwirtschaftsministers, Denis Ducrame, alle Hausschweine in dem betroffenen Gebiet vorsorglich getötet. Den Betrieben ist es zudem derzeit verboten, ihre Schweinehaltung wieder aufzubauen. 

22. Oktober 2018: ASP breitet sich in China nach Westen aus.

Auf zwei Farmen in Zhaotong, in der südwestlichen Provinz Yunnan, wurde die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. 545 Tiere starben an der Tierseuche, laut Reuters ließen die Behörden im 3-km-Sperrbezirk weitere 7.000 Tiere keulen.

Die Provinz gehört zu den größten Schweinefleischproduzenten des Landes. Erschreckend ist, dass es sich um den bislang südwestlichsten Ausbruch in China handelt. 3.000 km liegen zwischen dieser Region und dem ersten Ausbruchsort in der Provinz Liaoning.

19. Oktober 2018: Neue ASP-Fälle in China

In der chinesischen Provinz Zhangjiachang sind neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sind sieben Hausschweine an der Seuche erkrankt. 156 Schweine wurden vorsorglich getötet und entsorgt. 

19. Oktober 2018: Ein neuer ASP-Fall in Rumänien

Auch in Rumänien breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. In der rumänischen Gemeinde Slobozia Mandra wurde der Verdacht bei einem Hausschwein bestätigt. 

16. Oktober 2018: 20.000 Schweine in China gekeult

In der Region Liaoning im Nordosten von China wurden drei neue Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt. Auf einem Betrieb mit rund 20.000 Schweine verendeten 221 an der Tierseuche, die anderen Tiere wurden gekeult. Dies ist der bislang größte betroffene Betrieb in China. 

China meldete seit dem ersten Fall Anfang August mehr als 30 verschiedene Ausbrüche der ASP in neun Provinzen und Gemeinden. Zehntausende Schweine wurden vom Virus getötet oder vorsorglich gekeult.

9. Oktober 2018: 70 gemeldete ASP-Fälle in Belgien

In Belgien nimmt die Zahl der gemeldeten Fälle weiter zu. Bei insgesamt 70 verendeten Wildschweinen wurde der Virus mittlerweile nachgewiesen. Am vergangenen Freitag lag die Zahl noch offiziell bei 44 Tieren.

8. Oktober 2018: ASP in Ungarn

Auch aus dem Osten Europas werden weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet. Zuletzt wurde ein Wildschwein in Ungarn positiv auf die Tierseuche getestet. Das Tier stammt aus der Nähe der Stadt Tokaj im Nordosten des Landes. 

4. Oktober 2018: Belgien meldet 28 positive Fälle

Das belgische Landwirtschaftsministerium gab bekannt, dass inzwischen von insgesamt 48 untersuchten toten Wildschweinen 28 positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet wurden. Alle Fälle traten in der Region Etalle (Provinz Luxemburg) auf.

Besorgte französische Schweinehalter nahe der Grenze haben angefragt, ob nicht ein Zaun zwischen Frankreich und Belgien sinnvoll sei. Der wallonische Landwirtschaftsminister äußerte sich eindeutig dazu. Es gäbe keine offizielle Anfrage dazu aus Frankreich und die Maßnahme sei auch nicht zielführend.

1. Oktober 2018: 20 ASP-Fälle in Belgien

Bei Kadavern von Wildschweinen wurden in Südbelgien jetzt insgesamt 20 Fälle der afrikanischen Schweinepest (ASP) registriert. Die letzten beiden positiv getesteten Tiere, wurden ebenfalls innerhalb der Sperrzone von 63.000 Hektar im Süden des Landes gefunden.

Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, haben Behörden in der vergangene Woche mit der Schlachtung von rund 4.000 Hausschweinen in 58 landwirtschaftlichen Betrieben begonnen. 

24. September 2018: Afrikanische Schweinepest in China auf dem Vormarsch

China bestätigte am vergangenen Freitag (21.09.2018) zwei neue Fälle der Afrikanischer Schweinepest (ASP). Damit breitet sich die Seuche weiter auf neue Gebiete des weltweit führenden Schweineproduzenten aus.

Ein Fall ereignete sich auf einer Farm mit 484 Schweinen in der Stadt Gongzhuling in der Provinz Jilin im Nordosten Chinas und tötete 56 Schweine, erklärte das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten. Dies ist der erste Ausbruch der Krankheit in der Provinz. Ein zweiter Fall im Horqin Right Territorium der Autonomen Region Innere Mongolei tötete 22 Schweine auf einem Betrieb mit 138 Tieren, bestätigte das Ministerium weiter.

China hat in weniger als zwei Monaten in acht Provinzen fast 20 Ausbrüche der ASP gemeldet, wobei jede Woche neue Fälle gemeldet werden. Der Transport von lebenden Schweine und Schweineprodukten aus 16 Provinzen und Regionen wurde verboten, die Lebendmärkte wurden geschlossen und die Verwendung von Futtermitteln aus Schweineblut verboten, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

21.September 2018: Erneut ASP-Fälle in Belgien.

Die Behörden in Belgien haben im Süden des Landes drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle in der Region Wallonien auf neun. 

18. September: Weitere Seuchenfälle in China

Erneut wurde in einer Hinterhofhaltung in der Inneren Mongolei in China die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen bestätigt. 16 Schweine sind hier an der Seuche verendet. 221 Tiere mussten gekeult und entsorgt werden.

17. September: Weitere Wildschweine in Belgien von ASP betroffen

Bereits am letzten Donnerstag (13.09.2018) wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Belgien, nahe der deutschen Grenze, bestätigt. Nun sind drei weitere Wildschweine von der Seuche betroffen. Das bestätigte das belgische Agrarministerium am vergangenen Wochenende. Die drei Wildschweine wurden ebenfalls in dem Waldgebiet in der Gegend von Etalle gefunden, in dem zuvor schon zwei infizierte Kadaver entdeckt worden waren.

13. September: ASP erreicht Belgien

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat nun auch Westeuropa erreicht: Nur 60 km entfernt von der deutschen Grenze sind in Belgien ASP-Fälle festgestellt worden. Das teilte die belgische Behörde für Lebensmittelsicherheit (AFSCA) am Donnerstag (13.09.2018) mit. Die Seuche wurde demnach bei tot aufgefundenen Wildschweinen im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Belgien nachgewiesen. 

10. September: ASP-Fall in Moldawien

Auch Moldawien ist nun von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Das Virus wurde in einer Hinterhofhaltung im Dorf Crocmaz nachgewiesen. Das bestätigte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) Anfang September.

Der Landwirt hatte Ende August die zuständige Behörde für Lebensmittelsicherheit über den Tod eines seiner Schweine informiert. Das Tier zeigte typische Anzeichen der Afrikanischen Schweinepest. Die folgende Untersuchung bestätigte den Verdacht auf ASP.

6. September 2018: ASP breitet sich in China weiter aus

In China grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter. In der chinesischen Provinz Heilongjiang im Nordosten des Landes wurde das Virus bei Hausschweinen in einer Hinterhofhaltung festgestellt. Das meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am Mittwoch (5. September 2018). 75 Tiere mussten aufgrund der Seuche getötet und entsorgt werden.

3. September: ASP erreicht Bulgarien

Bei vier Schweinen im bulgarischen Tutrakanzi im Raum Warna wurde die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. Das berichten bulgarische Medien am vergangenen Freitagabend (31.08.2018).

Wegen des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Rumänien hatte Bulgarien Ende Juli diesen Jahres mit der Errichtung eines 133 km langen Schutzzaunes entlang der Grenze begonnen.

27. August 2018: ASP in Korea

Nach China ist nun auch Korea von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten wurde am Sonntag ein Virusgen der Seuche in zwei verarbeiteten Fleischprodukten festgestellt. Diese Produkte wurden von zwei Reisenden eingeführt, die die Stadt Shenyang in China Anfang diesen Monats besucht hatten. Die Personen meldeten sich freiwillig bei den Behörden. Nördlich von Shenyang wurde die Afrikanische Schweinepest Anfang August erstmals in China gemeldet.

Und auch in Osteuropa grassiert die Seuche weiter. In Rumänien ist die ASP auf der größten Schweinefarm des Landes ausgebrochen. Dort sind 140.000 Schweine betroffen. 

24. August 2018: ASP in China auf dem Vormarsch

Nur wenige Tage nach Bekanntwerden des dritten Falls in der Provinz Jiangsu meldet China wieder einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Dieses Mal sind in der Nähe von Wenzhou laut OIE 430 Schweine betroffen. 340 starben, 90 mussten gekeult werden. 

In Lianyungang, in der Provinz Jiangsu, starben an der hochansteckenden Tierseuche 88 Schweine. 

Bereits Anfang August mussten 8.000 Schweine aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gekeult werden. Ein zweiter Seuchenfall wurde in einem chinesischen Schlachthof der WH-Gruppe in Zhengzhou in der Provinz Henan gemeldet. Dort starben nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 14. August 30 Schweine an der Krankheit. Weitere 230 Schweine in dieser Partie wurden gekeult.

Dieser zweite Fall liegt 1.300 km westlich vom ersten ASP-Ausbruch in China. Die nun erkrankten Schweine wurden legal von einem Lebendschweinemarkt in der Stadt  Heli in der Provinz Heilongjiang transportiert. Diese Provinz liegt ebenfalls im Nordosten Chinas und grenzt an Russland. Der Betrieb im Schlachthof der chinesischen WH-Gruppe wurde von den Behörden vorerst eingestellt.

8. August: Erster ASP-Fall in Litauen

Auch in Osteuropa wütet die Afrikanische Schweinepest weiter: Nach dem erst vor drei Tagen Lettland den bislang gravierendsten Ausbruch der Seuche gemeldet hat, wurde nun ein Fall in Litauen bekannt. 

Betroffen ist ein großer Zuchtbetrieb mit 19.500 Schweinen im Bezirk Akmene im Norden der Ostseerepublik. Wie der staatliche Lebensmittel- und Veterinärdienst mitteilte, wurden zuvor sofortige Untersuchung eingeleitet, nachdem binnen drei Tagen 24 Schweine verendet waren.

Aus Angst vor der weiteren Verbreitung des Virus sollen die übrigen Tiere gekeult werden. Auch hier ist nicht bekannt, wie das Virus in den Betrieb eindringen konnte. Dies sei im Moment die wichtigste Frage, wurde ein Sprecher der dänischen Betreiberfirma in litauischen Medien zitiert.

8. August: Update - Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest in China

Zum ersten Mal meldet China einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in einem Nutztierbestand. In einem Betrieb nahe der Stadt Shenyang in der nordöstlichen Provinz Liaoning verendeten 47 der insgesamt 383 Schweine. Insgesamt wurden im Umfeld des Betriebs fast 1.000 Schweine gekeult.

Update: Mittlerweile wurden aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung der ASP über 8.000 Schweine in China gekeult. Das meldet die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).

Alle Tiere befanden sich in einem Radius von 3 km rund um den ersten Betrieb, in dem die Tierseuche nachgewiesen wurde.

Insgesamt untersuchten die Behörden in der Provinz Liaoning etwa 1,9 Mio. Schweine auf den ASP-Erreger. Bislang wurden aber keine weiteren Tiere positiv auf die Seuche getestet.

6. August 2018: Bislang größter Ausbruch der ASP in Lettland

Auch in Lettland breitet sich die Seuche immer weiter aus. Laut eines Zeitungsberichts wurde das Virus auf einem Betrieb mit 15.000 Schweinen festgestellt.

Das ist der bislang größte Ausbruch in dem Baltenstaat. Aus Angst vor der ASP soll der gesamte Tierbestand gekeult werden.

12. Juli 2018: Polen lobt Finderlohn für verendete Wildschweine aus

Für eine noch effektivere Bekämpfung der ASP hat Polen einen Finderlohn für verendete Wildschweine eingeführt. Schon seit einiger Zeit gibt es gestaffelte Abschussprämien. 

Personen, die ein Fundstelle in ausgewiesenen ASP-Risikozonen melden, erhalten eine Prämie von 45 Euro je Tier. Im Rest des Landes gibt es immerhin noch 22,80 Euro.

In einigen besonders betroffenen Regionen gab es bereits länger eine Prämie, jetzt gilt sie für das gesamte Land.

4. Juli 2018: 45.000 Schweine in Rumänien gekeult

Rumänien meldet neue Ausbrüche der ASP. In Tulcea nahe der Grenze zur Ukraine wurde das Virus in einer Hinterhofhaltung nachgewiesen. 

Seit Juli herrscht in dem Landkreis Alarmzustand: In einer Mastanlage des größten rumänischen Schweinefleischherstellers Carnirod mussten nach dem Ausbruch der ASP rund 45.000 Schweine gekeult werden. 

Auch interessant