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Afrikanische Schweinepest alarmiert Schweine-Industrie

von , am
23.09.2011

Moskau - Ein erneuter Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in der Region Krasnodar beunruhigt russische Schweineexperten. Der Infektionsherd wurde noch nicht gefunden.

Rumänien wird den Tier- und Fleischtransport aus der Ukraine verstärkt kontrollieren. © Rainer Denkinger/fotolia.de
Bei dem neuen Fall wurden 68 Schweine tot aufgefunden, die zum Produktionskomplex "Banner of Lenin" in dem Ort Staroshcherbinovskoy gehören. Die Veterinäre sind derzeit noch auf der Suche nach dem Infektionsherd, berichtet die zuständige Behörde Rosselkhoznadzor.
 
Was die Landwirte und Schweineexperten so stark beunruhigt ist die Tatsache, dass der jetzt betroffene Betrieb im Herzen der Schweineproduktionsregion Krasnodar liegt. Der Statistik zufolge werden in dieser Region über 20.000 Schweine gehalten, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (isn). Die Verdachtsfälle in den Schweinebetrieben der Umgebung häufen sich derzeit, sagen die Veterinäre.
 
Notstand ausgerufen
 
Experten des russischen Schweinehalterverbandes sind davon überzeugt, dass wenn man die Ausbreitung des Virus dort nicht stoppen könnte, er überhaupt nicht mehr aufzuhalten sei. "Die ASF-Bedrohung war noch nie so ernst und real wie jetzt." In der Region Krasnodar wurde der Notstand ausgerufen. Das Ministerium für Notfallsituation und alle Veterinärdienste sind alarmiert.
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