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Afrikanische Schweinepest: Darauf sollten Sie jetzt achten

© Benshot/fotolia
von , am
04.07.2013

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) schließt ein Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest in die EU nicht mehr aus. Schweinehalter sollten jetzt auf ungewöhnliche Symptome bei ihren Tieren achten.

Tiefstroh oder 400 Gramm? © Mühlhausen/landpixel
Ende Juni 2013 ist die Afrikanische Schweinepest erstmals in Weißrussland in der Grenzregion zu Polen aufgetaucht. "Eine Einschleppung in die Länder der Europäischen Union kann nicht ausgeschlossen werden", warnt das FLI. Das Virus könne über Transportfahrzeuge, die aus betroffenen Regionen zurückkehren, sowie Produkte aus nicht durchgegartem Fleisch (Schinken, Salami) infizierter Schweine weiter verbreitet werden. Besonders das (illegale) Verfüttern von Speiseabfällen stellt hierbei eine Infektionsquelle dar, so dass FLI.

Empfehlungen für Tierhalter, Jäger und Tierärzte

Das Institut empfiehlt Tierhaltern beim Auftreten akuter Symptome, die nicht klar einer anderen Erkrankung zugeordnet werden können und insbesondere auf Antibiotikagabe nicht ansprechen, wachsam zu sein. Um eine mögliche Schweinepestinfektion abzuklären, sollten in diesem Fall geeignete Proben an die zuständigen Untersuchungseinrichtungen der Länder weitergeleitet werden.
 
Das vermehrte Auftreten von Fallwild (Schwarzwild) kann ein erstes Anzeichen einer ASPV Infektion beim Schwarzwild sein, daher sollten derartige Funde der zuständigen Behörde gemeldet werden.

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