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Afrikanische Schweinepest: Quarantäne in Russland

von , am
21.08.2012

An der östlichen EU-Grenze breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. In Russland sind vor allem zwei Regionen betroffen. Auch aus der Ukraine werden Ausbrüche gemeldet.

Das aktuelle Verbreitungsgebiet der Afrikanischen Schweinepest entlang der östlichen EU-Grenze. © isn
Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern, hat die Regierung von Krasnodar eine zweimonatige Quarantäne ausgerufen. Die Einführung der Quarantäne beinhaltet starke Einschränkungen für den Transport von Fleisch, Schweinen und Futtermitteln, sowie ein völliges Ausfuhrverbot von Schweinefleisch in andere Regionen. Wird die Quarantäne nicht eingehalten, befürchten Experten, dass die regionale Wirtschaft sehr unter den Folgeschäden leiden würde.
 
Unterdessen wurden vom russischen Veterinäramt Rosselkhoznadzor in der letzten Woche erneut zahlreiche Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest bei Haus- und Wildschweinen gemeldet. Besonders stark betroffen sind unverändert die Regionen Tver und Krasnodar. In der Nachbarregion von Tver, der Region Jaroslawl, wurden nun auch in einem Kleinstbestand die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen.

Als Schweinehalter selbst vorbeugen

In der Schweinehaltungshygiene Verordnung sind die wichtigsten Maßnahmen beschrieben, die Sie als Schweinehalter vorbeugend treffen können:
  • Grundsätzlich ist die Fütterung von Speiseabfällen verboten
  • Konsequente und regelmäßige Schadnagerbekämpfung und Absicherung des Betriebes (beispielsweise durch einen Zaun) gegen das Eindringen von Schwarzwild
  • Futtermittel und Einstreu unzugänglich für Wildschweine lagern oder schützen (Elektrozaun)
  • Viehtransporter nach jeder Fahrt reinigen und desinfizieren
  • Desinfektionswannen und Matten an allen Zugangs- und Zufahrtsbereichen installieren
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