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Schweinepest

ASP: Belgien sperrt 63.000 ha Wald

Wildschweine
am Dienstag, 18.09.2018 - 09:47 (Jetzt kommentieren)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Belgien weiter aus. Gemeinsam mit der EU-Kommission verstärken die Behörden den Kampf gegen die Seuche. 63.000 ha Wald wurden gesperrt.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa weiter aus. Vergangene Woche ist die Seuche erstmalig in Belgien, circa 60 km entfernt von der deutschen Grenze, aufgetreten. Nach weiteren ASP-Fällen am Wochenende verstärken die belgischen Behörden den Kampf gegen die Krankheit. Inzwischen sei das Virus bei fünf Wildschweinen nachgewiesen worden, meldete die Nachrichtenagentur Belga.

„Viele weitere Kadaver werden analysiert“, sagte der Agrarminister der betroffenen Region Wallonie, René Collin. „Nach Einschätzung von Experten können wir bei Dutzenden oder sogar bei 400 Wildschweinen landen.“

63.000 ha Fläche sind Sperrgebiet

Das betroffene Gebiet von rund 63 000 Hektar dürfe nicht mehr betreten werden. „Wir werden nur noch die in den Wald lassen, die daran arbeiten, verendete Wildschweine zu finden und abzuholen“, sagte Collin.

Die Wildschweine werden nicht gejagt, damit sie nicht aus dem Gebiet verscheucht werden und so die Viren weitertragen.

ASP in Belgien verstärkt Unruhe

Der erste Nachweis der ASP in Westeuropa hatte am Freitag auch in Deutschland für Unruhe gesorgt. Seit 2014 ist die Seuche bereits in neun EU-Ländern aufgetreten. Die EU-Kommission forderte strikte Vorsichtsmaßnahmen und beriet sich am Montag mit Collin.

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis pochte auf strikte Vorgaben und Verhaltensregeln vor Ort. Von einer Krise wollte er aber nicht sprechen. 

Mit Material von Belga

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