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Tierseuche

ASP: Brandenburg setzt verstärkt auf Früherkennung

Erlegtes Wildschwein
am Freitag, 22.11.2019 - 09:20 (Jetzt kommentieren)

Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher an Deutschland heran. Der jüngste Ausbruch in Westpolen hat das Brandenburger Verbraucherschutzministerium veranlasst die Fallwildprämie für Wildschweine zu erhöhen.

Der jüngste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Polen unweit der deutschen Grenze, hat auch die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. Aus diesem Grund kündigte am Mittwoch (20.11.19) das Brandenburger Verbraucherschutzministerium an, die Vorsorgemaßnahmen zu verstärken. Der Fokus liegt dabei auf der Seuchenprävention.

Die Aufwandsentschädigung für Jäger, die verendete Wildschweine melden und ihnen eine Blutprobe entnehmen, werde vom 1. Dezember an auf 50 Euro erhöht, erklärte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „Je früher die Afrikanische Schweinepest erkannt wird, desto größer sind die Chancen, einen möglichen Ausbruch der Seuche in unserem Schwarzwildbestand erfolgreich zu bekämpfen", sagte die Ministerin. Dabei spiele die Suche nach verendeten Wildschweinen eine zentrale Rolle. Seit Anfang 2018 erhielten Jäger in Brandenburg eine Aufwandspauschale in Höhe von 30 Euro.

 

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