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Afrikanische Schweinepest

ASP: Bulgarien will Grenzzaun zu Rumänien bauen

Zaun
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Jana Dahlke, agrarheute
am
24.07.2018

Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest will Bulgarien an der Grenze zu Rumänien einen Zaun errichten.

Bulgarien will aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im benachbarten Rumänien einen Schutzzaun bauen.

Auf der bulgarischen Seite der Grenze habe man bereits am Montag mit der Räumung des Terrains für den geplanten 133 km langen Drahtzaun begonnen. Der Zaun soll verhindern, dass an der ASP erkrankte Wildschweine aus Rumänien nach Bulgarien gelangen.

Virusinfektion bei Schweinen

In Rumänien wurde erstmal im Juli 2017 ASP bei Hausschweinen diagnostiziert. Einen Überblick der aktuellen Fälle finden Sie hier.

Mittlerweile hat sich die Virusinfektion weiter ausgebreitet und einzelne ASP-Fälle seien nur noch wenige Kilometer von Bulgariens Grenze entfernt. Daher seien bulgarische Schweinezüchter im Grenzgebiet Silistra seitens der Veterinärmediziner angehalten worden ihre Tiere zu schlachten. Bisher sind in Bulgarien noch keine Fälle der Afrikanischen Schweinepest bekannt.

Pest bei kleinen Wiederkäuern

Aber nicht nur die Angst vor einem möglichen ASP-Fall beschäftigt das Land und die Behörden. Seit Juni 2018 kämpft Bulgarien im südöstlichen Grenzgebiet zur Türkei gegen die "Pest der kleinen Wiederkäuer". Die Seuche soll mit einem aus der Türkei geschmuggelten Tier gekommen sein. In dem betroffenen Gebiet wurden nach amtlichen Angaben etwa 4.5000 Schafe und Ziegen getötet.

Mit Material von dpa, Tierseucheninfo Niedersachsen
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