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Afrikanische Schweinepest

ASP in China: Regierung schließt Schlachthöfe

Geschlachtete Schweinekörper im Schlachthof
am Donnerstag, 05.12.2019 - 10:24 (Jetzt kommentieren)

Die chinesische Regierung hat begonnen, kleine Schlachthöfe im Land zu schließen. Damit wollen die Behörden die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eindämmen.

Die Angst vor der ASP ist riesengroß: China hat deshalb eine dreimonatige Kampagne gestartet, um gegen die illegale Schlachtung, Verarbeitung und den Verkauf von toten oder kranken Schweinen vorzugehen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Schlachthöfe, die gegen Tiergesundheits- und Lebensmittelsicherheitsgesetze verstoßen, drohen harte Strafen. So berichtet die South China Morning Post, dass ein Schlachthof in Nanhai wegen der illegalen Verarbeitung von toten und krankem Schweinefleisch geschlossen wurde.

Unklar, ob Schweine mit ASP infiziert

Die verdeckte Berichterstattung eines Fernsehteams hatte die chinesische Regierung auf die Missstände in jenem Schlachthaus in der Provinz Guangdong aufmerksam gemacht, berichtet das Online-Magazin „The Pige Site“.

Unklar sei noch, ob die geschlachteten Tiere mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert waren. Die Regierung will nun alle Schweineschlachthöfe im Bezirk Nanhai untersuchen lassen. Auch in ganz China sollen in den kommenden Monaten Schlachthöfe untersucht werden.

Mit Material von Reuters, The Pige Site

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