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Afrikanische Schweinepest in Deutschland

ASP: Diese Maßnahmen ergreifen Bundesländer

Wildschwein-Bache mit Frischling
am Donnerstag, 25.02.2021 - 15:38 (1 Kommentar)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Deutschland bei Wildschweinen ausgebrochen. Mit folgenden Maßnahmen versuchen die Bundesländer, die Tierseuche zu bekämpfen.

25. Februar 2021: Hundestaffel in Bayern zur ASP-Bekämpfung ausgebildet

In Bayern haben die ersten fünf Hunde die Abschlussprüfung als Kadaversuchhund für die Afrikanische Schweinepest (ASP) absolviert. Die neue Hundestaffel sei damit eine große Unterstützung, um im Seuchenfall Wilschweinkadaver möglichst schnell aufzuspüren und damit einen weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.

Die Hunde können die Kadaver selbst im tiefsten Dickicht aufspüren. In Kombination mit modernster Drohnentechnik und der Jägerschaft sowie freiwilligen Helfern sei man bestmöglich vorbereitet, um im Seuchenfall schnell und zielgerichtet verendete Wildschweine zu finden.

Die aktuelle Hundeausbildung erfolgt im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Jagd-Gebrauchshund-Vereins Bayern e.V., des Jagdkynologischen Arbeitskreises Bayern e.V. und des Bayerischen Jagdverbands e.V.. Ziel ist eine komplette ASP-Hundestaffel für ganz Bayern mit rund 30 bis 40 Kadaversuchhunden und den zugehörigen Hundeführern.

24. Februar 2021: Anbauregeln für ASP-Restriktionsgebiet in Brandenburg

In Brandenburg liegen viele Agrarflächen von landwirtschaftlichen Betrieben in den fest abgegrenzten (eingezäunten) Kernzonen und den weißen Gebieten der Restriktionszonen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz teilte mit, dass es diese unterstützt. Deshalb informiert das Ministerium jetzt in einem Leitfaden, der in Abstimmung mit dem Landeskrisenstab bei der Obersten Veterinärbehörde im Verbraucherschutzministerium erarbeitet wurde, zur anstehenden Frühjahrsbestellung auf den Feldern.

Ziel ist es aufzuzeigen, wie in den Gebieten die landwirtschaftliche Nutzung unter der Voraussetzung  der Seuchenbekämpfung so erfolgen kann, dass insbesondere Betriebe mit Tierhaltung die Futterversorgung sicherstellen können.

Zum Beispiel sollen ökologische Vorrangflächen in die weißen Zonen gelegt werden. Innerhalb der Kernzone könnten demnach Sommergetreide oder Körnerleguminosen angebaut werden. 

Leitfaden Anbauregelungen ASP-Seuchenbekämpfung Brandenburg

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