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ASP: EU-Kommission erweitert Sperrgebiete

von , am
17.09.2014

Brüssel - Die Europäische Kommission verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). In den Baltischen Staaten und in Polen werden die Sperrgebiete vergrößert.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. © landpixel
Die EU-Kommission dehnt im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Sperrgebiete aus und legt dabei vier verschiedene Risikogebiete fest. Das erste betrifft Sardinien, das seit Längerem und auch am härtesten von dieser Seuche betroffen ist - hier hat sich ASP schon in der Hauschweinepopulation festgesetzt, daher gelten hier die strengsten Kontrollbestimmungen.
 
 
An zweiter Stelle werden Gebiete in Litauen und Lettland definiert, wo die Seuche wiederholt bei Hausschweinen festgestellt wurde. In der dritten Risikozone, die ebenfalls Regionen in den baltischen Ländern und in Polen betrifft, kommt ASP nur bei Wildschweinen vor.
 
Schließlich rechnet die Kommission angrenzende Zonen ohne ASP-Fälle zu einer vierten Kategorie - mit der Beobachtung dieser Gebiete soll die weitere Ausbreitung der Schweinepest verhindert werden. Die EU-Mitgliedstaaten haben der Aktualisierung des Seuchenplans der EU-Kommission bereits zugestimmt.

39 Infektionen bei Hausschweinen

In Nordosteuropa wurden heuer wiederholt Fälle der Afrikanischen Schweinepest gemeldet. Laut Erhebungen der EU-Kommission gab es seit dem Beginn dieses Jahres 39 Krankheitsausbrüche bei Hausschweinen und 87 festgestellte Fälle bei Wildschweinen. Zuletzt wurden in Estland ASP-Erreger in zwei Wildschweinen entdeckt, allerdings in bereits bestehenden Schutzzonen.
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