Zum Adventsgewinnspiel

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

ASP-Fall in Mecklenburg-Vorpommern: Räumung hat begonnen

Schweine ASP
am Mittwoch, 17.11.2021 - 10:07 (Jetzt kommentieren)

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Mastbetrieb bei Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Räumung des gesamten Bestandes von etwas über 4.000 Schweinen begonnen.

Wie eine Sprecherin des Landkreises Rostock am Mittwoch (17.11.) in Güstrow sagte, sollen die Tiere innerhalb von drei Tagen unter größten Sicherheitsvorkehrungen von einer Spezialfirma entsorgt werden. Die getöteten Tiere werden demnach in gesonderten Behältern in eine Tierkörperentsorgungsanlage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gebracht. Ziel ist es, dass möglichst keine Erreger der Tierseuche außerhalb der betroffenen Anlage gelangen, hieß es.

Bisher wurden keine weiteren ASP-Fälle entdeckt

Schutzzone Überwachungszone ASP

Am Montagabend hatte das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales Referenzlabor bestätigt, dass Schweine in dem Betrieb bei Güstrow an der Afrikanischen Schweinepest verendet waren. Wie das Virus in den Betrieb gelangte, wird derzeit noch untersucht.

Der Landkreis Rostock hat einen drei Kilometer reichenden Sperr- und einen zehn Kilometer im Radius großen Beobachtungsbezirk festgelegt. Dort werden die Schweinebestände überprüft. Bisher wurden keine weiteren ASP-Fälle entdeckt.

Nach Angaben des Landkreises liegen bisher keine Erkenntnisse zur Ursache der Virus-Einschleppung in den Schweinebestand vor. Zudem gebe es bisher keine Anhaltspunkte für das Vorkommen des ASP-Virus bei Schwarzwild im Landkreis Rostock.

Mit Material von dpa, Landkreis Rostock

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...