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Afrikanische Schweinepest

ASP: FAO befürchtet, dass sich die Seuche in Asien weiter ausbreitet

Schweinetransport-in-Asien
am
11.09.2018

Nachdem sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) in kurzer Zeit in China über Entfernungen von fast 2.500 km verbreitet hat, befürchtet die Welternährungsorganisation (FAO) Ausbrüche auch in anderen asiatischen Staaten.

Nach einem Krisentreffen der FAO in Bangkok zur Afrikanischen Schweinepest sind sich die Experten einig, dass sich das ASP-Virus in Asien halten und noch weiter verbreiten wird. Grund dieser Annahme ist die Tatsache, dass das Virus innerhalb von nur vier Wochen in China weite Strecken überwunden hat und mittlerweile bei rund 20 Ausbrüchen in sechs Provinzen nachgewiesen wurde.

Virus in Fleischprodukten lange überlebensfähig

Der FAO zufolge lässt die geografische Verteilung, die das Virus innerhalb kürzester Zeit erreicht hat, vermuten, dass es in damit kontaminierten Fleischprodukten über die Grenzen Cinas in andere asiatische Länder gelangen wird. Es sei keine Frage, ob sich die Seuche ausbreiten werde, sondern nur wann.

Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist laut FAO insofern eine große Herausforderung, als das Virus über Monate hinweg in Fleischprodukten, Schweinefutter und Abfällen überleben kann.

Mit Material von FAO
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