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Tierseuche

ASP: Frankreich tötet Wildschweine an Grenze zu Belgien

Wildschwein
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
18.01.2019

Frankreich plant, alle Wildschweine in einer Zone entlang der Grenze zu Belgien zu töten. So soll die Ausbreitung der ASP aufgehalten werden.

Nachdem Belgien neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) meldet, will Frankreich entlang der belgischen Grenze alle Wildschweine töten. Das Land möchte eine Wildschwein-freie Zone schaffen und damit den Ausbruch der tödlichen Tierseuche verhindern. Außerdem wird laut des Landwirtschaftsministeriums ein Zaun errichtet.

Seit den ersten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Belgien im September ist Frankreich in Alarmbereitschaft. Die beiden neusten bestätigten Fälle vom 9. Januar nur einen Kilometer von der französischen Grenze entfernt stelle für Frankreich und dessen Schweinehaltung mehr denn je ein großes Risiko dar. Man sei deshalb auf dem maximalen Risikoniveau.

Mit Material von Reuters
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