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Tierseuche

ASP: Infektion über kontaminiertes Futter möglich

Futter wird von einem Schiff gelöscht.
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
26.02.2019

In einem experimentellen Forschungsprojekt wurde das Virus der Afrikanische Schweinepest durch Futtermittel übertragen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in China, aber auch in Europa weiter aus. Das nehmen Wissenschaftler zum Anlass, über die möglichen Übertragungswege zu forschen. 

Megan Niederwerder von der Universität Kansas (USA) leitet ein Team, das untersucht, wie sich der aktuelle ASP-Stamm in Futtermittel und Futtermittelinhaltsstoffe ausbreiten könnte.

Futtermittel und deren Inhaltsstoffe zählen laut der Wissenschaftlerin zu den "weniger beachteten Übertragunswegen" der Afrikanischen Schweinepest. Da Futter aber global gehandelt und transportiert wird, könnte es eine wichtige Rolle bei der grenzüberschreitenden Verbreitung des Virus spielen.

ASP-Virus überlebt Überseetransport

Ihre aktuelle Studie sei die erste, die zeigt, dass das ASP-Virus leicht durch den Verzehr von kontaminierten Flüssigkeiten übertragen werden kann. Dazu reiche eine geringe Virusmenge aus. 

Für die Übertragung über das Futter sei allerdings eine höhere Viruskonzentration nötig. Die Risiko einer Infektion erhöhe sich aber, je häufiger Tiere kontaminiertes Futter erhalten.  

Außerdem konnte auch nachgewiesen werden, dass das Virus im Futter einen simulierten Überseetransport überlebt. Jetzt soll erforscht werden, wie man das Virus im Futter durch chemischer Zusatzstoffe, Lagerzeiten, Wärmebehandlung oder andere Methoden unschädlich machen kann.

Mit Material von Feedstuff
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