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ASP: Russische Vorschriften für private Schweinehalter zu lasch?

von , am
30.11.2013

Moskau - In Russland sorgt die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest für Diskussionen. Der nationale Schweinehalterverband fordert eine Pflichtregistrierung von Nutztieren in Privathaltung.

Der nationale Schweinehalterverband in Russland kritisiert angesichts der Ausbreitung der Schweinepest zu lasche Regeln für private Nutztierhalter. © Mühlhausen/landpixel
Der nationale Schweinehalterverband hat von der Regierung erneut die Einführung einer Pflichtregistrierung von in privaten Hofwirtschaften gehaltenen Nutztieren gefordert. Die aktuelle Gesetzgebung sieht eine freiwillige Bekanntgabe dieser Informationen an die Behörden vor, erklärte der Geschäftsführer des Verbands, Jurij Kowaljow, bei einer Pressekonferenz in Moskau.
 
Auch seien die privaten Schweinehalter noch immer nicht dazu gesetzlich verpflichtet, die für die Großproduktion verbindlichen veterinären und hygienischen Vorschriften einzuhalten. Angesichts der Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Land, so Kowaljow, sei dies aber dringend notwendig.
 
Nach seinen Worten hat ASP den russischen Produzenten und dem Staatshaushalt direkte Schäden in Höhe von umgerechnet 45 Millionen Euro verursacht; die indirekten Verluste sind auf mehr als 680 Millionen Euro zu schätzen.
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