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ASP: Tötung von 40.000 Schweinen angewiesen

© landpixel
von , am
24.07.2014

In einem russischen Großbetrieb ist die Afrikanische Schweinepest festgestellt worden. Behörden ordneten daraufhin die Tötung von 40.000 Tieren an. In Polen wurde der erste ASP-Fall bei Hausschweinen bestätigt.

40.000 Tiere werden in Russland wegen der Afrikanischen Schweinepest vorbeugend getötet. © landpixel
In der zentralrussischen Provinz Woronesch ist nach der Bestätigung des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) die Vernichtung von rund 40.000 Schweinen angeordnet worden. Die Tiere stammen aus zwei Produktionsanlagen eines landwirtschaftlichen Großbetriebes und anliegenden privaten Haushalten.
 
Die Tests auf ASP wurden vorgenommen, nachdem 55 Schweine in einer der Anlagen verendet sind, teilte der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) in Moskau mit. Wie die Behörde mitteilt, sind außerdem allein im Juli ASP-Ausbrüche in vier weiteren russischen Provinzen bei Wild- und Hausschweinen verzeichnet worden.

Polen: Erster Fall bei Hausschweinen

In Polen wurde Medienberichten zufolge indes der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest bei einem Hausschwein offiziell bestätigt. Bislang war das Virus nur bei Wildschweinen nachgewiesen worden.
 
Es handelt sich um einen Kleinstbestand mit fünf Schweinen - allerdings müssen nach Informationen von Marek Pirsztuk, dem Chef-Veterinär Polens, etwa 200 Schweine in der gefährdeten Region getötet werden. Diese liegt wieder an der Grenze nach Weißrussland, wo bereits zuvor Fälle bei Wildschweinene verzeichnet wurden.

Mehr Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie in unserem Themendossier ...

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