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Aufreger/Stallbau: Unterschriftenaktion von Rektorin spaltet die User

Externer Autor
am
01.04.2015

Darf eine Schulleiterin gegen einen Stallbau mobil machen, oder missbraucht sie damit ihr Amt? Auf Facebook scheiden sich die Geister.

Die Aufregung um die Schulleiterin der Josef-Schule Mettingen geht in die zweite Runde. In einem Elternbrief warnte sie vor multiresistenten Keimen durch den Neubau eines Ferkelstalls neben ihrer Schule. Zahlreich Landwirte bescherten sich und erwirkten eine Entschuldigung der Schulleiterin. Allerdings brauchte sie dafür eine Aufforderung ihrer Vorgesetzten. Darf eine Schulleiterin ihre Meinung frei äußern und sich so eine Aktion erlauben? Oder hat sie ihr Amt missbraucht und sollte zur Rechenschaft gezogen werden? Darüber wird auf der Facebookseite "Unterstützung für Schulleiterin" diskutiert.
 

Meinungsfreiheit oder Amtsmissbrauch?

Während die einen die Lehrerin unterstützen: "Es kann ja wohl nicht sein, dass im 21. Jahrhundert das Aufklären von Tierquälerei, Umweltverschmutzung und Krankheitsgefahren unter Strafe gestellt wird. Stattdessen sollten die Verursacher dafür zur Rechenschaft gezogen werden! hat sie für andere User ihr Amt ganz klar missbraucht: "Die Schulleiterin hat ihr Amt ausgenutzt! Wenn sie das alles privat gemacht hätte gut und schön, aber nicht so. Niemand will ihre Meinung schlecht reden (obwohl viele Aussagen falsch sind), aber ihr gewählter Weg war der falsche." Heftig diskutiert wird auch die geforderte Entschuldigung durch die Vorgesetzten: "Auf diese Weise wird die Macht der Agrar-Lobby zulasten kritischer Lehrkräfte auf unerträgliche Art und Weise gestärkt", schreibt zum Beispiel eine Userin.

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