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Tierseuche

Aujeszkysche Krankheit beim Hausschwein festgestellt

Schwein-Schweinehaltung-Stall
Symbolbild © pixabay.com
von am
26.03.2018

In einem Hausschweinebestand in Südfrankreich wurde das hochansteckende Virus nachgewiesen. Alle Tiere mussten daraufhin getötet werden.

Im südfranzösischen Ort Pontiacq-Viellepinte im Departement Pyrénées-Atlantiques ist in einem Hausschweinebestand die Aujeszkysche Krankheit (AK) ausgebrochen, wie das internationale Tierseuchenmanagement in Paris berichtet. Vier von insgesamt 22 Schweinen waren an der Tierseuche verendet. Es wird angenommen, dass das Virus über den Kontakt mit Wildschweinen in den Bestand eingeschleppt wurde.

Deutschland bisher nicht betroffen

Die Aujeszkysche Krankheit (AK) kommt weltweit vor und wird durch das Suide Herpesvirus 1 verursacht. Sie zählt zu einer der gefährlichsten Schweineerkrankungen und verursacht erhebliche ökonomische Schäden und Verluste in der Schweineproduktion. Aufgrund eines strikten Bekämpfungsprogrammes konnte die AK in deutschen Hausschweinepopulationen getilgt werden. Seit 2003 gilt Deutschland offiziell als frei von AK. Damit dieser Status weiter besteht, müssen jährliche serologische Untersuchungen durchgeführt werden. Jedoch kommt die Tierseuche weiterhin in Schwarzwildbeständen Deutschlands vor.

Mit Material von Friedrich-Loeffler-Institut, Animal-Health-Online

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