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Tierseuche

Aujeszkysche Krankheit: Neuer Fall im Landkreis Hildesheim

Zwei Wildschwein-Überläufer in Suhle
© ah/pixabay
von am
22.11.2017

Im Landkreis Hildesheim (Niedersachsen) wurde bei einem Wildschwein erneut die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen.

Bei dem routinemäßigen Monitoring wurde bei einem Wildschwein im Landkreis Hildesheim die Aujeszkysche Krankheit (AK) nachgewiesen. Im Jahr 2016 war eine Blutprobe aus dem Bereich Bockenem positiv auf Pseudowut. Jetzt stammte das Wildschwein aus dem Bereich Sieben Berge.

Ende 2011 trat diese Tierseuche erstmalig in Niedersachsen bei Wildschweinen aus dem Oderwald und seiner Umgebung auf. Seitdem verzeichnet Niedersachsen immer wieder positive Blutproben von Wildschweinen (in 2014 bei 41 Wildschweinen).

Hausschweine frei von der Aujeszkyschen Krankheit

Hausschweine in Deutschland sind seit 2003 frei vom Virus. Schweinehalter werden aufgerufen, die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Ein Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen ist in jedem Fall zu unterbinden.

Die Aujeszkyschen Krankheit ist eine Viruserkrankung - insbesondere beim Schwein - die für viele Haustiere (zum Beispiel Hund, Katze, Rind oder Pferd) tödlich verläuft. Der Krankheitsverlauf bei Wildschweinen ist hingegen oft unauffällig. Die Ansteckung erfolgt überwiegend über Blut-/Schleimhautkontakt und über die Nahrungsaufnahme.

Eine besondere Gefahr für Hunde und Katzen ist das Verfüttern von nicht erhitztem Fleisch infizierter Schweine beziehungsweise Wildschweine. Eine Impfung der Hunde gegen AK ist nicht möglich. Halter von Hunden sollten den direkten Kontakt ihrer Hunde zu Wildschweinen unterbinden.

Mit Material von AHO
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