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Sauenhaltung

Ausstieg aus der Sauenhaltung: Keine finanzielle Unterstützung geplant

Sau mit Schatten am Kopf
am Freitag, 11.06.2021 - 09:13 (Jetzt kommentieren)

Für Schweinehalter, die freiwillig die Sauenhaltung aufgeben, soll es keine finanzielle Unterstützung des Bunds geben.

Der Ausstieg aus der Kastenstandhaltung ist mit der neuen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung besiegelt. Für Betriebe, die deshalb aus der Ferkelerzeugung aussteigen, plant die Bundesregierung allerdings keine finanzielle Entschädigung. Das hat der Parlamentarische Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Hans-Joachim Fuchtel, auf eine mündliche Frage der FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad am Mittwoch im Bundestag erklärt.

„Eine Entschädigung für Betriebe, die sich entscheiden, den Betriebszweig Sauenhaltung aufzugeben, ist nicht vorgesehen“, stellte Fuchtel fest. Es sei zunächst Aufgabe jedes Wirtschaftsbeteiligten, die geltende Rechtslage einzuhalten und die dadurch entstehenden Kosten zu tragen. Das betreffe auch neue Anforderungen. Im vorliegenden Fall gebe es zudem eine umfangreiche staatliche Förderung für die Umsetzung der neuen Anforderungen.

500.000 je Betrieb im Bundesförderprogramm für Stallumbau

Die Förderung im Rahmen des Bundesprogramm Stallumbau belaufe sich Fuchtel zufolge auf bis zu 500.000 Euro je Betrieb. Insgesamt stünden in diesem Förderprogramm für die Jahre 2020 und 2021 aus dem Corona-Konjunkturpaket 300 Mio. Euro zur Verfügung. Neben dem Bundesprogramm Stallumbau verwies Fuchtel auch auf das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), aus dem ebenfalls eine finanzielle Unterstützung für Umbauinvestitionen in der Sauenhaltung möglich sei. Für die Umsetzung des GAK-Rahmenplans seien die Länder zuständig. 

Mit Material von AgE

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