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Schweinehaltung

Baden-Württemberg: 1,52 Mio. Euro für Ferkelerzeuger

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am Dienstag, 15.03.2022 - 15:13 (Jetzt kommentieren)

Baden-Württemberg stellt bis zu 1,52 Mio. Euro für baden-württembergischen Ferkelerzeuger bereit. Sie sollen damit bei den Beiträgen für die Tierseuchenkasse entlastet werden.

Auch in Baden-Württemberg sei die Situation in den schweinehaltenden Betrieben weiter besorgniserregend. Laut des Ministers für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk würden die Absatzeinbrüche bei allen Marktteilnehmern der Wertschöpfungskette Schweinefleisch seit vielen Monaten zu einem sehr niedrigen Preisniveau für Schlachtschweine und Ferkel führen.

Im Hinblick auf die Gesunderhaltung und Sicherung der Tierbestände in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage sollen daher die baden-württembergischen Ferkelerzeuger auf Antrag unterstützt werden. Mit zusätzlichen Mitteln bei den Beiträgen zur Tierseuchenkasse Baden-Württemberg im Rahmen von De-minimis-Beihilfen könnten die Schweinehalter entlastet werden.

Damit leiste die Landesregierung einen wichtigen Beitrag zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch Corona und die Afrikanische Schweinepest für unsere Schweinehalter. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hatte Bayern angekündigt, die Tierseuchenkasse-Beiträge für die Sauenhalter in diesem Jahr in voller Höhe zu übernehmen.

Einmalige Entlastung für Sauenhalter

Baden-württembergische Ferkelerzeuger sollen einmalig für das Jahr 2022 von den Beiträgen an die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg (TSK BW) entlastet werden. Konkret ist ein pauschaler Erstattungsbetrag pro Zuchtsau in Höhe von bis zu 12,50 Euro vorgesehen.

Der Erstattungsbetrag errechnet sich aus den Jahresbeiträgen der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg unter Einbeziehung von Durchschnittswerten zu den aufgezogenen Ferkeln je Zuchtsau sowie die sogenannte Remontierung von Jungsauen.

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz wird die TSK BW alle Sauenhaltungsbetriebe anschreiben und Sie über die Fördermöglichkeit informieren.

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