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Baden-Württemberg: So viele Schweine geschlachtet wie nie zuvor

von , am
25.04.2012

Stuttgart - In Baden-Württemberg haben die Schweineschlachtungen im vergangenen Jahr mit 4,41 Millionen Tieren einen neuen Höchstwert erreicht. Die Tiere stammen jedoch nicht alle aus dem Ländle.

Vergangene Woche wurde für Schweine der Handelsklasse S 1,39 Euro je Kilo Schlachtgewicht gezahlt. Das sind vier Cent mehr als in der Vorwoche. © Mühlhausen/landpixel
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Schlachtzahlen nach Angaben des Statistischen Landesamtes um 286.000 Tiere oder 6,9 Prozent - ein neuer Höchstwert. Damit dürften die 2009 merklich ausgebauten Schlachtkapazitäten im Land binnen Jahresfrist eine verbesserte Auslastung erfahren haben.
 
Da andererseits aber der Gesamtbestand an Schweinen in den Ställen des Landes rückläufig ist, dürfte der Anstieg der Schlachtzahlen vorzugsweise auf Lieferungen aus dem angrenzenden Bayern zurückzuführen sein.

Schweine mit größtem Anteil an Gesamtschlachtmenge

Im Wesentlichen wird die Fleischproduktion im Land von der Anzahl der gewerblichen Schlachtungen bestimmt. Insgesamt belief sich die heimische Fleischproduktion aus gewerblichen Schlachtungen im vergangenen Jahr auf 580.000 Tonnen (t) Fleisch (ohne Geflügel) und liegt damit um 4,3 Prozent oder 23.800 t über dem Vergleichswert von 2010.
 
Von der Gesamtschlachtmenge entfallen
  • auf Schweinefleisch 370.000 t oder 63,7 Prozent,
  • 207.000 t oder 35,7 Prozent auf Rindfleisch (einschließlich Kalbfleisch)
  • der Rest auf die anderen Tierarten.
Gegenüber der gewerblichen Fleischproduktion sind die Hausschlachtungen (Schweine: 18.700 Tiere, Rinder: 3.900 Tiere) nur von untergeordneter Bedeutung und bei beiden Tierarten weiterhin rückläufig.
 
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