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Bayern produziert weniger Schweine

von , am
25.05.2012

München - Über 60 Prozent der gesamten Schlachtmenge (ohne Geflügel) konzentriert sich in Bayern auf Schweine. Die Produktion sank im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent.

Der Landwirt muss zukünftig in zwei Schritten überprüfen, ob ein Ferkel überlebensfähig ist. © Schippers
Im Jahr 2011 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung 832.200 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rückgang um 26.900 Tonnen (3,1 Prozent).

Hauptproduktion in Nieder- und Oberbayern

Auf Schweinefleisch entfielen nach eine Bericht der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) 63,1 Prozent der gesamten Schlachtmenge ohne Geflügel (rotes Fleisch). Binnen Jahresfrist sank die Schweinefleischproduktion um 9.600 Tonnen (1,8 Prozent) auf 525.300 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent (109.700 Tiere) auf 5,54 Millionen Tiere ab.
 
Gut 61 Prozent des Schweinefleischs wurden in
  • Niederbayern (194.700 Tonnen, beziehungsweise 37,1 Prozent) und
  • Oberbayern (128.300 t bzw. 24,4 Prozent) erzeugt.

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