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Tierseuche

Belgien: ASP-Ausbruch führt zu Verhaftungen

Wildschweinjagd
am Dienstag, 12.02.2019 - 05:00

In Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien kam es zu Hausdurchsuchungen. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen.

In Belgien kam es in Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zu Festnahmen. Das berichten mehrer belgische Medien. 

Bekannt wurde, dass ein 63-jähriger Beamter der wallonischen Wald- und Forstbehörde (Département de Nature et des Forêts, DNF) verhaftet wurde. Er wurde den Berichten zufolge von der Staatsanwaltschaft vernommen.

In Zuge der Ermittlungen kam es zu weiteren Hausdurchsuchungen und insgesamt vier Festnahmen. Allerdings betonte die Staatsanwaltschaft, dass für alle Festgenommenen die Unschuldsvermutung gilt.

Verdacht: Verendete Wildschweine nicht gemeldet

Dem belgischen Rundfunk BRF zufolge sei der verhaftete Forstwirt kein Unbekannter. Ihm wird vorgeworfen, dass er schon im Juni eine ungewöhnlich hohe Zahl an Wildschweinkadavern gefunden und dies nicht sofort den Behörden gemeldet habe. 

Nach wie vor sei unklar, wie das Virus in die Wallonie gelangt ist. Bislang weigert sich zudem die Staatsanwaltschaft, zu den Vorgängen Stellung zu nehmen.

Mit Material von Jawina

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