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Tierseuche

Belgien kämpft weiter gegen ASP

BdM-Apr19-Schwein
am
11.07.2019

Erste Woche ohne neue ASP-Fälle in Belgien seit Ausbruch der Tierseuche. Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt. Dem Landesjagdverband Rheinland-Pfalz bereitet vor allem der letzte Ausbruch Anfang Juli in der Provinz Luxemburg Sorge.

In Belgien gibt es zum ersten Mal seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest eine Woche ohne neue Fälle. Schon seit Mitte Mai war die Gesamtzahl der infizierten Tiere relativ gering.

Im gesamten Juni wurden in der belgischen Provinz Luxemburg nur 8 infizierte Wildschweine gefunden - der niedrigste Monatswert seit der Entdeckung des Virus im September 2018. Die Gesamtzahl der infizierten Wildschweine bleibt somit bei 824. Insgesamt wurden 799 Tote im Wald gefunden, weitere 25 wurden erschossen.

Landesjagdverband mahnt zur Vorsicht

Trotzdem mahnt der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz weiter zur Vorsicht. Vor allem der neue Infektionsherd in der belgischen Provinz Luxemburg in der Nähe von Ibingen bereitet dem Verband Sorgen. Denn der Ort liege im Dreiländereck Belgien, Frankreich und Luxemburg, jeweils nur etwa 2 km von der Grenze entfernt.

Vor Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen (Montag, 15. Juli 2019) ruft auch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) weiterhin zur erhöhten Achtsamkeit und Vorsorge bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf.

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser appelliert an Reisende und Urlauber, keine Wurstwaren in der freien Natur zu entsorgen, sondern ordnungsgemäß im Mülleimer. „Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist daher sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst und sensibel wie möglich verhalten. Das richtige Verhalten der Menschen kann dazu beitragen, einen Ausbruch zu verhindern“, sagte die Ministerin.

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