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Belgiens Schweinebranche rüstet auf

von , am
06.06.2013

Koolskamp - In Belgien wollen sich das Familienunternehmen Danis-Gruppe und das Schlacht- und Exportunternehmen De Brauwer zusammenschließen. 20.000 Schweine sollen pro Woche nach Deutschland exportiert werden.

© landpixel
Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Schweinesektor zwingt auch die Marktakteure in Belgien zur Unternehmenskonzentration. In Westflandern, der wichtigsten Erzeugungsregion des Landes, will die integrierte Danis-Gruppe eigenen Angaben zufolge die Mehrheitsanteile an dem Schlacht- und Exportunternehmen De Brauwer erwerben. Dieses Unternehmen schlachtet eigenen Angaben zufolge wöchentlich 20.000 Schweine. Davon würden 50 Prozent nach Deutschland exportiert und 20 Prozent in anderen EU- und Drittländern verkauft. Damit tätige De Brauwer rund ein Viertel der gesamten belgischen Exporte an frischen Schweinehälften.
 

Von der Schweinehaltung bis zum Verkauf

Die beiden Unternehmen wollen weiterhin autonom agieren. Wie die flämische Absatzförderungsorganisation für Agrarprodukte (VLAM) vergangene Woche mitteilte, deckt die neue Allianz alle Stufen der Produktionskette von der Schweinehaltung bis zum Verkauf der Schweinehälften ab. Außerdem habe sich die Danis-Gruppe mittlerweile zu einem der führenden flämischen Futtermittelproduzenten entwickelt. Der Konzernumsatz 2012 belaufe sich auf rund 240 Millionen Euro und der von De Brauwer auf 150 Millionen Euro.
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