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Ferkelkastration

BLE sucht ökologische Ferkelerzeuger

Ferkel
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Jana Dahlke, agrarheute
am
23.07.2018

Für die Praxiserprobung der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung werden noch bis zum 17.08.2018 Betriebe gesucht.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutzprojekte im Bereich der Schweinehaltung. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Das Projekt „Praxiserprobung der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung und postoperativer Schmerzausschaltung in der ökologischen Ferkelerzeugung“ dient zur Demonstration neuer und tierschutzrelevanter Verfahren unter Praxisbedingungen. Zur Erprobung der Injektionsnarkose mit Azaperon und Ketamin sowie der Inhalationsnarkose mit Isofluran werden deutschlandweit acht Betriebe gesucht. Die Laufzeit des Projekts beträgt 18 Monate mit einer Praxiserprobungsphase von 12 Monaten. Ziel des Vorhabens ist es praktische Erfahrungen mit der chirurgischen Ferkelkastration unter Betäubung sowie der Schmerzbehandlung nach dem operativen Eingriff zu sammeln. Im Fokus steht der Tierschutzaspekt bei der Kastration von männlichen Saugferkeln. Darüber hinaus soll die Praxistauglichkeit der verschiedenen Narkosemethoden und -geräten untersucht werden.

Voraussetzung für das Projekt:

  • Bewerben können sich ökologisch wirtschaftende Betriebe mit der Bereitschaft zur Ferkelkastration unter Betäubung,
  • Haupterwerbsbetrieb mit Ferkelerzeugung,
  • Fester Absetzrhythmus,
  • Über einen Zeitraum von 2 Monaten werden je Abferkelgruppe zwischen 8 und 12 Würfe unter Projektbedingungen kastriert,
  • Vor Projektbeginn wird der Betrieb durch die Projekt- und Kooperationspartner zur weiteren Einschätzung der Eignung als Demonstrationsbetrieb besucht und der Betrieb verpflichtet sich diese dabei zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie im Anhang.

Mit Material von Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

In Bildern: 10 Tipps zur Minimierung der Ferkelverluste

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