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Wettbewerb

CeresAward 2020: Die Finalisten der Kategorie Schweinehalter

CeresAward Logo 2020 und im Hintergrund Ferkel in einem Stall
am Freitag, 28.08.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2020 in der Kategorie Schweinehalter nominiert.

Im Herbst ist es wieder soweit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2020 den begehrten Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Unterstützt wird der CeresAward auch in diesem Jahr wieder von Hauptsponsor Deutz-Fahr.

Fabian Medick aus Thiersheim (Bayern)

Als „Landessieger Bayern“ im Berufswettkampf der deutschen Landjugend 2013 hat Fabian Medick bereits einige Meriten erworben. Heute kümmert sich der 29-Jährige maßgeblich um die Geschicke des Ferkelerzeugerbetriebs mit 250 Zuchtsauen im oberfränkischen Thiersheim. Der Landwirt vermarktet die Ferkel im Umkreis von 10 km – regionaler geht es kaum. Auch die rund 60 ha Ackerland, die dem Anbau von Futtergetreide für den Betrieb dienen, liegen zu 90 Prozent in Hofnähe.

Der Betrieb zeichnet sich zudem durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement aus. Die 57 KW der Fotovoltaikanlage bringen Strom auf den Hof. Für dieses Konzept erhielt der Betrieb 2019 das Label „Energieeffizienz in der Landwirtschaft“.

Torsten Roder aus Behren-Lübchin (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Schweine von Torsten Roder aus Behren-Lübchin in Mecklenburg-Vorpommern sind gefragte Ware – sei es bei Edeka, bei regionalen Metzgern oder beim Lebensmittelgroßhändler Transgourmet. Alle schätzen sie die Fleischqualität des „Mecklenburger Strohschweins“. Sie sind das Aushängeschild des Familienbetriebs Roder, der 1.155 ha Land bewirtschaftet und 3.700 Schweine hält.

Unter der Regie des 55-Jährigen Chefs wurden in den letzten Jahren 1,3 Mio. Euro in die Schweinehaltung, sprich ins Tierwohl investiert, und zum Beispiel über 1.000 Mastplätze auf Stroh geschaffen. Um dem Verbraucher einen Blick in seine Schweinehaltung zu ermöglichen, hat der Edelschweinzüchter und Ebermäster am neuen Tiefstreustall eine Einsichtplattform errichtet.

Malte Krauß aus Tannhausen (Baden-Württemberg)

Dänische Jungsauen Made in Germany – unter diesem Versprechen züchten und vermarkten Malte und seine Frau Judith Krauß Jungsauen. 130 ha Land bewirtschaftet er und 320 Reinzuchtsauen gehören zum Familienbetrieb in Tannhausen in Baden-Württemberg. Hier sind die Aufgaben klar verteilt, sodass sich jeder mit seinen Stärken und Fähigkeiten einbringen kann: Judith Krauß kümmert sich um die Ferkelerzeugung, Malte Krauß um die Aufzucht und Vermarktung der Jungsauen. Dabei berät der 35-Jährige die Ferkelerzeuger, die er mit seinen Jungsauen beliefert, und kann so auf ihre speziellen Wünsche und Anliegen eingehen.

Dieses Fingerspitzengefühl verschafft Malte Krauß nicht nur einen breiten Kundenstamm in Süddeutschland und Österreich, sondern macht ihn auch zum CeresAward Finalisten in der Kategorie Schweinehalter.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward.

Impressionen vom CeresAward aus Berlin

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