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Rabobank

China: 50 Prozent weniger Schweine prognostiziert

Zwei Männer desinfizieren Gelände, im Hintergrund ist ein Schwein zu sehen.
am
31.07.2019

Die Rabobank prognostiziert, dass China bis Ende 2019 die Hälfte seiner Schweineherde an ASP verliert.

Die globalen Auswirkungen des massiven Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in China haben erst begonnen, stellt die Rabobank in ihrem Juli-Bericht fest.

Die niederländische Bank schätzt, dass China seit Juli 2018 etwa 40 Prozent des Schweinebestands aufgrund der Tierseuche verloren hat. Bis Ende 2019 rechnet sie mit Verlusten von 50 Prozent. In einige Teilen Chinas lägen die Verluste aufgrund der ASP schon jetzt bei 60 Prozent.

Wiederaufstockung nach ASP erfolglos

Außerdem seien die Versuche einiger chinesischer Schweinebetriebe, ihre Herden wieder aufzustocken, bislang erfolglos gewesen. Insgesamt würden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest in China laut Rabobank mindestens fünf Jahre spürbar sein.

Die Preise für lebende Schweine sind seit dem Seuchenausbruch um 40 Prozent gestiegen, die Importe von Schweinefleisch um 41 Prozent. 

Mit Material von WATTAgNet
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