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Tierseuche

China bekämpft illegale Impfstoffe gegen ASP

Übung zur Seuchenbekämpfung beim Schwein in China.
am Donnerstag, 19.09.2019 - 10:28 (Jetzt kommentieren)

In China sind illegale Impfstoffe gegen die Afrikanische Schweinepest auf dem Markt erschienen. Dagegen will die Regierung verstärkt vorgehen.

Das chinesische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung will illegale Impfstoffe gegen die Afrikanische Schweinepest verschärft bekämpfen. Laut verschiedener Berichte seien diese seit einiger Zeit auf dem Markt

Das Ministerium geht gegen die illegale Produktion, den Verkauf und die Verwendung von so genannten "selbstgemachten", "geschmuggelten" und "Test-" Impfstoffen vor. 

Von den illegalen ASP-Impfstoffen geht ein unvorhersehbares Risiko für die Biosicherheit aus. Denn sie haben keine systematischen Tests und Überprüfungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit durchlaufen. Im Gegenteil können diese Impfstoffe sogar zu einer Infektion mit ASP bei Schweinen führen und damit die Tierseuche weiterverbreiten.

Es gibt keinen ASP-Impfstoff

Das Ministerium wies nochmals daraufhin, dass es weltweit keinen zugelassenen Impfstoff gegen die Tierseuche auf dem Markt gibt. Alle angebotenen Impfstoffe gegen die ASP seien demnach illegal und würden entsorgt.

Den Herstellern und Verkäufern der illegalen Tierimpfstoffe drohen besonders harte Strafen. Ihnen werden Produktions- und Geschäftslizenzen entzogen. Illegale Produktionsstätten würden zerstört, Gewinne beschlagnahmt.

Mit Material von chinadaily

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