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Afrikanische Schweinepest

China: Betrüger täuschen ASP auf Betrieben vor

Afrikanische Schweinepest: Betrüger täuschen ASP auf Betrieben in China vor
am
18.07.2019
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In China nutzen Kriminelle die Afrikanische Schweinepest – Epidemie im ganzen Land aus, indem sie Ausbrüche auf landwirtschaftlichen Betrieben vortäuschen. Mit einem perfiden Trick.

Die Kriminellen sollen tote Schweine auf Farmen abgeladen und dann verbreitet haben, dass die Betriebe mit der afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert seien. Das teilte das chinesische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten laut WATTAgNet mit.

Die Landwirte würden dann unter Druck gesetzt, ihre Schweine zu niedrigeren Preisen zu verkaufen. Das Ministerium hat die Bevölkerung aufgefordert, die Behörden zu alarmieren. „Alle Orte sollten wachsam sein und sich aktiv dagegen wehren“, hieß es.

ASP: China kündigt Veterinärkontrollen an

Das Ministerium kündigte an, dass in zehn Provinzen des Landes Veterinärkontrollen durchgeführt würden, um die weitere Verbreitung der afrikanischen Schweinepest zu verhindern. 

In den folgenden Provinzen und Regionen werden Veterinärkontrollen durchgeführt: Hebei, Heilongjiang, Jiangsu, Henan, Anhui, Guangxi, Fujian, Sichuan, Yunnan und Shaanxi. Die Ergebnisse sollen bis zum 31. Dezember dem Ministerium vorgelegt werden.

Chinesische Regierung beschönigt ASP-Ausbrüche

Laut Paul Sundberg, Geschäftsführer des Swine Health Information Centre, stimmen Chinas offizielle ASP-Berichte nicht mit dem überein, was vor Ort passiert. „Es ist bekannt, dass China sowohl die Anzahl als auch das Ausmaß der ASF-Ausbrüche, nicht richtig angibt“, sagte er.

Auch Jim Monroe, Kommunikationsdirektor des National Pork Producers Council (NPPC), steht den Behauptungen Chinas zur ASP skeptisch gegenüber. „Sie haben es mit einer Tierkrankheit zu tun, die in der größten Schweineherde der Welt endemisch ist“, sagte er. „Es ist schwer zu glauben, dass sie es in den Griff bekommen.“

ASP: Cargill schließt Futtermittelfabriken in China

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China hat Cargill vor kurzem mehrere Futtermittelfabriken geschlossen, wie WATTAgNet berichtet. Die Gründe seien der ASP bedingte Nachfrageschwund nach Tierfutter und globale Handelsspannungen.

Cargill geht nicht davon aus, dass sich die Nachfrage nach Tierfutter in China in den nächsten Jahren erholen wird. Die geschlossenen Futtermittelfabriken würden nicht wieder öffnen, auch dann nicht, wenn die Tierseuche aus China verschwunden sei.

Mit Material von WATTAgNet

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