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Aus der Wirtschaft

China steigert deutsche Schweinefleischimporte

von , am
08.08.2013

Trotz der Einbrüche beim Schweinefleisch-Export nach Russland, blieb das deutsche Exportvolumen im ersten Halbjahr stabil. Grund sind die stark gestiegenen Ausfuhren nach China.

© Maren Beßler/pixelio.de
Der kräftige Rückgang der deutschen Lieferungen nach Russland, konnte durch die beachtliche Zunahme der Exporte nach China kompensiert werden. Im zweiten Quartal ist Deutschland mit 63.000 Tonnen zum europäischen Hauptlieferanten von Schweinefleisch für China aufgestiegen. China ist aktuell der größte Abnehmer von Schweinefleisch aus der EU. Die Union hat in den ersten vier Monaten einen Export-Zuwachs von 43 Prozent verzeichnet, stellt Marktexperte Olaf Zinke fest.
 
Dänemark konnte seine Exporte um 22 Prozent steigern, die Lieferungen aus Spanien nahmen jedoch um 7 Prozent ab. Deutschland Gesamtexporte bleiben relativ stabil bei ca. 160.000 Tonnen.

Deutschland auf 3. Platz

Die chinesischen Einfuhren von Schlachtnebenerzeugnissen vom Schwein verzeichneten einen leichten Rückgang um 3,7 Prozent auf gut 396.200 Tonnen. Hauptlieferland bleiben trotz starker Rückgänge (-49 % bzw. 114.000 t) weiterhin die USA. An zweiter und dritter Stelle folgten Dänemark (84.300 t) und Deutschland (61.500 t). Deutschland hat mit einer Verdreifachung des Liefervolumens Kanada von Platz 3 der Hauptlieferländer verdrängt. Der Rückgang der Exporte aus den USA konnte durch eine Zunahme der Exporte aus der EU nahezu vollständig ausgeglichen werden, berichtet der Verband der Fleischwirtschaft (VDF).
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