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Dänemark: Abwrackprämie für Schweineställe gefordert

von , am
29.10.2012

Kopenhagen - Die Gewerkschaft der dänischen Lebensmittel- und Tabakverarbeitenden Industrie will das Umrüsten alter Schweinställe in moderne Anlagen durch eine Abwrackprämie vorantreiben.

In der einer Schule soll ein neuer Schweinestall errichtet werden. Dagegen wehrte sich die Schulleiterin. © landpixel
Eine "Abwrackprämie" für alte Schweineställe hat die Gewerkschaft der dänischen Lebensmittel- und Tabakverarbeitenden Industrie (NNF) gefordert. "Durch das Abreißen von alten, umweltschädlichen Ställen und die Konzentration der Produktion in neuen, modernen Anlagen können wir die Erzeugung von Schweinefleisch ohne nachhaltige Folgen für die Umwelt erhöhen", erklärte NNF-Präsident Ole Wehlast vergangene Woche in Kopenhagen gegenüber der Presse.

Umrüsten von alten Ställen schafft Arbeitsplätz

Wehlast schätzte den Erneuerungsbedarf mit Blick auf entsprechende Projektionen des dänischen Schweineforschungszentrums auf etwa 250.000 Mastplätze, was etwa 20 Prozent der dänischen Kapazitäten entspreche. Diese könnten durch etwa 350.000 moderne Mastplätze ersetzt werden, was einen Investitionsbedarf von insgesamt 1,15 Milliarden dänische Kronen (dkr) oder umgerechnet 154,2 Millionen Euro erfordere.
"Durch die Umrüstung von Altställen erwarten wir die Schaffung von 560 Arbeitsplätzen", ergänzte der Direktor des dänischen Schweineforschungszentrums, Nicholas Norgaard. Zusätzlich steige das jährliche Exportpotential der dänischen Schweinebranche um 560 Mio dkr (75,1 Mio Euro). 
Umrechnungskurs: 100 dkr = 13,4100 Euro
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