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Dänemark: Sieben Prozent der Sauenhalter geben auf

von , am
02.01.2013

Etwa 60 Prozent der dänischen Sauenbetriebe haben bereits auf Gruppenhaltung umgestellt. Sieben Prozent der Betriebe gaben an, aufgrund der Umstellung dieses Jahr ihre Sauenhaltung aufzugeben.

Die Einfuhr weißrussischer Schweine nach Russland ist wieder möglich. © Mühlhausen/landpixel
Im Zuge der Anforderungsumstellungen auf die Gruppenhaltung gaben bei einer anonymen Befragung des dänischen Veterinäramts sieben Prozent der 385 befragten Betriebe an, die Sauenhaltung einzustellen. Zum Zeitpunkt der Befragung hielten 59 Prozent der Betriebe ihre Sauen bereits in Gruppen. Weitere 24 Prozent gingen davon aus, dass sie die Anforderungen bis zum 1. Januar 2013 erfüllen werden. 6 Prozent der Betriebe erwarteten, dass ihre betriebliche Umstellung nicht bis zum 1. Januar erfolgt, aber spätestens im ersten Halbjahr des Jahres 2013. Darunter sind 3 Prozent der Betriebe, die von einer Umstellung in den ersten drei Monaten im Neuen Jahr ausgehen.
 
Als Grund für die vielen verspäteten Umstellungen, nennt das Veterinäramt, dass einigen Landwirten die Planungssicherheit, aufgrund verspäteter Finanzierungszusagen, fehlte. Das dänische Wirtschaftsverband Landbrug & Fødevarer und die dänische Interessenvertretung der Schweinehalter (LaDS) klangen vor 3 Monaten noch weitaus optimistischer. 

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