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Dänen in Sorge wegen Aujeszkyscher Krankheit aus Deutschland

von , am
10.03.2014

Kopenhagen - Der Nachweis der Aujeszkyschen Krankheit bei einem Wildschwein in Schleswig-Holstein hat in Dänemark für Aufregung gesorgt.

Wildschwein im Visier: Die Bejagung muss erhöht werden, um die steigenden Populationen zu bremsen. © vchphoto/Fotolia
Wie das Fachmagazin Landbrugs Avisen laut Pressedienst Agraeurope vergangene Woche berichtete, befürchtet der Verband der dänischen Schweineproduzenten ein Übergreifen der Aujeszkyschen Krankheit auf das skandinavische Land und erhebliche wirtschaftliche Folgen für die dortigen Schweinehalter. Verbandspräsident Hans Aarestrup forderte deshalb wirksame Maßnahmen, um das Virus hinter den Landesgrenzen zu halten.
 
Eine Möglichkeit wäre nach seinen Angaben die Errichtung von Wildzäunen entlang der deutsch-dänischen-Grenze. Aarestrup hält die dafür erforderlichen Kosten für beherrschbar, erwartet aber Widerstand von Umweltschützern, da die Wildzäune auch andere Tierarten vom Überschreiten der Grenze abhalten könnten.
 
Vorausgegangen war der aktuellen Diskussion in Dänemark der Nachweis der Aujeszkyschen Krankheit bei einem Wildschwein in Ostholstein. Wie das zuständige Kreisveterinäramt dazu mitteilte, handelte es sich in dieser Region um den ersten Fall seit 15 Jahren.

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