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Aufreger der Woche

Danish Crown zahlt dicke Boni

Danish Crown schlachtet jetzt weniger Schweine. © Werkbild/Sjödin
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Katharina Krenn , agrarheute
am
30.11.2015

Das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown hat trotz stark gesunkener Schweinepreise im vergangenen Jahr seinen Gewinn steigern können. Die Auszahlung dicker Dividenden stößt den deutschen Erzeugern sauer auf.

Die Schweineerzeuger staunen über das Unternehmensergebnis von Danish Crown, berichtet der Interessensverband ISN. Der dänische Schlachtkonzern hat vor kurzem seine Unternehmenszahlen für das Geschäftsjahr 2014/15 veröffentlicht. Bei unveränderten Schlachtmengen stieg der reine Gewinn um drei Millionen auf 1,82 Milliarden Euro. Davon wird der Konzern rund 206 Millionen Euro als Bonus an die Genossenschaftsmitglieder ausgezahlen, 40 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

'Hauspreiskönig zahlt höhere Boni'

Danish Crown wird umgerechnet etwa 15 Cent pro Kilogramm Schweinefleisch als Bonus an die Eigner des Konzerns ausschütten. "Angesichts der Tatsache, dass sich Danish Crown in Deutschland seit einigen Jahren zum Hauspreiskönig entwickelt hat, haben wohl auch die deutschen Lieferanten am Standort in Essen (Oldenburg) einen nicht unerheblichen Teil zu den guten Unternehmensgewinnen beigetragen", schreibt dazu die ISN. Noch bemerkenswerter sei die Tatsache, dass Dänemark im EU-Schweinepreisvergleich in diesem Jahr wieder klar über dem deutschen Preisniveau liegen wird.

Danish Crown Geschäftsführer Kjeld Johannesen sieht vor allem das Wachstum des Unternehmens auf den Auslandsmärkten und die strategische Ausrichtung auf die Veredelung als Grund für die positiven Unternehmensergebnisse.

 

Schweinemast Buchtentüren: Darauf sollten Sie achten

Zweihandbedienung: Hier muss das Sicherungsblech mit einer Hand gedrückt werden, bevor mit der anderen Hand die Tür am Haltegriff angehoben werden kann. © Sebastian Bönsch
Eine Türvariante mit Sicherungsblech: Der Vorteil ist, dass das Sicherungsblech und der Türgriff mit einer Hand bedient werden können. © Sebastian Bönsch
Die Höhe der komplett geschlossenen Buchtentrennwände liegt bei einem Meter. Der Türgriff sollte in maximal 80 cm Höhe montiert werden. © Sebastian Bönsch
Diese Türvariante geht nach innen auf. © Sebastian Bönsch
Je breiter die Tür, desto schwerer ist es, sie anzuheben, zu öffnen und zu schließen. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Verriegelungsvariante muss der Landwirt zuerst das rote Plastikteil ziehen, bevor er das schwarze Kunststoffteil nach oben klappen kann. Danach kann er die Tür öffnen. © Sebastian Bönsch
Wenn die Buchtentrennwände mit einem oder zwei Rohren verbaut werden, können diese als Griff genutzt werden. © Sebastian Bönsch
Aktuell gibt es Türvarianten, bei denen auf der einen Seite die Tür nach außen in Richtung Kontrollgang aufgemacht werden kann und auf der anderen Seite nach innen in die Bucht. Das bringt beim Umtreiben der Schweine große Vorteile. © Sebastian Bönsch
Eine klassische Einhandbedienung: Hier sind Sicherungsblech und Griff in einem Stück kombiniert. Die Tür kann durch eine einfache Handbewegung entsichert, angehoben und geöffnet werden. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Tür-Variante kann der Schweinezüchter durch ein Herausziehen des Rundeisens die Tür in eine Richtung oder beidseitig, öffnen und schließen. © Sebastian Bönsch
Viele Türen lassen sich von der Bucht aus schlecht verriegeln. Bei dieser Variante kann das Rundeisen von innen senkrecht eingesteckt werden. Die Tür ist damit komplett geschlossen. © Sebastian Bönsch
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