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Aus der Wirtschaft

Deutsche mögen am liebsten Schweinefleisch

von , am
16.03.2012

Hannover - Wenn es um Fleisch geht, bleibt für die Deutschen Leckeres vom Schwein die erste Wahl. Bei zwei von drei Fleischgerichten fiel die Entscheidung zugunsten des Schweinefleisches aus.

Das bevorstehende Pfingstfest sorgt für eine rege verlaufende Nachfrage nach Schweinefleisch. © Noname/pixelio.de
Diese Vorliebe spiegelt sich auch in den Daten der sogenannten gewerblichen Fleischerzeugung wider. Damit grenzen die Statistiker nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes die Daten der Schlachtereien zu Hausschlachtungen ab. 8,2 Millionen Tonnen Fleisch und damit 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr gelangten von diesen Unternehmen in den Markt.
 
Das Plus steuern in erster Linie Schlachtungen von Schweinen und Geflügel bei, und zwar um zwei Prozent auf etwa 5,58 Millionen Tonnen bei Schweinefleisch und bei Geflügel um 3,1 Prozent auf 1,42 Millionen Tonnen.

Fleischverzehr in Deutschland bleibt stabil

Bei den Rindern gab es dagegen ein Minus von 2,7 Prozent auf rund 1,16 Millionen Tonnen. Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch blieb mit 61 Kilogramm weitgehend stabil. Hier steuerte das Schweinefleisch 39,6 Kilogramm bei, der Verzehr von Geflügelfleisch stabilisierte sich nach Jahren hoher Zuwachsraten bei 11,5 Kilogramm, auf Rindfleisch entfielen noch 8,4 Kilogramm. Niedersachsen spielt bei der Fleischerzeugung eine wichtige Rolle. Beim Schweinefleisch kommt jedes dritte Schwein aus dem Agrarland.

Geflügelfleischerzeugung um 6% gestiegen

Nach den Daten des statistischen Bundesamtes stammen die geschlachteten Schweine weit überwiegend aus heimischer Mast. Die Schlachtung der Schweine erfolgte fast ausschließlich durch gewerbliche Schlachter, der Anteil der Hausschlachtungen hat mit etwa 0,1 Prozent nahezu keine Bedeutung mehr. Die Geflügelfleischerzeugung in Niedersachsen weist nach Zahlen des Landesbetriebes für Statistik für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2011 einen Zuwachs von rund sechs Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr zuvor auf, Zahlen für das gesamte Jahr 2011 liegen noch nicht vor.

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