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Schwein

Deutsche Notierungen brechen um 2,5 Prozent ein

von , am
15.03.2010

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine während der Woche zum 7. März spürbar nachgegeben.

© agrarfoto.com

Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG) verringerte sich in der Berichtswoche um 1,34 Euro oder 1,0 Prozent auf 136,25 Euro.

Ausschlaggebend war die Entwicklung in Deutschland, wo die Notierungen um 2,5 Prozent einbrachen und sich der Negativtrend der Vorwoche damit fortsetzte.

Belgien und Niederlande: Abschläge von 4,0 und 4,6 Prozent

Überdurchschnittliche Erlöseinbußen hatten auch die Mäster in Großbritannien und Österreich bei Abschlägen von jeweils rund 2,0 Prozent zu verzeichnen. Belgien und die Niederlande meldeten sogar Abschläge von 4,0 Prozent beziehungsweise 4,6 Prozent. Wenig besser erging es den Schweinehaltern in Italien, wo die Preise um 2,7 Prozent fielen. Seitwärts tendierten die Notierungen in Dänemark und Irland.

Spanien: Preise steigen um 0,6 Prozent

Gegen den rückläufigen Gesamttrend stiegen die Preise in Spanien um 0,6 Prozent. Im benachbarten Portugal sowie in Polen erhöhte sich das Niveau um 1,3 Prozent. In ähnlicher Größenordnung kletterten die Notierungen in Ungarn. (AgE)

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