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Schwein

Deutsche Schweinefleischexporte in Drittländer steigen

von , am
06.08.2010

Bonn - Vor allem die nach Russland verkaufte Ware hat dazu geführt, dass der Anteil an Exporten in Drittlandsmärkte von den üblichen 20 Prozent auf über ein Viertel der Gesamtexporte gestiegen ist.

Nicht nur beim Transport auch beim Schlachtprozess soll es mehr Tierschutz geben. Wissenschaftler schlagen einfache Ma�nahmen vor. © ap

Das Statistische Bundesamt hat die vorläufigen Zahlen für die Ausfuhr von Schweinefleisch und Erzeugnissen für die Monate Januar bis Mai 2010 herausgegeben.

Von Januar bis Mai 2010 exportierte Deutschland demnach 975.000 Tonnen Schweinefleisch und deren Nebenerzeugnisse, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von zwei Prozent. Weniger erfreulich entwickelten sich die Exportzahlen nach Osteuropa und Großbritannien. Zwischen sieben bis neun Prozent weniger Schweinefleisch konnte die deutsche Fleischbranche auf diesem Märkten unterbringen.

In die Niederlande und nach Italien hingegen konnten deutsche Schweinefleischerzeugnisse leicht zulegen. Ein positives Wachstum wird auf den Drittlandsmärkten erreicht. Vor allem die nach Russland verkauften Waren führten dazu, dass der Anteil von den üblichen 20 Prozent auf über ein Viertel der Gesamtexporte stieg. Nach Russland wurde gegenüber Vorjahresfrist mit 118.000 Tonnen ein Viertel mehr Fleisch und deren Nebenprodukte verkauft. (isn)

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