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EU-Schlachtschweinemarkt: Abwärtsbewegung gebrochen

von , am
06.02.2012

Brüssel - Am Schlachtschweinemarkt der Europäischen Union hat sich die Abwärtsbewegung der Notierungen zum Monatsende hin nicht weiter fortgesetzt.

Die Internetbörse der ISN wird von Mittwoch auf Montag verschoben. © Stefan Schwarz/pixelio.de
Vielmehr konnten an den repräsentativen Märkten zuletzt feste Tendenzen verzeichnet werden. Laut Angaben der EU-Kommission lag der durchschnittliche Preis für Schweine der Handelsklasse E in der Woche bis zum 29. Januar 2012 bei 151,41 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 2,47 Euro oder 1,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Das Vorjahresniveau wurde weiterhin deutlich übertroffen, und zwar um 12,9 Prozent.
 
In der Berichtswoche stiegen die Notierungen in Belgien und Polen mit annähernd fünf Prozent europaweit am stärksten, übertroffen nur vom Preisplus in Österreich mit 5,8 Prozent. In Deutschland erhöhte sich der Schweinepreis ebenfalls deutlich, nämlich um 6,12 Euro oder 4,0 Prozent auf 159,12 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht.

Starker Erlösrückgang in Italien

EU-Preise für geschlachtete Schweine (Woche vom 23. bis 29. Januar).
Im Nachbarland Dänemark und in Spanien blieben die Notierungen dagegen im saisonalen Vergleich mehr oder weniger unverändert. Für die Niederlande und Frankreich fehlten die Meldungen. Leicht schwächere Schweinepreise wurden aus Portugal und Großbritannien gemeldet, wobei sich die Abschläge mit 0,7 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent aber in Grenzen hielten. Den deutlichsten Erlösrückgang mussten die Erzeuger in Italien verkraften; das Preisniveau sank dort gegenüber der Vorwoche um 2,0 Prozent.
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