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EU-Schlachtschweinenotierungen stagnieren

von , am
19.09.2011

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtschweine während der Woche zum 11. September 2011 ihre Seitwärtsbewegung fortgesetzt.

Weniger Schweine, mehr Nachfrage: Das lässt die Preise derzeit steigen. © Jerzy/pixelio
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erhöhte sich saisonal um zwei Cent auf 155,08 Euro. Das Vorjahresniveau wurde damit um sechs Prozent übertroffen.
 
Über spürbare Erlösverbesserungen konnten sich in der Berichtswoche die Schweinemäster in Schweden freuen, wo in der Landeswährung ein Aufschlag von 1,8 Prozent registriert wurde, der sich aufgrund der erstarkenden Krone umgerechnet in Euro sogar in einem Plus von 3,3 Prozent niederschlug. 

Preise in Deutschland unverändert

EU- Preise für geschlachtete Schweine (Woche vom 5. bis 11. September 2011).
Die Euro-Schwäche machte sich auch in Großbritannien bemerkbar, wo die Preise in Pfund um 0,5 Prozent elen, umgerechnet in Euro jedoch um eben diesen Wert zulegten.
 
In wichtigen mitteleuropäischen Erzeugerländern wie Deutschland, Dänemark und den Niederlanden tendierten die Schlachtschweinepreise konstant.
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