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Schwein

EU: Schweinehalter fordern Hilfen

von , am
07.12.2010

Brüssel - Hohe Futtermittelkosten drücken derzeit auf die Gewinnmargen der europäischen Schweineproduzenten, und ein Ende der schwierigen Marktlage ist nicht absehbar.

Nur wenn sich für Ihren Betrieb in der Antibiotika-Datenbank ein Therapieindex berechnen lässt, dürfen Sie ab Mai in QS noch Schweine liefern. © Mühlhausen/landpixel

Unterstützung durch die Politik forderten deshalb die Teilnehmer einer Konferenz am vergangenen Freitag in Brüssel, die von der flämischen Regierung organisiert wurde. Zu den Forderungen gehören Absicherungen gegen Preisschwankungen und ein Ausbau des Sicherheitsnetzes in der EU-Marktordnung.

Ziel: Günstigere Futtermittel, unterstützter Anbau von Proteinpflanzen

Die europäischen Branchenverbände der Landwirte, der Mischfutterhersteller und des Fleischhandels haben sich dabei auf gemeinsame Ziele verständigt. Der Sektor möchte die Futtermittel billiger machen, indem der Anbau von Proteinpflanzen in der EU unterstützt und endlich eine Lösung für GVO-Spuren in Importfuttermitteln gefunden wird. Weiterhin sprechen sich die Verbände für Vermarktungskampagnen für europäisches Schweinefleisch in Asien aus. Fleischimporte aus Drittländern sollen dagegen beschränkt werden.

Schweinefleisch auf EU-Binnenmarkt schützen

Die Verbände möchten, dass Schweinefleisch in den WTO-Verhandlungen als "sensibles Produkt" eingestuft und damit der EU-Binnenmarkt stärker vor Einfuhren geschützt wird. (aiz)

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