Login
Mast

EU-Schweinemarkt: Notierungen tendieren seitwärts

von , am
26.03.2012

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtschweine während der Woche zum 18. März 2011 nur wenig verändert.

Am EU-Schweinemarkt herrschen aktuell überwiegend stabile Notierungen. © Kerstin Nimmerrichter/pixelio.de
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 29 Cent oder 0,2 Prozent auf 161,42 Euro.
 
Das Vorjahresniveau wurde um 12,17 Euro oder 8,2 Prozent übertroffen. Höhere Erlöse erzielten zuletzt die Mäster in Tschechien und Slowenien, wo die Notierungen saisonal um 1,7 Prozent beziehungsweise 2,1 Prozent kletterten. Währungsbedingt stieg der Schlachtschweinepreis in Großbritannien in Euro ausgedrückt um 1,3 Prozent.

Schweinepreise in Deutschland bleiben stabil

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
In den wichtigen Erzeugerländern Mitteleuropas änderten sich die Preise im Vorwochenvergleich nur marginal oder tendierten stabil; dazu zählten Deutschland, Polen, Dänemark, die Niederlande und auch Österreich. Zu den wenigen Ländern, die einen spürbaren Rückgang der Notierungen verzeichneten, gehörten Belgien und Ungarn, wo das Erlösniveau um jeweils 0,7 Prozent nachgab. Die spanischen Erzeuger mussten in der Berichtswoche mit 1,4 Prozent das kräftigste Preisminus verkraften.
Auch interessant