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Aus der Wirtschaft

EU-Schweinemarkt: Preise stabil bis steigend

von , am
19.10.2011

Berlin - Überwiegend stabile Verhältnisse kennzeichnen weiterhin den EU-Schweinemarkt. Im positiven Sinne fällt diese Woche Frankreich auf (+5 Cent).

Widerstand des Bundeskartellamtes gegen die Initiative Tierwohl ist nicht zu erwarten. © Mühlhausen/landpixel
Begründet wird dies von der französischen Schweinebörse mit einem signifikant kleiner gewordenen Angebot. Auch die Niederlande verzeichnen ein Plus von zwei Cent. In Spanien läuft es umgekehrt, die Iberer setzten die Notierung um ein Cent nach unten. In Deutschland wird der Markt als ausgeglichen beschrieben, der Mastschweinepreis bleibt hier weiter unverändert.
 
Turbulent hingegen läuft die deutsche Diskussion über die Folgen der Formel - und Maskenänderung. Inzwischen werfen sich Anbieter und Verarbeiter gegenseitig vor, Nutznießer der Umstellung zu sein. Nachdem zu Beginn dieser Woche Schlachtschweine überall gesucht waren, geht die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands davon aus, dass die Notierungen kurzfristig mindestens stabil bleiben.

Tendenz für den deutschen Markt

"Der Export Richtung Asien läuft anhaltend erfreulich. Deutschland ist beispielsweise mit China als Abnehmer sehr zufrieden. Österreichs Exporteure wiederum erfreuen sich guter Geschäfte in Südkorea. Da in den nächsten Wochen die heimische Industrie mit Blick Richtung Weihnachten eher mehr als weniger Fleisch brauchen wird und Asien auch weiterhin Ware absaugen wird, sollte sich auch in nächster Zeit an der stabilen Marktlage nichts Gravierendes ändern", stellten die Experten der Schweinebörse zu den kurzfristigen Marktaussichten fest.
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