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Aus der Wirtschaft

EU-Schweinemarkt: Preise tendieren nach oben

von , am
13.07.2011

Wien - Nach einem vierwöchigen Durchhänger steigen diese Woche die Preise am Schweinemarkt in maßgeblichen EU-Ländern wieder an.

© Mühlhausen/landpixel
Die Notierungen befestigten sich in der gegenüber der vorangegangenen Schlachtwoche in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Österreich zwischen ein und vier Cent pro kg Schlachtgewicht, so die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands, ISN. Dabei seien die stärksten Zeichen von Deutschland und Österreich ausgegangen. Zuletzt, so die deutsche Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch, wären Angebot und Nachfrage insgesamt ausgewogen gewesen und habe die Ware problemlos abgesetzt werden können und hätte gerade ausgereicht. In der laufenden Woche wird mit einem weiter rückläufigen und nicht mehr vollständig ausreichenden Angebot gerechnet. Auch in Österreich hat sich der Markt gedreht, so der Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten OÖ, VLV.

Marktbeteiligte erwarten freundlichen Markt

Für die kommenden Sommerwochen herrscht Optimismus: Laut ISN habe sich sowohl die Nachfrage auf den Inlandsmärkten leicht gebessert als auch eine lebhafte Nachfrage auf den Exportmärkten der EU angehalten. Deshalb erwarteten Marktbeteiligte trotz der Urlaubszeit wegen des verhaltenen Angebots einen freundlichen Markt.

Tendenz für den deutschen Markt

Auch für die kommenden Tage bleiben die Anmeldungen von schlachtreifen Schweinen hinter den Bestellungen der Schlachtbetriebe zurück. Teilweise werden bereits Partien vorgezogen, um die Nachfrage der Schlachtunternehmen komplett bedienen zu können. Auch wenn die Urlaubszeit in vielen europäischen Regionen den Fleischabsatz nicht unbedingt belebt, erwarten viele Marktbeteiligte für die kommenden Wochen eine fortgesetzt positive Marktsituation.
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