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Schwein

EU-Schweinemarkt weiterhin von stabilen Preisen geprägt

von , am
27.01.2010

Berlin/Wien - Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Woche erneut stabil. Mit Ausnahme der spanischen Notierung, die ein Plus von einem Cent erzielen konnte, sind die Preise unverändert.

© agrarfoto

Der britische und der schwedische Schweinepreis blieb ebenfalls gleich. Aufgrund der Wechselkursschwankungen stieg jedoch die britische Notierung in der korrigierten Version und die schwedische Notierung sank gleichzeitig. Aus den Niederlanden, aus Dänemark, Frankreich, Belgien, Österreich und Deutschland wird ein ausgeglichenes Angebots- und Nachfrageverhältnis gemeldet, damit bleibt in diesem Jahr die im Jänner befürchtete Marktschwäche aus.

In Spanien ist die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach Schweinefleisch größer als das Angebot, sodass sich ein leichter Preisanstieg durchsetzen konnte. Dort macht sich das anhaltende Winterwetter weiter bemerkbar. Dies geht aus dem jüngsten EU-Preisvergleich der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) hervor. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist zwar derzeit recht umfangreich, dennoch lassen sich diese Stückzahlen gut auf dem Markt unterbringen. In einigen Regionen werden Schweine gesucht, um die Schlachthaken auszulasten. Daher rechnet die ISN vorerst mit weiterhin stabilen Preisen. Die Exporte laufen nicht überall reibungslos. Das Geschäft mit Verarbeitungsfleisch Richtung Osteuropa dürfte aber Impulse zeigen.

Zufriedenstellende Absatzlage in Österreich

Auch in Österreich ist die Absatzlage laut Schweinebörse derzeit zufriedenstellend. So konnten vergangene Woche alle angebotenen Schlachtschweine zeitgerecht abgesetzt werden. Vereinzelt gelangten Partien bereits einen Tag früher als geplant an den Schlachthaken. Das frische Angebot liegt auf durchschnittlichem Niveau und dürfte auch diese Woche reibungslos absetzbar sein. Der Notierungspreis der Österreichischen Schweinebörse liegt daher weiterhin bei 1,22 Euro je Kilogramm (Berechnungsbasis 1,12 Euro). Bleiben die Marktverhältnisse in den kommenden Tagen ähnlich, dann könnte der Versuch, die Erlöse zu verbessern, demnächst von mehr Erfolg gekrönt sein als diese Woche. (aiz)

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