Login
Mast

EU-Schweinepreise: Positive Marktsignale - unveränderte Notierungen

von , am
06.04.2011

Brüssel - In der neuen Schlachtwoche ist der europäische Schlachtschweinemarkt insgesamt stabil. Die Mehrheit der Notierungen bewegte sich seitwärts.

© Mühlhausen/landpixel
Was zunächst aussah wie ein schlechter Aprilscherz, war am Freitag bittere Wahrheit: Trotz allen Optimismus im Vorfeld blieb die deutsche Notierung infolge des Drucks der Schlachtunternehmen nur unverändert und verhinderte somit auch Preisanstiege in den Nachbarländern. Insbesondere in den Niederlanden war die Enttäuschung groß, so kommentierten Marktteilnehmer. Dort sind die durchschnittlichen Schlachtgewichte in den ersten zwölf Wochen des Jahres auf 93 Kilogramm geringfügig gesunken. Und die Preise für einige Teilstücke stiegen spürbar an.

Preisanstiege in Frankreich und England

Ein stattliches Plus konnte hingegen Frankreich durch das knappe Angebot bei guter Nachfrage zu Monatsbeginn mit einem Notierungsanstieg von korrigierten 2,9 Cent für sich verbuchen.
 
Den schon dritten deutlichen Preisanstieg in Folge verzeichnete die britische Notierung. Doch auch bei einem Preisniveau von korrigierten 1,579 EUR/kg SG können die britischen Erzeuger nach aktuellen Angaben nach wie vor nicht kostendeckend produzieren. Der geringe Anstieg der korrigierten, schwedischen Notierung ist auf Wechselkursschwankungen zurückzuführen.

Tendenz für den deutschen Markt

Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich zu Wochenbeginn nach wie vor aufnahmefähig. Schlachtschweine sind gesucht und können kurzfristig vermarktet werden. Zum Wochenende müsste aus Nachfragesicht ein Notierungsanstieg möglich sein. Der Monatsanfang und der Frühlingsbeginn berechtigen kurzfristig eine positive Marktentwicklung.  
Auch interessant