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Aus der Wirtschaft

EU/Schweinefleisch: China als Exportmarkt immer wichtiger

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von , am
07.03.2013

Zwischen den wichtigsten Exportländern und exportstarken europäischen Ländern hat es im vergangenen Jahr drastische Verschiebungen gegeben. Das geht aus neuen Daten der EU Kommission hervor.

© Mühlhausen/landpixel
Im Jahr 2012 haben die Länder der Europäischen Union so viel Schweinefleisch in Drittländer exportiert, wie im bisherigen Rekordjahr 2011. Die relativ stabile Ausfuhrmenge täuscht jedoch darüber hinweg, dass es sowohl zwischen den wichtigsten Exportzielen als auch zwischen den exportstarken europäischen Ländern zum Teil rasante Verschiebungen gegeben hat.
 
Drastischen Absatzverlusten in einigen Ländern stehen ebenso deutliche Zugewinne an anderen Märkten gegenüber.

Ein Fünftel der Ausfuhren nach China

So ist China 2012 für die Europäer, mit einem Zuwachs von fast 50 Prozent, zum zweitwichtigsten Absatzmarkt für Schweinefleisch geworden. Innerhalb von drei Jahren hat sich die Exportmenge nach China mehr als verdoppelt und erreicht fast ein Fünftel der europäischen Gesamtausfuhren.

Weniger Schweinefleisch nach Russland

Gut zehn Prozent weniger Schweinefleisch als im Jahr zuvor konnten die Europäer 2012 nach Russland verkaufen. Trotz dieses Rückgangs gingen immer noch ein ein Viertel der Gesamtexporte nach Russland und die Russen bleiben der wichtigste Markt.

Deutschland ist größter Exporteur

Mit Abstand größter Einzelexporte der EU ist Deutschland vor Dänemark, Spanien, Polen und den Niederlanden. Die deutsche Ausfuhr in Drittländer ist nach den Daten der Kommission im letzten Jahr zwar nur um vier Prozent gewachsen, macht jedoch gut ein Viertel der Gesamtexporte der EU aus.
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