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Schwein

Ferienbeginn setzt Preise unter Druck

von , am
14.07.2010

Wien - Die Notierungen auf dem EU-Schweinemarkt sind unverändert und stehen teilweise unter Druck: Dänemark und Deutschland minus drei Cent pro Kilogramm, Frankreich, Spanien, Italien minus ein bis zwei Cent.

© agrarfoto.com

Das Schwächeln des Marktes wird überwiegend auf die europaweit begonnene Ferienzeit zurückgeführt. Die dadurch geschmälerte Nachfrage in den Großstädten bremst das Kaufverhalten des Fleischhandels. Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) rechnet für die laufende Woche dennoch mit unveränderten Erzeugerpreisen, weil die derzeitigen hohen Temperaturen zu geringeren Gewichtszunahmen bei den Tieren und damit zu einem kleineren Angebot führen.

In Österreich zeigt sich der Markt ausgewogener als in vielen EU-Ländern. Ein besserer Grillfleischabsatz trägt zu einer problemlosen Markträumung bei. Vor diesem Hintergrund konnte der Abnehmerforderung nach gleicher Preisrücknahme wie in Deutschland standgehalten werden.

Rückläufiges Angebot erwartet 

Der Notierungspreis der Schweinebörse bleibt diese Woche unverändert bei 1,41 Euro (Berechnungsbasis: 1,31 Euro je Kilogramm). "Für die nächsten Wochen wird europaweit ein rückläufiges Angebot erwartet. Damit sollte die Marktschwäche aufgrund des Ferienbeginns bald der Geschichte angehören", zeigt sich Johann Schlederer von der Schweinebörse bezüglich der Preisentwicklung optimistisch. (aiz)

  • Märkte und Preise
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